Galerie-Glaswerk Glasschmuck und Modeschmuck - Vita von 1984 bis 2013

Galerie-Glaswerk VITA

29 Jahre Kunsthandwerk aus Deutschland

Willkommen in der Gegenwart: 2013

handarbeit

Willkommen auf der Vita Infoseite

Warum wir wurden, wer wir sind...

Was Sie schon immer über uns wissen wollten, aber sich nie zu fragen getrauten...

Unsere Vitaseite gibt die Antworten !

Nehmen Sie sich ein wenig Zeit, reisen Sie mit uns "back to the roots" bis 1984.

Wir wünschen allen Besuchern viel Spass beim Betrachten.
Für alle "Neuen" nochmals schnell vorab:

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Herstellung von Glasschmuck und Modeschmuck als Unikate und Kleinserien.

Wir sind Produzenten und verkaufen (fast) ausschließlich an Großhändler, Importeure und Wiederverkäufer.
Unseren Schmuck finden Sie in Galerien, Museen, auf Messen und Märkten, sowie im Fachhandel und in unserem
End-Verbraucher Online-Shop www.glas-handwerk.de

Hier können Sie ein Passwort für den Händlerbereich anfordern.

Rainer Schrade arbeitet hauptsächlich vor der Glasbläserlampe. Bei Temperaturen von 800-1200°Grad werden Glasstäbe und/oder Röhren verschmolzen und durch Farbglaseinschmelzungen oder Verwendung von Blattgold, Blattsilber sowie Metalloxiden verziert.

Birgit Sängers Arbeitsbereich und Erfahrungs Schwerpunkt ist die "Fusingtechnik". Hierbei werden zumeist Flachglaselemente in einem Schmelzofen miteinander verbunden und zu Schmuck weiterverarbeitet. Größere Elemente können nachträglich über einer Absenkform zu Schalen und Gefäßen weiterverarbeitet werden.

glasdesign

Handmade in Germany

Ein paar Worte wollen wir (doch) noch über diesen Begriff verlieren. In der heutigen "Geiz ist geil"- und "wir hassen teuer"- Zeit könnte man meinen, wir hätten es nötig unsere Preise zu rechtfertigen. Das haben wir nicht. Nur soviel sei gesagt: Zur Zeit erleben wir eine Flut von Importware vor allem aus China, an denen hauptsächlich die Importeure sich dumm und dämlich verdienen Ob wir in der Lage sind günstigere Preise als die Hersteller aus Drittländern zu bieten wagen wir zu bezweifeln. Wir beuten allerdings weder Kinder noch Sträflinge aus, beachten die Menschenrechte und unser verdientes Geld bleibt in Deutschland. Alle "zugekauften" Teile wie Ringschienen, Ketten etc., die wir verwenden, sind ebenfalls aus deutschen Betrieben.

Das Jahr 2012

boot

Boot Messe Düsseldorf

In diesem Jahr bieten wir unseren Taucherschmuck auf der Boot Messe in Düsseldorf an.





Weitere Informationen und Bilder
glasdesign

Betrug auf den Handwerkermärkten

Es ist zuviel, uns reichts, das Schweigen hat ein Ende. Die Betrüger, die auf Handwerkermärkten eingekaufte Handelsware als Eigenproduktion anbieten, werden immer dreister. Wir entschliessen uns zur einer "Name and Shame" Politik und stellen den Blog khwbetrug.wordpress.com ins Netz. Auf diesem Blog werden zukünftig die derbsten Beispiele dieser Betrügereien veröffentlicht und zur Diskussion gestellt. Innerhalb weniger Wochen erfolgen schon über 1000 Zugriffe auf diese Seite und es entwickelt sich ein interessantes Pro und Contra zu diesem Thema.


khwbetrug.wordpress.com

Handwerkermärkte

Auch in diesem Jahr erleben wir alle Höhen und Tiefen des fahrenden Volkes an zahlreichen Orten, z.B in Ditzingen, Türkheim, Frickenhausen, Ulm, Mainz, Herten, Nördlingen, Gengenbach, München, Weil der Stadt, Diefenbach, Anzhofen, Marbach, Oberrot, Endingen, Schwangau, St. Wendel, Darmstadt, Frankfurt und Koblenz



Weihnachtsmärkte 2012

Wieder stehen wir in Köln auf der Domplatte.

Auch in Mannheim auf den Kapuzinerplanken sind wir wieder vertreten.

Das Jahr - die Zeit 2011

Galerie Glaswerk taucht ab...

Als begeisterte Taucher war es nur eine Frage der Zeit, bis wir diese neue Produktlinie gestalteten.


Zielgruppe für diesen Schmuck sind alle, die sich fürs "maritime" begeistern können.


Eine Teilnahme an der Düsseldorfer "Boot" für 2012 ist in Planung.


Weiter Bilder dieser Einzelstücke hier: Taucherschmuck der Galerie Glaswerk

Taucherschmuck aus Glas der Galerie Glaswerk.
Messestand Frankfurt

Messe in Frankfurt

Unser Messestand in Frankfurt wird in den Bereich "Schmuck und Carat" im der Halle 9.3. verlagert.

Leider gibt es in den anderen Bereichen kein passendes Umfeld mehr, wo wir uns gut aufgehoben fühlen würden.

Weihnachtsmarkt Köln

Zum ersten Mal stellen wir in Köln auf der Domplatte unsere Produkte vor.

Rolf Schrade bietet die ganze Zeit über "live" Demonstrationen der Glasbläserkunst.

Das Publikum ist begeistert.

Auch in Mannheim auf den Kapuzinerplanken sind wir wieder vertreten.

26 Jahre Galerie-Glaswerk

Petroglyphe Scene

Petroglyph Scene

Petroglyphen sind prähistorische in Stein geritzte bildliche und grafische Darstellungen.


Mit unseren "Petroglyph Scene"-Ketten erinneren wir an die zeitlose Ästhetik der ersten belegten kreativen Handlungen des menschlichen Daseins.


Hierbei kommen die in den letzten Jahren erarbeiteten Produktionstechniken voll zur Geltung.


Weiter Bilder dieser Einzelstücke bei FlickR





schmuckshop für wiederverkäufer

Neuer Händlerbereich

In diesem Jahr haben wir einen komplett neuen Händlerbereich ins Internet gestellt. Für das Passwort zum Händlerbereich schicken Sie uns bitte eine Anfrage über Galerie-Glaswerk.

Galerie Glaswerk | Kirchstraße 2 | D - 76726 Germersheim
Tel: +49 - 7274 - 77 91 57 | Fax: +49 - 7274 - 77 91 78
www.galerie-glaswerk.de

Verkauf auf Kunsthandwerkermärkten 2010

Handwerkermärkte 2010

"Touring can make you crazy"......... die Präsenz "draussen" wird in diesem Jahr konsequent ausgebaut.

Drei Leute "on the road" in Kissing, Vilsbiburg, Leipheim, Lindlar, Köln, Aichach. Ditzingen, Mannheim, Schw. Hall, Türkheim, Frickenhausen, Ulm, Mainz, Neuburg, Höhenried, Wülzburg, Metzingen, Herten, Nördlingen, Gengenbach, Tübingen, München, Weil der Stadt, Ravensburg, Diefenbach, Anzhofen, Marbach, Heidelberg, Krailling, Oberrot, Endingen, Schwangau, St. Wendel, Darmstadt, Frankfurt, Bad Königshofen, Koblenz, Straubing, Heidenheim und Bad Waldsee.

Article 1

Messe Frankfurt im Frühling 2010

Auf der Frankfurter "Ambiente", 12.-16.Februar 2010,
fanden Sie unseren Stand in Halle 9.2 F 10.

Die Herbstmesse in Frankfurt haben wir in diesem Jahr erstmalig seit 17 Jahren nicht besucht.

Für unsere Kunden, Galeristen und Wiederverkäufer haben wir eine neue Händlerplattform eingerichtet um einen leichteren und bequemeren Bestellprozess zu bieten.

Um das Passwort für den Händlerbereich zu erhalten, kontaktieren Sie uns hier

schmuckmarkt zu weihnachten in mannheim

Weihnachtsmärkte 2010

Vom 8. bis 23. Dezember finden Sie uns in Mannheim Kapuzinerplanken vor "Engelhorn und Sturm".

Die Veranstalter in Freiburg haben uns entsorgt:

Leider werden wir dieses Jahr in Freiburg NICHT mehr ausstellen. Wir bedauern das sehr und möchten unseren Freiburger Kunden an dieser Stelle mitteilen, dass wir natürlich sehr gerne wieder an der Veranstaltung teilgenommen hätten.

Wir sind entweder der Marktordnung zum Opfer gefallen, die angeblich besagt, dass man "Stammbeschickerstatus" erhält, wenn man in 5 Jahren mehr als drei Mal in Folge teilnimmt.
(was die Veranstalter nicht wollen, die haben schon genug Stammbeschicker, die angeblich unkündbar sind).

Oder vielleicht hat den Veranstaltern aber auch dieses Jahr nicht gepasst, dass wir im Sommer ein paar Mal (zuviel ?) anriefen, um zu erfragen, wie es mit einer Teilnahme aussieht. Schliesslich müssen wir die Produktion zeitig beginnen, wir bieten ja nicht -wie viele andere- Import- oder eingekaufte Handelsware an.

Auf Anraten der Veranstalter hatten wir uns - wie letztes Jahr - wieder unter falschem Firmennamen beworben, um die Martordnung zu umgehen.

Vielleicht sitzen aber auch nur überforderte (oder unfähige) Leute an den Schalthebeln, die ihre Entscheidungen als Schreibtischtäter mit festem Einkommen einfach zuwenig überdenken.

Wie auch immer:
es waren drei schöne Auftritte und wir möchten uns bei allen Kunden in Freiburg recht herzlich bedanken.

Wir werden uns auch später nicht mehr für diesen Markt bewerben, sondern uns nach einer Lokalität umsehen, die klarere und ehrlichere Absprachen und mehr Kontinuität garantiert.

Wir hätten uns nie beworben, wenn uns die Veranstalter im Vorfeld über diese Marktordnung informiert hätten.

Alle Kunden, die uns vermissen, können sich bei Frau Gabriel (0761-3881 -816) oder Herrn Maier (0761- 3881 -815) beschweren, das sind die Entscheidungsträger der Freiburger Marketing GmbH.

25 Jahre - das Jubiläumsjahr: 2009

logoschmuck aus Glas der Galerie Glaswerk

Neue Techniken der Glasveredelung

Durch unsere neue Produktionstechnik sind wir in der Lage Symbole, Logos oder andere Motive im Glas darzustellen. Die neue Produktlinie "Chakra-Fashion" wird eingeführt.

Birgit Sänger erhält ihren eigenen Internetauftritt.

Glas-Handwerk.de wird unser Vertriebspartner und übernimmt den Verkauf unserer Arbeiten an Nicht-Gewerbetreibende.

Rolf Schrade beginnt uns mit Produktion und Marktvertrieb zu unterstützen

Unser Firmenjubiläum wird nicht großartig gefeiert, dazu ist zu viel Arbeit übers Jahr zu erledigen.

In der "Rheinpfalz" wird ein "wirtschaft Regional Artikel" über uns und unsere Arbeit veröffentlicht.

Handwerk seit 25 Jahren

25 Jahre Galerie Glaswerk

Ein Vierteljahrhundert gibt es die Galerie Glaswerk jetzt.

Wir haben viel erlebt, viel erschaffen, viel verloren, viel gewonnen...
..sind dabei vor uns hin gealtert, ein wenig weiser vielleicht, aber auf jeden Fall erfahrener geworden.

Wir planen die Firmengeschichte in Form einer Vita zu realisieren um besser über uns und unser Kunsthandwerk zu informieren.
(Eben dies, was Sie gerade lesen und ansehen.)

Rheinpfalz berichtet über Glasschmuck und die regional wirtschaftliche Lage.

Jedes Schmuckstück ein Unikat

GERMERSHEIM: Die aktuelle Kollektion der "Galerie-Glaswerk".

Rund 260 Pakete mit Adressen im europäischen Ausland, in Asien und Amerika verlassen jährlich Sondemheim. Absender ist die "Galerie-Glaswerk". Der Inhalt der Pakete: handgefertigter Glasschmuck.

Dieser Glasschmuck begegnet der modebewussten Frau zum Beispiel auf Mallorca, in einer Vitrine auf dem Flughafen Madrid, in Galerien, Boutiquen, Versandhauskatalogen.

"Galerie Glaswerk"
- das sind Rainer Schrade und Birgit Sänger, die vor mehr als neun Jahren mit ihrer Firma nach Sondernheim zogen in ein Haus, in dem Wohnung, Lager, Werkstatt, Versuchslabor und Ideenschmiede untergebracht sind.

Im "Schmelzraum" stehen zwei große Glasöfen und vier Haubenöfen. Zu den Arbeitsgeräten zählen auch eine Schleifmaschine und ­ ganz wichtig - die Glasbläserlampen.

"Alles ist Handarbeit, jedes Teil ein Unikat", versichern die Glaskünstler.

Zwischen sieben und zwölf Arbeitsschritte sind pro Schmuckstück erforderlich. Schrade fertigt während des Gesprächs Glasanhänger aus der Serie "Midnight Sun", dreht, vermischt Farben, arbeitet Blattsilber ein und formt das zähflüssige Material in der orangerot leuchtenden Flamme.

Das Glas kommt aus den Farbglashütten in Murano, aus Mainz oder Amerika.

Das meiste Rohmaterial Glas, das verarbeitet wird, kostet zwischen zehn und 50 Euro pro Kilo; teilweise wird von Schrade und Sänger aber auch viel teureres, vorbehandeltes Material zu Glasschmuck verarbeitet. Das Glas kommt aus den Farbglashütten in Murano, von Schott aus Mainz oder aus Amerika. Das metallene Beiwerk ihrer Schmuckstücke, zum Beispiel Ringschienen, beziehen die Kunsthandwerker von "kleinen Metallfirmen in Deutschland, die unsere Entwürfe auch umsetzen können. Unsere Artikel liegen im Preis bis zu 55 Euro für den Endverbraucher", erzählen die Kunsthandwerker. "Ein Mitnahme,- ein Geschenkartikel, der sich auch in Krisenzeiten noch verkaufen lässt."

Bis Mitte 2000 betrieben Rainer Schrade, 1957 in Reutlingen gebohren, und Birgit Sänger, Jahrgang 1960 und Berlinerin, in Berlin die "Galerie Glaswerk", verkauften Glaskunstobjekte, Schalen, Flakons in einem höheren Preissegment. Doch nach der Wende und der Öffnung des Marktes nach Osten seien die Kunden weggeblieben, sei der Markt von Kaufhausware überschwemmt worden, erzählt der Glaskünstler. So standen die Zeichen auf Neuanfang - in Sondernheim.

Messeauftritte sind wichtig, um Kontakt zu internationalen Kunden zu knüpfen.

Die aktuelle Kollektion umfasst rund 500 Artikel. Messeauftritte wie in Frankfurt und in München, die im Schnitt 4000 bis 5000 Euro kosten, sind wichtig, um Kontakte zu internationalen Kunden zu knüpfen. Manchmal wird ein Objekt auch mit dem Kunden nach dessen Vorstellungen vorm Glasofen entwickelt. Schmuckdesign aus der "Galerie Glaswerk" gab es auch im Christus­Pavillon auf der Expo 2000 in Hannover. Für die Evangelische Landeskirche haben die Glaskünstler Broschen hergestellt. Derzeit beteiligen sie sich an einem Wettbewerb mit einen Artikel für die Kulturhauptstadt "Ruhr 2010".

Obwohl der Fachhandel die Kundenzielgruppe ist, pflegen Schrade und Sänger den Kontakt zu den Endverbrauchern zum Beispiel auf Kunsthandwerkermärkten: "Da werden Preise und neue Produkte getestet, Trends an Formen und Farbe aufgespürt." Dort versuchen sie, das geringere Auftragsvolumen von ihren Großhändlern auszugleichen. "Rund 60 Prozent unserer Produkte gehen in den Export, die Wirtschaftskrise hat uns davon 20 bis 30 Prozent gekostet", sagt Schrade. "Wir haben keinen Kunden verloren, die Aufträge sind halt kleiner", ergänzt Sänger, die auch für den Vertrieb zuständig ist. Mit "Chakra-Fashion" haben Sänger und Schrade eine neue Produktlinie im Esoterik- und Wellness-Bereich aufgebaut.

Rheinpfalz Zeitung

symbolschmuck aus Glas handgemacht und reproduktion von Logos in Glas.

Chakra Fashion: Neue Produktlinie

Symbole und Logos in Glasschmuck








Chakra Fashion ist die neue Produktlinie der Galerie Glaswerk. Unter diesem Namen werden Chakren- und andere Symbole im Glas dargestellt und als Glasschmuck in Form von Halsketten, Broschen, Finger- und Ohrringen angeboten.

Ethnische Motive wie Petroglyphen oder Tonscherbenritzungen als Hommage an die zeitlose Ästhetik der ersten belegten kreativen Handlungen des menschlichen Daseins finden ebenfalls Verwendung.

Unter dem Namen Chakra Fashion sind wir auf dem Rainbow Spirit Festival und der Harmony World Messe vertreten.

Alle Chakra-Fashion Schmuckstücke finden Sie mit vielen interessanten Zusatz-informationen auf unserer Händlerplattform

Ausgewählte Stücke der neuen Produktlinie finden Sie immer in unserem aktuellen Angebot auf Märkten vor Ort, sowie im Onlineshop unseres Handelspartners.

Rolf Schrade Glasbläser

Rolf Schrade im Team

Seit Anfang des Jahres wird unser Familienbetrieb tatkräftig von Rolf Schrade unterstützt.

Auf vielen Kunsthandwerker Märkten repräsentiert er die Galerie Glaswerk und bietet neben den Glasschmuck Artikeln auch jede Menge Hintergrundinformationen über das Handwerk der Glasgestaltung.

Rolf Schrade absolvierte 1976 eine Ausbildung als Glasbläser in Wertheim und war bereits 1982 einer der ersten deutschen Glasbläser, die im internationalen Raum ihr Kunsthandwerk vorführten. Er war im Jahr 1984 Mitbegründer der legendären Wertheimer Glaskunst GmbH und seine Kunstwerke begleiteten die Galerie Glaswerk schon vor der Eröffnung bis zur Schließung des Ladengeschäftes in Berlin

Rolf Schrade Glaskunst Objekt

Auch sind seine Werke Teil der Dokumentationen, die Sie hier auf der Vita im Jahr 1989 finden.
Er ist einer der ersten Glaskunstbläser aus Deutschland. Er formte extravagante Formen und Gefäße, sowie abstrakte Grundkörper.

Rolf Schrade ist ein positiver Zuwachs für den Betrieb. Als Bruder von Rainer Schrade, Schwager von Birgit Sänger und Onkel von Paul E. macht er das Arbeiten im Familien Kollektiv viel stressfreier. Auch bringt er seine ganze Erfahrung als Kunstglasbläser ein. Er teilt uns das Feedback der Kunsthandwerkermärkte nie ohne konstruktive Tipps und Vorschläge für die Qualitätsverbesserung des Glasschmucks mit.

Mit Beginn der Arbeit im Familienbetrieb hat er nun auch sein persönliches Kunstmotto: "Hinter der Farbe steckt die Reflektion" wieder einmal erfüllt und war somit Miturherber eigener Farbserien unserer Produktion.

Hier gehts zum Glasschmuckmacher Portrait von Rolf Schrade

Fusingschmuck von Birgit Sänger

Birgit Sänger: Fashionjewels

Um den Anschluss der Neuen Medien nicht zu verpassen wird auch für Birgit Sänger eine eigene Homepage eingerichtet.

Dort werden einzelne Kunstobjekte von ihr vorgestellt und es gibt viele Informationen und Einblicke in und hinter ihre Arbeit.

Hier gehts zur fashionjewels Homepage von Birgit Sänger


Glasschmuck online shop fusing

Neuer Fachhändler

Der Glas-handwerk.de Onlineshop wird neuer Handelspartner der Galerie Glaswerk und bietet einen Großteil der Galerie Glaswerk Artikel zu Endverbraucher Preisen an.
Hier gehts zum Shop




Chakrenschmuck aus Glas vom Kunsthandwerker

Kunsthandwerker Märkte 2009

Angesichts unseres neuen Mitarbeiters Rolf Schrade kann die Marktpräsenz in diesem Jahr deutlich erhöht werden.
Wir sind Gäste in Heidelberg, Lindau, Höhenried, Mainz, Steingaden, Ditzingen, Türkheim, Tübingen, Leipheim,Diefenbach, Oberrot, Marbach, St.Wendel, Darmstadt und St.Leon-Rot.

Modemesse mit Glaskunst in Frankfurt

Großhandelsmessen 2009

Auf der "Harmony World" in Baden-Baden stellen wir unsere neue Produktlinie Chakra Fashion vor.

Zusätzlich zur Ambiente" und "Tendence" in Frankfurt stellen wir noch auf der "Trendset" in München aus.

Die Veranstalter der Frankfurter Messe drohen uns schon wieder mit Umstrukturierung. Dies ist das Zauberwort, mit dem die Messe Frankfurt GmbH alle 4 Jahre das Umsetzen der Aussteller und Durchmischen der Infrastrukturen innerhalb des Messegeländes rechtfertigt.

Umstrukturierung ist immer extrem Kunden- und Ausstellerfeindlich.

So erfahren wir, dass im Jahr 2010 die gesamte Halle 3.0 aufgelöst wird und alle Aussteller in die älteren Ausstellungshallen 9.1. / 9.2. / 9.3. umgesetzt werden sollen

Weihnachtsmarkt Mannheim Kapuziernerplanken Quadrate Glasschmuck

Weihnachtsmärkte 2009

Mannheim Kapuzinerplanken

Wie gewohnt sind wir auch in diesem Jahr auf den Kapuzinerplanken in Mannheim vertreten, wo wir diesmal u.a. die Arbeiten eines "alten Bekannten", nämlich Peter Layton, erstmalig vorstellen.

Das Jahr: 2008

fusing

Die Wirtschaftskrise beginnt

Die beginnende Krise und der Verfall des US-Dollars kosten uns viele Auslandskunden.
Rainer Schrade enwickelt mit Paul E. ein Produktionsverfahren, welches eine Darstellung von Symbolen jeglicher Art im Glas erlaubt.

Nach viel Entwicklungsarbeit ist die neue Produktlinie reif für den Markt. Die "Chakra-Fashion" Artikelpalette wird für die Marktveröffenlichung vorbereitet.


Ein neuer Produktkatalog wird gestaltet, die Messe-, Markt- und Weihnachtsmarktbeteiligungen lassen keine Langeweile aufkommen.







Schmuckkatalog

Neuer Produktkatalog 2008

In Zusammenarbeit mit Paul E. und Carsten Junghans wird in diesem Jahr ein neuer Produktkatalog entworfen.

Auf 30 Seiten werden die Schmuck-Kollektionen mit Fotos illustriert und vorgestellt. Gleichzeitig liefern wir seither unsere Arbeiten auf Wunsch auch mit signierten Zertifikaten und weiteren Informationen über Herstellung, Material und Verarbeitung für den Endkunden.

Kontaktieren Sie uns, wenn wir ihnen ein kostenloses Exemplar zusenden sollen. Alternativ können Sie auch die Web-Version des Kataloges hier betrachten. Beachten Sie auch unsere Markttermine um uns persönlich anzutreffen.

Glaskunst vom Glaskünstler

Handwerker Märkte

Wir touren nach Türkheim, Ditzingen, Diefenbach, Mainz, Metzingen, Marbach, Tübingen, Frankfurt, Heidelberg, Melchingen, Konstanz, St.Leon-Rot, Offenburg und Urach.

schmuckidee

Neue Ideen

Versuchen, probieren, verbessern, vernichten, erschaffen und hoffentlich auch irgendwie überleben...

Das Jahr 2009 steht im Zeichen der neuen Ideen.

Wir probieren, testen und experimentieren.

Das Ergebnis sind neue Herstellungstechniken und wir entschliessen uns nicht nur eine neue Kollektion, sondern eine eigene Produktlinie zu produzieren.

Das Resultat dieser Phase finden Sie hier im Jahr 2009 oder hier auf der Chakra Fashion Homepage.

frankfurter Messe mit Modeschmuck aus Glas der Galerie Glaswerk

Großhandelsmessen Ambiente und Tendence

Reinhard Herzog entschließt sich nach Amerika auszuwandern. Wir stehen auf beiden Frankfurter Messen nun als Einzelaussteller in der Halle 3.0.


Schmuck aus Glas in Freiburg

Freiburg zur Weihnachtszeit

Wir erfahren bei unserem 2. Auftritt in Freiburg von anderen Ausstellern (bezeichnenderweise NICHT vom Veranstalter) von der kruden Freiburger Marktordnung:
Man erhält Stammbeschicker-Rechte, wenn man mehr als 2x in Folge am Markt teilnimmt.
Da die Stammbeschicker "unkündbar" sind (sie sind in Freiburg hauptsächlich auf dem Rathausplatz aufgestellt), werden neue Aussteller (wie wir welche sind) nach 2 Auftritten immer "entsorgt".

Hätten wir dies letztes Jahr schon gewusst, dann hätten wir uns ziemlich sicher woanders beworben und nicht viel Geld für Deko und Beleuchtung für diesen Markt investiert.

Schliesslich ist es gerade im Schmuckbereich wichtig, dass man sich über Jahre ein Stammpublikum erarbeitet. Wir waren und sind nicht Vertreter von "hit and run" Auftritten sondern immer an langfristigen Teilnahmen interessiert, auch schätzen alle unserer Kunden die Kontinuität unserer Präsenz.

Schmuckdesigner in Mannheim

Mannheim in den Quadraten

Der Mannheimer Weihnachtsmarkt endet positiv für uns und auch hier können wir wieder eine große Anzahl von Stammkunden an unserem Stand begrüßen.

Ofenstücke von Michaels Drews und Rolf Schrade sind die Highlights der Unikat Glaskunst in diesem Jahr. Sie werden von den Besuchern mit großem Interesse bewundert.

Das Niveau und das Ambiente des Weihnachtsmarktes in Mannheim ist nach wie vor unerreicht hoch.

Wir haben das Gefühl, dass - umgeben von echtem Kunsthandwerk - das Verständnis und Interesse der Besucher für Kunst und Handwerk enorm steigt.

Wir führen mit vielen Kunden spannende Gespräche über Kunsthandwerk, Design und Gestaltung.

Das Jahr: 2007

Unikat Modeschmuck aus Glas Staple Serie

Kunsthandwerkermärkte im Umbruch

Das Kunsthandwerk in Deutschland wird immer mehr von Händlern unterwandert. Auf unzähligen so genannten Kunsthandwerker-Märkten, die an jedem Wochenende in Deutschland stattfinden, kämpfen die wenigen selber herstellenden Handwerker gegen eine schier aussichtslose Übermacht von Händlern, die mit ihren billigen, meist im Ausland eingekauften Waren die Preise nach unten drücken.

Verständlich einerseits, da die meisten der professionellen Veranstalter selber Unternehmer sind, die von den Standgeldern der Aussteller und eventuellen Eintrittspreisen leben müssen. Auch klar, dass es einfacher ist, einen Markt mit Handelswaren zu gestalten und vereinzelte Kunsthandwerker dazwischen vorführen zu lassen, um dem Kunden damit die Illusion des blühenden Handwerks zu bieten.

Dass dafür der Kunsthandwerker oftmals noch die gleichen Standgebühren wie ein reiner Händler zu entrichten hat, ist eine unglaubliche Benachteiligung für den meist auf sich allein gestellten Einzelunternehmer.

Dass die Veranstalter sich auf Dauer damit selbst am meisten schaden, wird völlig ignoriert. So ist das Image des deutschen Kunsthandwerks durch die Toleranz von Handelswaren auf Kunsthandwerkermärkten schon stark geschädigt worden.
Quelle: www.kunsthandwerkerportal.de

designerschmuck in fusingtechnik hergestellt
Glasfusing

Fusing Schmuck Direct

Dichromatisches Glas oder "Dichrioc Glass" (wer es ganz genau wissen will) Dichroic kommt aus dem griechischen und bedeutet "zwei Farben". Dabei wird eine Farbe reflektiert und eine andere Farbe "scheint durch". Betrachtet man das Glas in einem Winkel von 45°, so erscheint eine dritte Farbe. Je nach Blickwinkel ergeben sich unterschiedliche Farbschattierungen. Die Farbschichten werden auf ein schwarzes oder auf ein transparentes Basisglas aufgebracht.

unikatserie

Die Herstellung von Dichroic Glass erfolgt in einem hochtechnisierten und zeitaufwendigen Prozeß. Im Vakuum werden dünne Schichten verschiedener Materialien aufgetragen. Im Gegensatz zu "irisierenden" Gläsern, hält die Dichroicbeschichtung eine hohe Verschmelzungstemperatur aus. Das Erscheinungsbild ist nach dem Brennen sogar noch effektvoller.

Dichroische Beschichtungen werden normalerweise für Spezialfilter in der Meß-und Labortechnik eingesetzt. Durch Interferenzvorgänge zerlegen sie das Licht in Spektralfarben, die je nach Einfall durchgelassen oder reflektiert werden. Damit ergeben sich unterschiedliche Farben in Reflexion und Transmission.

Bei der Herstellung im Tauchverfahren oder durch Kathodenzerstäubung werden 10 bis 40 Schichten auf die Scheiben aufgetragen. Der Vorgang wird mehrmals wiederholt, bis die optische Spezifikation erreicht ist.

Kunsthandwerker Märkte 2007

Mainz, München, Ditzingen, Türkheim, Metzingen, Forchheim, Tübingen, Marbach und Mussbach sind unsere Stationen im Sommer 2007.
Generell ist zu beobachten, dass neben Handelsware auf den Kunsthandwerkermärkten jetzt auch die "Glasperlen"- und die allgemeine "Schmuckschwemme" beginnt, gleichzeitig scheinen viele Veranstalter nicht mehr so sehr großen Wert auf professionelle Aussteller zu legen, sondern lassen auch vermehrt Hobbykünstler zu.


Statement: Selbstverständlich respektieren wir die Kreativität der mitanbietenden Hobbykünstler, so wie jede gute Handwerkskunst von uns respektiert wird. Jedoch müssen Hobbykünstler nicht von ihrem Handwerk leben. Sie sind durch Beruf oder Partnerschaft vollkommen sozial abgesichert. Dies ist bei uns vollkommen anders. Wir haben die letzten 23 Jahre immer ohne Netz und doppelten Boden existiert. Insofern ist die Teilnahme von Hobby-isten jeglichen Gewerkes auf Kunsthandwerkermärkten in unseren Augen wettbewerbsverzerrend.

München

Stadtgründungsfest München

Auf den Bildern sehen sie unseren Standplatz auf dem Stadtgründungsfest in München, direkt in der Innenstadt.
Unser Schmuck findet wieder einmal Anklang an die Wünsche, Interessen und Bedürfnisse unserer Kunden.

Glaskunst

Bei bestem Wetter und sommerlichen Temperaturen im Juni wird der Schmuck gerne und viel anprobiert.

Viele Kunden lassen sich lieber ihren vorher getragenen Schmuck von uns einpacken und verlassen unseren Marktstand zufrieden glitzernd mit neuem Glaswerk Schmuck

Die Panorama Bilder wurden von einem guten Freund, Mario Schild aufgenommen, welcher auch schon im Jahr 1998 unseren ersten Internetauftritt nach unseren Vorgaben gestaltete und umsetzte.

Mario ist ein auf Panorama Bilder spezialisierter Profi Fotograf und ebenfalls ehemaliger Glaskünstler.

Glasschmuck für Wiederverkäufer in Frankfurt

Frankfurter Messen 2007

Auch dieses Jahr beteiligen wir uns an der "Ambiente" und "Tendence" in Frankfurt.

Nach dem bewährten Konzept und um die hohen anfallenden Kosten der Messe Frankfurt zu finanzieren, bieten wir unsere Waren gemeinsam mit dem Lampenglas von Reinhard Herzog auf einem Gemeinschaftsstand an. Die verschiedenen Sortimente unterscheiden sich grundlegend und es entsteht keine Produkt Konkurenz. Die Routine der letzten Jahre macht die Tage der Messe ein bißchen weniger anstrengend, aber der Besucherandrang ist nachlassend, auf 100 stöbernde Besucher und Privatkunden, die anscheinend aus Presse- Image- und Marketingzwecken gratis von der Messe eingeladen wurden, kommt ein Interessent, der als Großhändler die Messe besucht. Wir fühlen uns manchmal wie in einer Markthalle. Die Künstlergasse, die aus Zeiten des "Forum Arts and Crafts" entstanden ist, wird ständig kleiner. Immer mehr Kollegen schaffen es einfach nicht mehr die steigenden finanziellen Kosten für die Messe aufzubringen, was anhand der sinkenden Qualität der Besucher, sowie den wenigen Großhändlern, die überhaupt noch kommen, auch nicht weiter verwundert.

Glasverkauf in Freiburg

Freiburger Weihnachtsmarkt

"Wir haben ein Herz für Kunsthandwerker", versichert uns die Vertreterin des Veranstalters beim Bewerbungsgespräch. Leider stimmt diese Aussage nur bedingt, aber das merken wir erst während der nächsten beiden Jahre.

2007 ist jedenfalls die Welt in Freiburg für uns noch in Ordnung. Die Kunden sind begeistert, wir sind einer der ganz wenigen Anbieter auf dem Freiburger Weihnachtsmarkt, die zu 100% selbst hergestellte Ware anbieten.


Glasverkauf in Mannheim

Weihnachtsmarkt Mannheim

Auch auf dem Mannheimer "Engelhorn" Weihnachtsmarkt machen wir wieder mit.

In diesem Jahr können wir wieder mit unserem Schmuck überzeugen und neben unserer erweiterten Stammkundschaft auch noch viele Neukunden dazu gewinnen. Wir bieten neben unserem Glasschmuck, sowie den Lampenglas Werken und einigen Fusing Stücken auch Ofenglas Werke von Magdalena Maihoefer und Lubomir Hora an. Unsere Mädels, die uns nun schon seit 3 Jahren in Mannheim unterstützen sind Kerstin und Patty. Vielen, vielen Dank an dieser Stelle. Die Routine und der Spaß, der in diesen 2 Wochen zusammen mit ihnen im Stand entsteht, färbt positiv auf die Kunden ab und ist die beste Unterstützung, die uns in dieser ohnehin schon harten und anstrengenden Zeit passieren kann.

Das Jahr: 2006

Messe mit internationeln Partnern

Exportweltmeister

Inzwischen sind wir auch bei den "Exportweltmeistern" dabei, mehr als die Hälfte unserer Produktion wird ins Ausland verkauft. Einer unserer ersten und beständigsten Kunden ist Kenzo Asahara von Kitaichi Glass, Japan.


Wir beteiligen uns an der "Eclat du Mode, Bijorca" in Paris und übers Jahr finden wieder zahlreiche "touring can make you crazy"-Handwerkermarkt Auftritte statt.

Modeschmuck für den Großhandel in Frankfurt
Glasschmuck wird zum export Produkt aus Deutschland









Messe Frankfurt und Paris

Die "Ambiente" und "Tendence" verbringen wir wieder in Halle 3.0 und zusätzlich stehen wir auch auf der "Bijorca" in Paris. Zusammen mit unserem Aikido Sensei Daniel(unterlinken: www.aiki-dan-do.com), der als gebürtiger Pariser unschätzbare Dolmetscherdienste leistet, erreichen wir erstmalig Kunden aus dem frankophonen Raum.

Messe in Frankfurt
Großhandel
Messe Frankfurt

Einer unser frühesten Kunden, Kenzo Asahara von Kitaichi Glass, besucht unseren Messestand. Seit 1993 vertreibt er unsere Arbeiten in Japan.





kunstschmuck aus glas in unikat gearbeitet

Kunsthandwerkermärkte 2006

Dieses Jahr stehen Türkheim, Diefenbach, Ditzingen, München, Sauerlach, Tübingen, Mainz, Marbach, Metzingen und Melchingen auf unserer Reiseliste. Es ist aber Fussballweltmeisterschaft in Deutschland und eigentlich sind während der WM mehr schwarz-rot-gold lackierte und keinesfalls kunsthandwerksbegeisterte Menschen unterwegs...

Glaskunst Glasschmuck Ditzingen

Kunst und Handwerk in Ditzingen

Ditzingen ist eine Stadt in der Mitte von Baden-Württemberg und grenzt nordwestlich an Stuttgart.

Der Handwerkermarkt findet in der historischen Altstadt von Ditzingen, zwischen Fachwerkhäusern, in der Marktstraße und auf dem Laien, dem neu gestalteten Platz am Rathaus, statt.

Ein Schmuckmarkt, in den Kunsthandwerkermarkt integriert, ergänzt diese Veranstaltung.

handwerker glaskunst sauerlach

Kunsthandwerk aus Sauerlach

Sauerlach ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München, etwa 20 km südlich von der bayrischen Landeshauptstadt.

handwerk der glasgestaltung in sauerlach und glasschmuck vom hersteller





Weit über München und Umgebung hinaus sind die Sauerlacher Dulten als Schaufenster für das aktuelle Schaffen im professionellen Handwerk und Kunsthandwerk bekannt.


Die Dulten sind Fachveranstaltungen für die Bereiche Handwerk und Kunsthandwerk und als Verkaufsausstellungen für jedermann zugänglich.

Weihnachtsmarkt Mannheim mit Glaskunst in den Quadraten

Auftritt zur Weihnachtszeit in Mannheim

Wieder präsentieren fast 80 Aussteller über vier Wochen ein einzigartiges Angebot mit Vorführungen im alten und traditionellen Handwerk, außergewöhnlichen Kunstwerken und Unikaten. Auch die neuen Veranstalter achten darauf, dass im Schwerpunkt nur Angebote vorhanden sind, die von den Ausstellern selbst hergestellt werden und sonst nicht im Einzelhandel zu erhalten sind. Dies unterscheidet den Markt deutlich von dem sonst in Deutschland üblichen breit angelegten Warenangebot auf den traditionellen Weihnachtsmärkten, die meist überwiegend industriell gefertigte Waren anbieten.

Das Jahr: 2005

Fusingschmuck aus Glas

Wir stellen auf der CASA in Salzburg (Österreich) und auf der "Expohogar Regalo" (in Barcelona - Spanien) aus.

Das Zehnthaus in Römerberg zeigt unsere Arbeiten im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung mit Magdalena Maihoefer und Michael Schwarzmüller.

Viele Marktauftritte und -zusätzlich zum Mannheimer Weihnachtsmarkt- ein Gastauftritt in Hamburg zur Weihnachtszeit lassen in diesem Jahr keine Langeweile aufkommen.

Fusingschmuck Dichroickünstlerin Birgit Sänger











Birgit Sänger entwirft die Schmuckserie "Window", hergestellt in Fusingtechnik mit Dichroic Glas.

Zunächst gibt es "nur" eine Halskette, es folgen Fingerring und Ohrschmuck.

Ausstellung im Zehnhaus Römerberg mit Glaskunst

Zehnthaus Römerberg/Pfalz

Eine Gemeinschaftsausstellung widmet sich der Vielfältigkeit von Kunst - mit dem Werkstoff Glas.

Michael Schwarzmüller, Magdalena Maihoefer, Birgit Sänger und Rainer Schrade präsentieren : Glaskunst

Die Ausstellung findet im Zehnthaus Römerberg-Berghausen vom 15.04. bis 24.04. 2005 statt. Die offizielle Vernissage ist am Eröffnungstag um 19.00 Uhr. Veranstaltet wird die Ausstellung vom Rhein-Pfalz-Kreis.
Das Motto der Ausstellung "Glaskunst" ist eigentlich ein "Understatement". Es sollte eher in "Faszination Glas" getitelt werden. Die Faszination darüber, was man aus natürlichen Rohstoffen wie Pottasche und Siliziumdioxid mit Soda unter großer Hitze verschmolzen, alles gestalten kann.

Eine uralte Verfahrenstechnik, welche in seiner Vielfalt mehr als einfache Begeisterung auszulösen vermag und so gleichgestellt ist mit anderen künstlerischen und kreativen Genres, wie der Grafik, der Malerei oder der Bildhauerei.

Gemeinschaftsausstellung Bereich Glaskunst
Schwarzmüller, Maihoefer und Glaswerk präsentieren Kunsthandwerk
Zehnthaus Römerberg Glaskunst Ausstellung

Die vier Glaskünstlerinnen und Glaskünstler, die sich in dieser Materie bewegen - Magdalena Maihoefer, Birgit Sänger, Rainer Schrade und Michael Schwarzmüller - zeigen diese vielfältigen Möglichkeiten in einer eindrücklichen Weise, angefangen vom Schmuck, über Gebrauchs- und Dekorationsobjekte bis hin zur freien Arbeit mit eigener Aussage.

Man spricht von der großen Kunst Glas zu schmelzen und man sieht durchaus Parallelen zur Herstellung von Farben in der Malerei. In beiden Fällen geht es um ästhetische Grundgedanken, die sich nicht einfach in einer Routinehandlung verwirklichen lassen.

Das Thema Glaskunst konnte in dieser Ausstellung nur angerissen werden, die Techniken der Verarbeitung sind zu weitläufig und zu unterschiedlich. Diese Ausstellung zeigt aber, was die einzelne besondere künstlerische Technik zu leisten vermag. Alle vorgestellten Arbeiten sind Unikate, auch wenn sie eine Serie darstellen, wie etwa die Windlichter, oder der Modeschmuck aus Glas. Gerade das macht diese Objekte zu einzigartiger Glaskunst.

Casa Schmuckmesse Salzburg

Eigentlich glauben wir an einer Großhandelsmesse teilzunehmen und in unseren Verträgen ist der Direktverkauf an die Messebesucher auch streng untersagt (wie es sich für eine Großhandelsmesse auch gehört). In diesem Glauben reisen wir mit unseren Messemustern nach Salzburg und bauen den Messestand auf. Am ersten Tag müssen wir feststellen, dass die meisten Aussteller ganz selbstverständlich ihre Ware an die Besucher verkaufen, viele haben sogar Registrierkassen (!) dabei.


Die ganze Messe über müssen wir den Kunden erklären, dass wir "NUR" unsere Messemuster dabei haben und NICHTS direkt verkaufen können. Die CASA Messe entpuppt sich als zwar ausgeschriebene Großhandelsmesse, ist aber de facto eine Verkaufsmesse, die an Endverbraucher Direktverkauf zulässt. Das Publikum ist alles andere als ein Fachpublikum. Als wir uns bei der Messeleitung beschweren, sieht man zwar ein, dass unsere Verträge den Direktverkauf verbieten, will oder kann an der Tatsache, dass der Direktverkauf stattfindet, aber nichts ändern. "Fahren Sie erstmal nach Hause", wird uns gesagt "wir melden uns dann nach der Messe und finden eine Lösung". Wir fahren erst zu einem Rechtsanwalt, bevor wir nach Hause fahren, und als wir nichts mehr von den CASA Versanstaltern hören (wie schon fast erwartet) regelt der Rechtsanwalt für uns das Weitere:
Wir erhalten einen Großteil der Standmeite zurück.

Article 1

Schmuckmesse Barcelona

Ganz anders verläuft unsere Teilnahme an der "Expohogar" in Barcelona. Eine gut besuchte Fachmesse, die am Eingang schon die Kunden ohne Zugangsberechtigung aussortiert.

Wir gewinnen viele spanische Einkäufer aus Barcelona und Umgebung, auch Kunden aus Südfrankreich und Italien besuchen die Messe.



Barcelona Schmuckmesse
Schmuckmesse Spanien mit Glasschmuck
Spanien Kunstmesse mit Modeschmuck
Modemesse Barcelona mit Glasschmuck aus Deutschland

Unterstützt werden wir auf der Messe von Lars Bergen, der sehr gut spanisch spricht und versucht den Kontakt zu den spanischen Einkäufern zu erleichtern.
Dies ist nicht immer einfach, viele Kunden haben Sonderwünsche.


Auch der Umgang mit den neuen internationalen Steuernummern ist nicht jedem vertraut.

Kunstschmuck aus Glas

Marktarchiv 2005

Wir sind in Beugen, Ditzingen, München, Edesheim, Diefenbach, Sauerlach, Kornelimünster, Mainz, Marbach, Bad Herrenalb, Weikersheim und Melchingen zu sehen.

Die folgenden Bilder sind vom KHW Markt in Melchingen und vom Historischen Jahrmarkt in Kornelimünster, der vom Zirkus Roncalli veranstaltet wird.

Glasschmuck Kornelimünster

Kunsthandwerk in Kornelimünster

Kornelimünster ist eine Ortschaft im Münsterländchen und seit 1972 südöstlicher Stadtteil von Aachen.

Die Kleinstadt ist Schauplatz für den „Großen Historischen Jahrmarkt“, der vom Circus Roncalli organisiert wird.

Karussells der Kaiserzeit, Schaubuden, Jongleure, Akrobaten, Straßenkünstler und Kunsthandwerker ziehen jährlich zehntausende Besucher an.

Im Vordergrund sollen hochwertige, kunsthandwerklich gefertigte Waren stehen, sowie Händler, die Produkte anbieten, die es in keinem Kaufhaus gibt.

Schmuck aus Glas Kornelimünster

Für unseren Geschmack ist die Veranstaltung viel zu schmucklastig, auch dominieren die Händler eindeutig, es wird sehr viel Importware angeboten.
Was uns "rettet" ist die Intelligenz unserer Kunden, die sehr wohl zwischen Kunsthandwerk und Handelsware unterscheiden können.



Glasschmuck in Melchingen

Handwerkermarkt Melchingen

Melchingen ist ein Dorf auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg. Seit 1985 findet dort an jedem 2.Septemberwochenende ein Kunsthandwerkermarkt statt. Wir sind auf dieser Veranstaltung seit ein paar Jahren mit unserem Glasschmuck vertreten.

Der Markt ist sehr gut besucht und hat schon fast Volksfest Charakter

melchingen kunsthandwerk und glasschmuck
Handwerkermarkt Melchingen
Glasschmuck und Modeschmuck melchingen
melchingen in Baden mit Glasschmuck








Hip Glasschmuck Serie

Neue Artikel 2005

Auch in diesem Jahr entstehen einige neue Schmuckserien, hauptsächlich haben es uns die Glas/Metall-Verbindungen angetan. So ist z.B. die HIP Serie von Anfang an ein "Senkrechtstarter"

Modeschmuck Hip Glaskette
Neo Glaskunst Schmuck Serie








Tio Rave Glasunikate als Modeschmuck
Dichroicschmuck in Fusingtechnik hergestellt








Ohrschmuck in länglicher Ausführung der Serie Midnight
Armschmuck der Glas Serie Direct Fusingschmuck
Modeschmuck der Serie Stripe Glasschmuck








Glaskunst und Glasschmuck in Frankfurt angeboten

Messe Frankfurt

Das schöne "Forum Arts & Crafts" wird von der Messe Frankfurt aufgelöst.


Die Kunsthandwerker werden "in die Gewerke verteilt" und wir stehen die nächsten Jahre in der Halle 3.0 bei "Manufakturen & Collectibles"


Roncalli Weihnachtsmarkt Hamburg Glasschmuck

Roncalli Weihnachtsmarkt Hamburg

Glaswerk Schmuck gibts 2005 auch auf dem Roncalli Weihnachtsmarkt in Hamburg.
Wir sind "Gaststars" am Stand von Reinhard Herzog, der an diesem Markt teilnimmt.

Roncalli Hamburg
Glasschmuck in Hamburg zu Weihnachten
Kunsthandwerk demonstriert in Hamburg
Glasschmuck der Galerie Glaswerk in Hamburg

Der "Historische Weihnachtmarkt" wird seit zehn Jahren von Roncalli organisiert.



Die eigens dafür entworfenen Verkaufsstände und Pavillons ziehen alljährlich mehr als zwei Millionen Besucher an.
Dieser Event wird seit Jahren mit Superlativen wie "Hamburgs schönster Weihnachtsmarkt" oder "der schönste Weihnachtsmarkt in Norddeutschland" geschmückt.

Die liebevolle, von Roncalli Direktor Bernhard Paul entworfene Marktarchitektur unterscheidet den Weihnachtsmarkt vom gängigen vorweihnachtlichen Geschehen in anderen Städten.

Glasschmuck zu Weihnachten in Mannheim

Zum 5.Mal auf den Kapuzinerplanken

Unsere Teilnahmen an diesem schönen Weihnachtsmarkt werden immer professioneller, wir haben nach 5 Jahren ein zahlreiches "Stammpublikum".

Wie immer zeigen wir eine reichhaltige Auswahl von Glasschmuck und weihnachtlicher Glaskunst zusammen mit Objekten befreundeter Glasgestalter.

Auch die Großmarkt Mannheim GmBh sorg als Folgeveranstalter für ein hohes und ansprechnedes Niveau beim den beteiligten Kunsthandwerkern

Schmuck aus Glas zu Weihnachten in Mannheim
Schmuck und Glaskunst der Galerie Glaskunst in Mannheim
Objekte aus Glas in Mannheim auf dem Weihnachtsmarkt angeboten
xSchmuck zur Weihnachtszeit vor Mannheimer Engelhorn
Glasschmuck zu Weihnachten in Mannheim

Das Jahr: 2004

Modeschmck vom Glaskünstler

On the road...

2004 nehmen wir an noch mehr Handwerkermärkten teil.

In unserer Werkstatt werden viele neue Artikel gestaltet und auf den KHW-Märkten "getestet", bevor wir sie auf die Großhandelsmessen mitnehmen.

Unikat Glasschmuck luxus
Unikat Glasschmuck selbstgemacht








Unikat Glasschmuck vom Schmuckdesigner
Unikat Glasschmuck handgemacht








Peter Zindulka stellt einen Teil unserer Arbeiten im Rahmen einer Gemeinschaftsausstellung in seinem Atelier in Warmensteinach aus.

Auf dem Bild sehen Sie eines der zu dieser Zeit entstandenen Unikate als Weiterführung der Glasschmuck Serie Canyon.

Schmuckkunst aus Glas
Unikate als Schmuck Presse berichtet

Schmuck ist, was schmückt

Eine Ausstellung widmet sich den Möglichkeiten von Schmuck - Werkstoff Glas.

Die Ausstellung "Kein Schmuck von der Stange : Natur und Kunst, Kunst und Material" ist ab dem Wochenende in Warmsteinach zusehen.

Mit den Augen des Künstlers geschaffene Schmuckstücke in vielfältiger Bearbeitung und facettenreicher Herstellung präsentiert die Ausstellung "Kein Schmuck von der Stange", die jetzt im Beisein vieler Gäste eröffnet wurde.

Ideengeber Peter Zindulka, der selbst Kunsthandwerker eines eigentlich ausgestorbenen Handwerks ist:
In traditioneller Technik dreht er Glasperlen und gestaltet aus diesem farbenprächtige Schmuckstücke, die dann in seinem Werkstattladen zum Verkauf angeboten werden.

Erstmals hat er sechs befreundete Schmuckhersteller zu einer gemeinsamen Ausstellung eingeladen und somit ein Ideenfeuerwerk an Ohrringen, Ketten, Armbändern oder Ringe nach Warmsteinach geholt.

Beispielsweise Petra Hofman, bekennende Materialsammlerin und Verarbeiterin zu "Schmunzelschmuck". Weder Löffel, noch Serviettenringe, noch Zeitungspapier sind ihr heilig, alles findet einen Weg in ihre erstaunlich hübschen, ausgefallenen Schmuckstücke. Oder Karin Dobler, Schmuckdesignerin aus Schwäbisch Gmünd: Sie strickt ihren Schmuck mit hilfe kleiner Nadeln aus Silberdraht und winzigsten Perlen.

Viel Buntes, viel Kurioses, viel Auffälliges ist zu sehen und doch ist es alles da, was es vorgibt zu sein:
SCHMÜCKEND.

Handwerkermärkte 2004

Wir treten auf in Sindelfingen, Mannheim, Neureut, Edesheim, Mainz, Schw.Hall, München, Regensburg, Sauerlach, Frickenhausen, Metzingen, Diefenbach, Marbach, Melchingen, Beugen und Türkheim.

Die folgenden Bilder sind von den Märkten in Metzingen und Neureut.

Kunsthandwerk bei Karlsruhe
Handwerkermarkt Neureut

Kunsthandwerkmarkt in Neureut

Neureut ist der nördlichste Stadtteil von Karlsruhe.

Vor der Badenerlandhalle wird jedes Jahr ein schöner Handwerkermarkt veranstaltet.

Der Markt geht über 2 Tage und ist durch die kurze Anfahrt ein Heimspiel.

Auf dem Bild ist übrigens H.W. Ebeling zu sehen, durch dessen Empfehlung wir im Jahr 2000 auf die Pfalz aufmerksam geworden sind.

Metzingen Glaskunst der Galerie Glaswerk

Schwäbische Kunstmarkt in Metzingen

Metzingen ist eine württembergische Stadt am Fuß der Schwäbischen Alb und südlich des Großraums Stuttgart nahe bei Reutlingen gelegen.

Jedes Jahr zu Pfingsten veranstaltet das Kulturdezernat der Stadt den "Schwäbischen Kunstmarkt".


Schön gelegen zwischen den historischen Metzinger Keltern ist diese Veranstaltung ein Publikumsmagnet der Region.

Handwerker Markt Metzingen
Glaskunst in Metzingen
Metzingen Baden Württemberg
Schmuck in Metzingen
Metzingen Glasschmuck








messe frankfurt

Messeauftritte 2004

Wie gewohnt stellen wir in Frankfurt auf der "Ambiente" und "Tendence" aus.

Zu dieser Zeit ist für die Mitglieder des Bundesverbands ein eigenes Areal unter dem Thema "Forum Arts & Crafts" in der Halle 2 eingerichtet.

Die Halle ist ebenerdig und Tageslicht durchflutet.
Ein schöner Ort für Kunsthandwerk.

Von der Messe Frankfurt wird ein einheitliches Standsystem mit hohen Trennwänden aufgestellt, was eine großzügige und schöne Standgestaltung erlaubt.

Ambiente und Tendence Messe Frankfurt mit Modeschmuck
Messe als Produzent von Glasschmuck
Schmuckmesse der Galerie Glaswerk
Modeschmuck Frankfurt Messe
Fashion Schmuck Frankfurt Glas







Glaskunst zu Weihnachten

Weihnachten 2004...

...findet für uns wieder auf dem "Engelhorn"-Weihnachtsmarkt in Mannheim statt.

Zum vierten Mal zeigen wir neben unseren eigenen Glasschmuck-Arbeiten ein breites Angebot befreundeter Kollegen, u.a. Arbeiten von Peter Kaspar, Michael Schwarzmüller, Magdalena Maihoefer, Ingrid Donhauser, Reinhard Herzog und -last not least- Rolf Schrade und Dieter Schrade.

Das Jahr: 2003

Modeschmuck aus Glas

Worldwide 2003

Unsere Arbeiten werden in der King Art Gallery, Taipeh ausgestellt. Wir beteiligen uns am Stadtfest in Weinheim und bieten eine "Live Show" vor der Altstadtgalerie und erleben weiterhin an zahlreichen Märkten und auch in Mannheim auf dem Weihnachtsmarkt eine gute Resonanz.

Glasunikate als Modeschmuck

Altstadt Galerie präsentierte Schmuckdesigner Rainer Schrade

Glasschmuck in irisierendem und changierendem Blau und Türkis und in bernsteinfarbenem Braun war am Samstag auf dem Marktplatz su sehen. Helga Tritschler, Besitzerin der Altstadt-Galerie, hatte die Germersheimer "Galerie-Glaswerk" im Rahmen des Kultursommers und zur Einführung der City-Card eingeladen, vor ihrem Geschäft dem Publikum zu demonstrieren, wie diese Unikate hergestellt werden.

"Es ist faszinierend zu sehen, wie der Schmuckdesigner Rainer Schrade mit Glas Schmucksteine schafft, die wie Bernstein aussehen.",
erklärte die Galeristin die seine Ringe, Ketten, Armreifen und Broschen führt. Rainer Schrade liefert nur an den Fachhandel. Er hat außer in der Bundesrepublik Kunden in ganz Europa, den Vereinigten Emiraten, Kuwait, Singapore und den USA.

Die kleineren Schmucksteine hängen an Ketten aus Sterling-Silber, Edelstahl und Naturkautschuk in schwarzer Farbe.

Das Glas schmolz er am Samstag vor den Augen der interessierten Standbesucher über einer Glasbläserlampe. Um die Farbe chanchieren zu lassen, benutzte er Blattsilber, das auf das heiße Glas aufgetragen und erneut mit farbigem Glas überzogen wird.

In seiner Werkstatt in Germersheim arbeitet er mit einem Schmelzofen und der Fusingtechnik. Dabei wird bedampftes Glas mit farbigem Glas überschmolzen. Jeder Stein wird ohne Form angefertigt, in Handarbeit, und ist somit einmalig in seiner Ausführung. Er muss bis zu 16 Stunden langsam abgekühlt werden.

Rainer Schrade wuchs in der Glasstadt Wertheim am Main auf, eröffnete 1984 seinen Betrieb in Berlin und fertigt seit 15 Jahren in Germersheim Glasschmuck an. Der farbschöne Modeschmuck zog immer wieder Besucher an den Stand.

Glaskunst Taipeh

Handwerkermärkte, Messen und Weihnachtsmärkte

Wir sind wir in Bretten, Neureut, Mannheim, Türkheim, Sauerlach, München, Frickenhausen, Diefenbach, Metzingen, Bruchsal, Marbach, Landau, Sauerlach und Bochum zu sehen.

Schmuck Kollektion aus Glas in Taipeh

King Art Gallery, Taipeh

Die King Art Gallery in Taipeh zeigt unsere Schmuckunikate.

Unser Modeschmuck wird im Rahmen einer Schmuckausstellung im "Shin Kong Mitsukoshi Building" gezeigt.
"Entdeckt" wurden wir von den Galeristen auf der Frankfurter Messe.

Zu dieser Zeit war das Kunsthandwerk auf den Frankfurter Messen noch zahlreich vertreten, über einige Jahre sogar in einer "eigenen" Halle, dem "Forum Arts and Crafts".

Messeauftritte

Auf den Frankfurter Messen "Ambiente" und "Tendence" erreichen wir weitere Wiederverkäufer, auch internationale Kunden werden auf unsere Arbeiten aufmerksam.

Zu dieser Zeit ist für die Mitglieder des Bundesverbands ein eigenes Areal unter dem Thema "Forum Arts & Crafts" in der Halle 2 eingerichtet.
Die Halle ist ebenerdig und tageslichtdurchflutet. Ein schöner Ort für Kunsthandwerk. Von der Messe Frankfurt wird ein einheitliches Standsystem mit hohen Trennwänden aufgestellt, was eine großzügige und schöne Standgestaltung erlaubt.

Glasmacher Rainer Schrade Glasbläser

Die Kunsthandwerkermärkte 2003

In dieser Zeit gibt es längst nicht soviel KHW Märkte wie heute.
Es ist manchmal überaus schwierig, einen Standplatz auf den "etablierten" (weil schon lange im Geschäft und dadurch sehr bekannten) Märkten zu erhalten, oft muss man sich auf ein paar Jahre Wartezeit einrichten.

Viele der Märkte sind wirklich nur den professionell arbeitenden KHWlern vorbehalten, Hobby-isten und Handelsware gibt es zwar, aber sie sind die Ausnahme.
Dennoch gibt es auch schon in dieser Zeit Veranstalter, die dieses Prinzip langsam aufweichen oder Veranstalter, die ihre Märkte (grundlos oder aus wirtschaftlichen Interessen) vergrößern.

handwerk glasmachen vom kunsthandwerker

Und da sind dann noch die Veranstalter (traurigerweise meistens die "lieben Kollegen", die als Veranstalter von KHW-Märkten auftreten), die einen nach nur einem Auftritt schon auf die Pausenbank verbannen und keinesfalls Teilnahmekontinuität wenigstens über ein paar Jahre garantieren.

Bei näherem Hinsehen oder Hinterfragen ist festzustellen, dass diese "Taktik" besonders auf jenen Märkten zum Einsatz kommt, wo ein Schmuckhersteller im Auswahlgremium mitmischt.





Schmuck aus Glas zu Weihnachten

Weihnachtsmärkte

Zum dritten Mal stellen wir unsere Produkte in den Mannheimer Quadraden auf den Kapuzinerplanken aus.
Inzwischen hat sich das Modehaus Engelhorn als Sponsor und Veranstalter des Marktes zurückgezogen. Der Weihnachtsmarkt wird jetzt von der Großmarkt Mannheim GmbH organisiert und veranstaltet.

Das Jahr: 2002

Handgemachter Glasschmuck

Weiter wie geplant...

Wir gewöhnen wir uns an das ländliche Leben und beteiligen uns an vielen Kunsthandwerkermärkten, wo wir neben "bewährten" auch unsere neuen Artikel zunächst einem breiten "Endverbraucher"-Publikum vorstellen, bevor wir die Neuheiten dann mit auf die Frankfurter Messen nehmen.

Zum Marktkonzept in diesem Jahr gehört die Demonstration unseres Handwerks am Stand.


Es sind alle Kunden, aber leider nicht jeder Veranstalter davon begeistert. Weitere Einzelheiten finden Sie im unteren Text


Im Januar 2002 werden unsere Arbeiten am Stand von Reinhard Herzog auf der "Christmas World" gezeigt, und im März stellen wir auf der IHM (Internationale Handwerksmesse München) aus.


IHM Messe in München Deutschland

IHM München

Ein neuer Messeauftritt in diesem Jahr ist für uns die Internationale Handwerksmesse in München (IHM).

Auf dem sehr schönen neuen Messegelände in München/Riem zeigen wir 7 Tage lang unser Schmuckangebot.
Die Messe ist auch für Endverbraucher geöffnet und somit der Direktverkauf möglich.





Verkaufsdisplay auf der Handwerksmeese
Schmuckangebot Messe München
Glasschmuck für Enverbrauche auf der IHM
Modeschmuck aus Glas der Galerie Glaswerk
Dekorative Glaspräsentation auf Messe in München
Kunsthandwerk der Glasbläser in München








Marktstand Kunsthandwerk

Kunsthandwerker Märkte 2002

Wir sind in Bretten, Neureut, Maulbronn, Türkheim, Traunstein, Mannheim, Seeon, Sindelfingen, München, Diefenbach, Sauerlach, Marbach und Melchingen zu sehen.


Inzwischen ist unser erster Marktstand, das sog. "Solinger Modell" durch ein 3m x 3m Easy-Up Profizelt ersetzt worden.


Wir haben ein kundenfreundliches, (Tresen)hohes Display auf Rädern gebaut, womit wir relativ kurze Auf- und Abbauzeiten haben.
Bei vielen Auftritten führen wir unser Handwerk auch vor.

Glasbläser Vorführung und Verkauf in Maulbronn

Maulbronn 2002

Glasbläser Vorführung in Maulbronn
Glaskunst Handwerk in Maulbronn
Modeschmuck in Maulbronn
Glasgestaltung in Maulbronn
Vorführung in Maulbronn








Das Kloster Maulbronn gehört zum Weltkulturerbe und jedes Jahr findet dort ein Ostermarkt statt.

Wir beteiligen uns an dieser Veranstaltung und demonstrieren unser Handwerk.

Handwerkermarkt mit Glaskunst in Seon

Kunsthandwerk in Seon

Seon ist eine kleine Gemeinde am bayrischen Chiemsee. Jedes Jahr zu Pfingsten findet dort ein Handwerkermarkt statt, die Veranstaltung wird von einem Kollektiv von Kunsthandwerkern organisiert.

Wir stellen unsere Arbeiten dort 2001 und 2002 vor, demonstrieren unser Handwerk und verkaufen richtig gut.

Leider zu gut, wie es scheint, denn die lieben Kollegen vom Kollektiv "entsorgen" uns dann schnell und endgültig.

Erst heisst es, wir sollen ein Jahr "pausieren", unseren Kunden -die uns im Folgejahr vergeblich suchen- wird jedoch mitgeteilt, dass wir uns gar nicht beworben hätten.

Die "Pause" wird dann zur Kündigung aus fadenscheinigsten Gründen.
So wird uns wird vorgeworfen, dass wir Vorführungen machen, der Töpfer im Kollektiv meint allen Ernstes, dass wenn das jeder und speziell er das auch machen würde, die Kunden ja dann realisieren würden, wie schnell er z.B. Gefässe herstellen könnte und ihm dann am Stand seinen Stundenlohn ausrechnen würden...

Bayern Glaskunst

...ein anderer, der Ledermensch im Kollektiv, meint auf Nachfrage von uns nur lapidar, dass, wenn wir nicht zufrieden wären, wir doch unsere eigenen Märkte organisieren sollen...

...ja, ja, die lieben Kollegen, der Neid, die Macht und die Missgunst. Die in Seeon praktizierte Politik ist uns bis dahin recht unbekannt, jedoch müssen wir in den weiteren Jahren feststellen, dass Handwerkermärkte, die von Kollegen veranstaltet werden, immer ein "gefährliches" Pflaster sind.

Ambiente und Tendence Großhandelsmesse in Frankfurt

Ambiente, Tendence und Christmasworld

Auf der "Christmasworld" in Frankfurt sind wir "Gaststars" am Stand von Reinhard Herzog.

Die Frankfurter Messen, Ambiente und Tendence, finden für uns die nächsten Jahre immer auf einem Gemeinschaftsstand zusammen mit Reinhard Herzog statt.

Weihnachten Großhandelsmesse in Frankfurt

Für das Kunsthandwerk in Frankfurt beginnt allerdings eine Durststrecke:
immer mehr Kollegen bleiben der Messe fern, weil sich das Geschäft mit Wiederverkäufern nicht mehr lohnt.

Chinesische Firmen schicken ihre Scouts um die Designs zu plagiieren.
Einige Kollegen, deren Artikel sich nicht mehr verkaufen, verlegen sich auf den Handel.

Als "Totengräber des deutschen Kunsthandwerks" lassen sie in China produzieren und reimportieren die Arbeiten, die dann zu Dumpingpreisen angeboten werden.

weihnachtsschmuck in frankfurt
Christmasworld Messe in Frankfurt
Messe Frankfurt
Großhandel mit Glaskunst








Kaputzinerplanken Mannheim

Engelhorn Weihnachtsmarkt, Kapuzinerplanken

Der Mannheimer Weihnachtsmarkt auf den Kapuzinerplanken ist vom Angebot her wirklich ausgezeichnet.

Hier sind (fast) nur Kunsthandwerkerkollegen und Hersteller vertreten.

Vom Buchbinder über Textilkunst, Echtschmuck, Bürstenmacher, Holzschnitzer und Drechsler, Kunst- und Kupferschmied, Keramik und Bürstenmacher:
es gibt kaum ein Gewerke, was nicht vertreten ist.

Der Markt ist bis weit über die Stadtgrenzen bekannt:
wir haben Kunden, die aus dem Odenwald oder sogar aus Frankfurt und Wiesbaden extra wegen diesem Markt nach Mannheim kommen.

Spannend auch das Konzept des Marktes:
viele Kollegen sind nur eine oder zwei Wochen da, der Ausstellerwechsel lädt das Publikum auch zum mehrmaligen Besuch.

Kaputzinerplanken Mannheim Glaskunst
Kaputzinerplanken
Kaputzinerplanken Mannheim
Mannheim Glaskunst
Kaputzinerplanken Mannheim Glaskunst
Kaputzinerplanken Glaskunst

Das Jahr: 2001

Modeschmuck aus Glas und unikat Glasschmuck

Anerkennung als freischaffender Künstler

"In der Sitzung vom 03.07.2001 der Künstleranerkennungskommission der Akademie der Bildenden Künste München kamen meine Kollegen Professor Norbert Prangenberg, Professor Andreas von Weizsäcker und ich zu dem Schluss, dass die Werke von Rainer Schrade dem Bereich der freien Kunst zuzuordnen sind.

Rainer Schrade schafft klein- und mittelformatige Skulpturen. Sein bevorzugter Werkstoff ist Glas. Würde er z.B. Bronze verwenden, so würde sich die Frage nach Kunst oder nicht Kunst vermutlich gar nicht erst stellen. Dabei sind die Kriterien letztlich die selben. Es geht um Form, um Plastizität und Räumlichkeit, um Kontraste ebenso wie um Harmonie, um Licht- und Schattenwirkung, und bei Glas natürlich auch besonders um die Wirkung, das Spiel der Farben. Es geht um das Erzählen einer Geschichte, das Umsetzen von Erlebtem und Erfahrenem. Es geht um ein künstlerisches Konzept. Um Transformation, Abstraktion und natürlich um Expressivität.

Und es geht in hohem Masse um Authentizität des Werkes, um Genuinität und Originalität.



Dass Rainer Schrade kein reproduzierender Handwerker ist und auch nicht ein Kunsthandwerker mit einigen wenigen originellen Einfällen, auch kein Designer, der Gebrauchsgegenständen eine mehr oder weniger elegante und ergonomische Form gibt, stand und steht für diese Expertenkommission außer Frage.

kunsthaus glaswerk

Die künstlerische Vorgehensweise, die er uns in einem Begleitschreiben wie nachfolgend beschrieben hat, beeindruckt ebenso, wie die hohe Qualität der Umsetzung seiner Ideen (Zitat aus dem Schreiben vom 25.06.01): "Ich bin leidenschaftlicher Taucher und viele meiner Arbeiten sind von meinen Eindrücken der Ruhe, die unter Wasser herrscht, beeinflusst. Die Schwerelosigkeit und Stille schärfen die visuellen Eindrücke. Lichtstrahlen, die unter Wasser von aufsteigenden Luftblasen bizarr reflektiert werden, Transparenz, all das kann ich mit dem Werkstoff Glas umsetzen. Organische, weiche Formen, eingefangene Bewegung, ein "abgeschlossener" Raum, vom Menschen noch weitgehend unberührt und wo doch, dann von der Natur besiegt."

Auch andere TextsteIlen aus Rainer Schrades Aufzeichnungen zeigen, dass dieser Künstler seine schöpferische Arbeit analytisch begleitet. Seine Arbeitsweise, seine ganze geistige Haltung, ist die eines Künstlers und die Resultate des Arbeitsprozesses überzeugen weil sie Kunst sind, eine Kunst für die alle oben genannten Kriterien Voraussetzung und Selbstverständlichkeit sind."



Mit freundlichem Gruß

Prof. Otto Künzli,
Vorsitzender der Künstleranerkennungskommission, Akademie der Bildenden Künste München.

glasgestalterin und fusingkünstlerin Birgit Sänger

Birgit Sänger - die Ordnungsmacht im Chaos

Wie man sich vielleicht vorstellen kann, ist das, was der geneigte Leser hier auf relativ wenigen Zeilen liest, schlichtweg nicht zu vermitteln. Die Jahre des Umzugs und des Neuanfangs, der "Sprung ins kalte Wasser", waren einfach nur von vorne bis hinten absolut chaotisch.

Allein das Haus und die Werkstatt einzurichten, gleichzeitig für die Handwerker- und Weihnachtsmärkte zu produzieren, alles immer unter großem Termindruck...
Wenn es da Biggi Sänger nicht gegeben hätte, die es schaffte, das alles einigermassen zu koordinieren und zu ordnen... Und ganz "nebenbei" wurden in dieser Zeit auch noch einige neue Schmuckserien von ihr realisiert...
Respekt !

designer schmuck aus glas vor dem glasbrenner gefertigt

Kunsthandwerkermärkte 2001

Wir sind 2001 in Bretten, Karlsruhe, Marbach, Seeon, Traunstein, Türkheim, Heidenheim, Oberndorf, Schwäbisch Hall, Ludwigsburg, Miesbach, Diefenbach, Rheinmünster und Bad Säckingen unterwegs.

Wir lernen eine Menge Kunsthandwerkerkollegen kennen, man trifft sich immer wieder, tauscht Erfahrungen aus.
Freundschaften entstehen.

glasgestaltung vom schmuckdesigner vor dem glasbrenner

Messen der Galerie Glaswerk 2001

Wir zeigen unser Angebot erstmalig auf dem deutschen Gemeinschaftsstand im Javits Center, im Rahmen der New York Gift Fair.. Zusätzlich stellen wir auf den Frankfurter Messen "Ambiente und Tendence" aus.



Kaputzinerplanken Mannheim Weihnachten Glaskunst und Modeschmuck

Erster Auftritt auf dem Mannheimer "Engelhorn"-Weihnachtsmarkt

In Mannheim gab (und gibt) es einen Weihnachtsmarkt, der sich durch ein ausgesprochen hohes und gutes Niveau bei teilnehmenden Kunsthandwerkern auszeichnet. Der Name "Engelhorn- Weihnachtsmarkt" kommt daher, dass dieser Weihnachtsmarkt immer in den Räumen des Kaufhaus Engelhorn & Sturm, Kapuzinerplanken, stattfand.

Weihnachten Glaskunst

Auf 3 Etagen waren über die Dezemberwochen Kunsthandwerker im Kaufhaus verteilt, die ihre handwerklichen Arbeiten anboten.

Irgendwann Ende der 90er wurde diese Veranstaltung in die Freifläche vor dem Kaufhaus ausgelagert und bietet seither dem Publikum die Möglichkeit schöne Dinge direkt vom Hersteller zu erwerben.

Wir bewerben uns 2000 und erhalten eine Zusage für 2001. In einem begehbaren 4x4 m Pagodenzelt zeigen wir seither nicht nur unsere Arbeiten, sondern stellen auf 3 Messedisplays -jährlich wechselnd- die Arbeiten von Glasgestaltern aus unserer Galeriezeit vor.

Dieses Konzept stößt auf ausgesprochen positive Resonanz !

Glaskunst Geschenke Weihnachten Ravensburg Schmuck

Dieter Schrade übernimmt Ravensburg 2001

Der "Reischmann" Weihnachtsmarkt in der Ravensburger Bachstrasse wird in diesem Jahr von Dieter Schrade gestaltet.

Ein reichhaltiges Angebot von Glasschmuck zusammen mit weihnachtlichen Glasartikeln wird gezeigt und der interessierte Kunde kann bei der Herstellung von Kerzenständern und Windlichtern zusehen.

Das Jahr: 2000

kunsthaus glaswerk und modeschmuck manufaktur

Umzug, weg von Berlin

Der Herr hats gerichtet ! Von der Nordelbischen Landeskirche erhalten wir den bis dahin grössten Auftrag, nämlich Broschen für den Verkauf im Christuspavillion im Rahmen der "Expo 2000" in Hannover herzustellen.

Mit diesem Auftrag als Sicherheit wandelt die Berliner Sparkasse unseren Dispokredit in eine längerfristige Schuldenrückzahlung um.

Im Januar sind wir in der Pfalz unterwegs und beschliessen (vor allem Biggi Sänger nach Sichtung der ersten fest eingepflanzten Yuccapalme -"im Januar ! Da kann das Wetter ja gar nicht so schlecht sein"), dass die Südpfalz als möglicher Standort in Frage kommen könnte. Biggi Sänger reist im März in die Pfalz, scoutet so lange, bis in Sondernheim, einem kleinen eingemeindeten Dorf bei Germersheim, ein Haus gefunden wird, das unseren Bedürfnissen entspricht.

Im Mai packen wir 20, bzw. 40 Jahre Leben und Arbeit in 2x12 LKW-Meter und ein vollkommen anderes Leben beginnt: Wir haben wieder "Leben und Arbeiten" unter EINEM Dach.


Und weil das Leben nicht schnell genug und die Umzieherei nicht langweilig genug wäre, stellen wir dann noch eben schnell in San Francisco auf der Gift Fair aus.

Zur Weihnachtszeit ereichen wir mit unserem Glasschmuck ein neues Zielpublikum auf dem Ravensburger Weihnachtsmarkt.

objektkunstwerke der Galerie Glaswerk

Neue, unbekannte Freiräume

Der Umzug nach Germersheim ermöglicht -zuvor unbekannt- freizügiges Arbeiten und Platz sogar für das größte Großprojekt. Voller Tatendrang und Gestaltungselan entstehen die ersten Kunstwerke in Germersheim. Am Expo 2000 Auftrag wird zügig weitergearbeitet (tatsächlich wird der Fusingofen nach dem Umzug zuerst installiert, fast noch bevor die Betten aufgestellt werden) und rechtzeitig zum Beginn der Expo ausgeliefert.

Modeschmuck aus Glas vom Glasschmuckdesigner

Das Leben im Dorf ist von Anfang an spannend, wir lernen die Nachbarn und eine Menge netter und interessanter Leute kennen.
Die uns meistgestellteste Frage dieser Tage ist :
" Wie kann man von Berlin ausgerechnet nach Sondernheim übersiedeln ?"

Modeschmuck aus Glas hangearbeitet von Glaskünstlern

Wir lernen die gute "strategische" Lage von Germersheim zu schätzen:
Nach München nur 3,5 h Fahrstrecke, nach Stuttgart 1 h, nach Frankfurt 1,5 h, nach Freiburg ca. 2 h.

Wenn man das mit Berlin vergleicht, ist es fast paradiesisch. Dort musste man mindestens 6 bis 7 h unterwegs sein, um in Gegenden zu kommen, wo es sich lohnte etwas zu verkaufen.

Expo 2000 Hannover

Eines schönen Tages im Herbst 99 läutet das Telefon und ein Pastor der Nordelbischen Landeskirche erklärt uns, dass seine Kirche für die Betreuung des Christuspavillions im Rahmen der "Expo2000" zuständig ist.
Er hat unsere Internetseite gesehen und ist auf der Suche nach einem Verkaufsartikel im Schmuckbereich, der "nicht zu platt christlich" sondern eher Motive des Pavillions umsetzen soll.

Expo Christus Pavillion Schmuck

Wir beginnen einige Muster herzustellen und nach einigem Austausch wird die Idee, die 9 Lichtschächte des Pavillions in ein Broschenmotiv aufzunehmen, realisiert.

Wir erhalten im November 1999 den Auftrag diese Broschen herzustellen.

Es ist unser bisher größter Einzelauftrag. Er ermöglicht es unser ausgereiztes Dispokonto in einen langfristigen Kredit umzuwandeln und schafft die Rückendeckung für den geplanten Ortswechsel, der uns letzendlich nach Sondernheim bringt.

Logistisch herausfordernd ist die Lieferzeit für Juni 2000.

Da der Auftrag in die Vorweihnachtszeit fällt (und wir unseren Tollwood-Auftritt in München vorbereiten) bleibt 1999 wenig Zeit für die Produktion.

Im Januar 2000 beginnen wir mit der Herstellung der Hälfte der Stückzahlen.

Danach folgt der Umzug nach Sondernheim und der Rest wird sofort in der neuen Werkstatt produziert.

Warum wir Berlin verliessen

Der folgende Text wurde im Sommer 2000 geschrieben, er war und ist jahrelang Bestandteil der Glaswerk Webseite gewesen und wird an dieser Stelle nochmals veröffentlicht. Obwohl schon 10 Jahre alt, hat aber von seiner Aktualität noch nichts eingebüsst.


Seit Anfang Juni 2000 leben und arbeiten wir in Sondernheim, einem kleinen Dorf bei Germersheim in Süd-Deutschland. Die Entscheidung Berlin zu verlassen war eine Gute. Es ist ein neuer "way of life", auf dem Land zu leben und wir geniessen es sehr.

Eine Menge Leute haben uns gefragt (und fragen immer noch, de facto ist es die meistgestellte Frage, wenn man hier in der Pfalz jemand kennen lernt und beginnt, über sich zu erzählen), wie es möglich sein kann, eine solche "interessante" und "lebendige" Stadt wie Berlin nach so langer Zeit zu verlassen. Alle Gründe hier aufzuführen würde den Rahmen sprengen, hier jedoch eine kurze Auflistung der Wichtigsten...


...Ich zog 1979 nach Berlin, weil ich nicht gezwungen werden wollte, bei der Bundeswehr das Töten anderer Leute lernen zu müssen oder als ausgebildeter Intensiv -und Anaesthesiepfleger für wenig Geld bei gleicher Verantwortung "Zivildienst" abzuleisten (vorausgesetzt ich würde die "Gesinnungsprüfung" überhaupt bestehen).

Ja, das war Berlin zu dieser Zeit:
eine interessante Stadt, sehr lebendig und rückblickend hatte ich in diesen Tagen sicher eine tolle Zeit, aber nur bis zum November 1989. Seitdem und ohne die Mauer entwickelte Berlin sich zu einer aggressiven, geschäftigen und teuren Stadt (wahrscheinlich wie jede große Stadt in der Welt mit mehr als 4 Mio Einwohner). Dieser Wechsel geschah sehr schnell, nicht dass man sich hätte daran gewöhnen können, es geschah in der Nacht 10. November, 1989.

Berlin verlassen

Innerhalb eines Jahres übernahmen russische und polnische Geschäftsleute die Kantstraße, wo sich unsere Galerie befand, und eröffneten Geschäfte mit billigem Im-und Export Zeugs. Nicht nur ein Geschäft alle hundert Meter. Hunderte von Geschäften, so lang die Kantstrasse auch war.

Die Russenmafia begann mit der Schutzgelderpressung und bald gab es die ersten Toten und Verletzten. Wie man sich vorstellen kann gab es in dieser Zeit nur sehr wenige Kunden, die uns das Überleben in diesem "no go" Gebiet ermöglicht hätten, dafür besuchten aber eine Menge anderer Leute mit anderen Absichten unser Geschäft: Glasbläser aus den "jungen Bundesländern" und aus ganz Osteuropa stahlen Designs, kopierten sie und überschwemmten nicht nur Berlin sondern die gesamte Republik mit subventionierter Ware, die zu Dumpingpreisen angeboten wurde.

Wir schlossen die Galerie im Jahr 1998, fünf Jahre zu spät (weil wir immer auf bessere Zeiten hofften, die niemals kamen, und wir jede Menge Geld in unser Geschäft investiert hatten).

Gleichzeitig mit dem Fall der Berliner Mauer begannen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in der Umgebung der Stadt zu wachsen. Dies hat bis heute nicht aufgehört, vielleicht ist es sogar schlimmer geworden. Es schien (scheint), dass 10 Jahre Wiedervereinigung nicht genug Zeit für unsere (ehemaligen Ost-) deutschen "Brüder und Schwestern" waren, mit Freiheit und Demokratie umzugehen. Wenn Sie heute in Berlin oder Brandenburg eine S-Bahn Fahrt unternehmen und, sagen wir ein wenig "orientalisch" aussehen oder -schlimmer !- dunkelhäutig oder schwarz :
Versuchen Sie nicht eine Fahrt rund um die Stadt bei Nacht zu machen, auch tagsüber ist die Chance, dass es "Ärger" gibt, ziemlich hoch. (Leider gilt dies nicht nur für die Berliner Umgebung. Ja, ein Ausländer zu sein scheint in einigen Teilen des Wiedervereinigten Deutschlands riskanter zu sein als vor 10 Jahren.)

Derzeit ist die Arbeitslosigkeit in der Hauptstadt bei ca. 18%, was bedeutet, dass jeder 5. keinen Job hat. Eine Tatsache, die das Geldverdienen mit der Herstellung und dem Verkauf von Glas nicht gerade einfach macht.

Ein weiterer wichtiger Grund Berlin zu verlassen ist unser Sohn, der 1987 geboren wurde. Wir wagten nicht, ihn an die Berliner Spielplätze allein gehen zu lassen, da sie entweder von Junkies, Streetgangs oder anderen merkwürdigen Personen besetzt waren. (Na ja, noch einmal: Das ist sicherlich kein typisches Berlin- Problem, das geschieht definitiv in jeder größeren Stadt).

Wie Eingangs erwähnt, es gibt natürlich noch einige weitere Gründe. Sie haben die Wichtigsten aber gerade gelesen.

Unterwegs auf Messen für den Großhandel mit Schmuck

Ambiente, Tendence und Gift Fair in San Francisco

Unsere Schmuckunikate und Kleinserien finden großen Anklang auf den Großhandelsmessen. Wir beliefern Kunden in ganz Deutschland und Europa, und dieses Jahr heißt das Motto auch noch "Glaswerk goes America" : wir stellen auf der Gift Fair in San Francisco aus.

Da wir immernoch unserer Linie: "Schöner Schmuck muss nicht teuer sein" treu geblieben sind, erhalten wir wohl auch wegen unserer günstigen Preisgestaltung so viele Bestellungen.

Unterwegs mit Glasschmuck in Deutschland

Die ersten Auftritte auf Kunsthandwerkermärkten
Balsam für die Seele

Wir "entdecken" die Kunsthandwerkermärkte im süddeutschen Raum. Was ein Unterschied zu den Verkaufsevents in Berlin ! In Süddeutschland ist die Welt im Jahr 2000 noch in Ordnung. Es ist das Paradies, die Leute, die da leben, merken es nur nicht.
Intakte Familien, niedrige Arbeitslosigkeit...lustvolle Grossherzigkeit beim Geldausgeben...mit Berlin (18% Arbeitslosenquote und "konsummüde" Kunden) kaum zu vergleichen.

Bis heute stehen wir das Jahr über auf Kunsthandwerkermärkten. Das ist auch für unsere Messeauftritte sehr von Vorteil:
Schliesslich sind wir auf den KHW-Märkten direkt beim Endverbraucher, können Trends frühzeitig umsetzen, neue Artikel "austesten" und auch ein direktes "Lob" vom Kunden erfahren:
Balsam für die Seele.

christkindel markt ravensburg

Weihnachtsmarkt in Ravensburg

Wir zeigen unsere Artikel in diesem Jahr auf dem Ravensburger Weihnachtsmarkt in der Bachstraße.

christkindel markt schmuck aus Glas

Vom Modehaus "Reischmann" parallel zum Ravensburger Weihnachtsmarkt organisiert, wird die Bachstrasse zum Forum für Kunsthandwerker, die eigen hergestellte Artikel anbieten.

Wie auf jedem Weihnachtsmarkt, der Schwerpunkt auf Kunsthandwerkliches setzt, ist die Reaktion des Ravensburger Publikums hierauf ausgesprochen positiv.

Wir zeigen hauptsächlich Modeschmuck aus Glas und demonstrieren unser Kunsthandwerk.

Zusätzlich stellen wir auf unseren Messeregalen Exponate von befreundeten Glasgestaltern aus.

Das Jahr: 1999

Glaswerk vor dem Ende zur zeit 1999

Jetzt ist alles aus ?
Oder fängt hier was grundlegend Neues an ?

Das Leben in Berlin wird immer ungemütlicher. Alles nervt. Viele Freunde sind schon weggezogen. Wir haben nicht mehr das Gefühl, dass dies "unsere" Stadt ist. Die "Standortfrage" wird plötzlich wichtig.
Eigentlich will die Familie Schrade/Sänger am liebsten ganz weit weg von Berlin sein, aber wohin konkret soll man gehen ?
Auf jeden Fall in den Süden, wegen des Klimas, aber nach Bayern ?
Oder zu den Schwaben ?
Und mit welchem Geld ?
Grosse Rücklagen sind nicht vorhanden und der Dispokredit ist wie immer bis zum Anschlag ausgeschöpft...


Wir nehmen an der Baseler Schmuckmesse teil (einer der grössten Fehler in unserer Firmengeschichte).
Unsere Arbeiten werden in der Essener Glasgalerie ausgestellt.


Ende des Jahres stellt Rainer Schrade auf dem "Winter-Tollwood" in München aus. Er trifft dort H.W.Ebeling, einen Kerzengiesser, der 15 Jahre in Berlin verbrachte, und von dort aus in die Pfalz zog.
Von ihm hört er nur Gutes über die Pfalz: nette Leute, gutes Klima, günstige Mieten...
...man wird neugierig und schmiedet Pläne

modeschmuck der galerie glaswerk aus Glas

Modeschmuck

Unser Modeschmuck ist Kunsthandwerk

Modeschmuck ist Schmuck, der aktuelle Modetrends aufnimmt und dabei preiswert zu produzieren ist...

Modeschmuck ist aus preiswerten Materialien industriell in großen Stückzahlen hergestellter Schmuck. Wegen des geringen Preises braucht Modeschmuck keinen hohen Anforderungen an die Haltbarkeit zu genügen...

Unter Modeschmuck versteht man im Wesentlichen Schmuck, der aus unedelen Materialien hergestellt wird. Diese wiederum werden durch verschiedene Oberflächenverfahren coloriert, irisiert, verspiegelt, mattiert, versilbert oder vergoldet, um anschließend in der Regel mit hohem Arbeitseinsatz zu fertigen Schmuckstücken kombiniert zu werden...

Es gäbe noch -zig weitere Begriffsdefinitionen, die doch alle auf unsere Produkte NICHT zutreffen würden.

WIR verstehen unseren Modeschmuck als Kunsthandwerk. Es erfordert ein HANDWERK, um die einzelnen Elemente herzustellen
(im Gegensatz zu den tausenden von "Schmuckdesigner/innen" der Fädelfraktion, die mit viel Tätigkeitsgeiz irgendetwas auffädeln, was vorher eingekauft wurde.)

Und es ist KUNST, als Familie davon mehr als 25 Jahre lang zu leben !

Schmuckmesse mit Glasschmuck und Modeschmuck in Basel

Internationale Baseler Schmuckmesse

Der Vorjahreserfolg auf der Eurobijoux in Menorca verführt zur Teilnahme an einer weiteren internationalen Messe.
Die Baseler Schmuckmesse ist ein Begriff, denkt man sich, also nix wie hin. Die Verkaufsreferentin der Messe, die man zuvor anruft, versichert, dass selbstverständlich auch Modeschmuck in Basel gezeigt wird, also bucht man erwartungsvoll 12qm Standfläche. Da die Schweiz nicht zur EU gehört, muss jedes mitgenommene Schmuckteil in einem "Carnet" aufgelistet werden, eine unsägliche Bürokratie.

Kunstmesse mit Glaskunst der Galerie Glaswerk

Endlich in Basel am Standplatz angekommen realisieren wir, dass wir von Echtschmuckausstellern umgeben sind. Man hat uns offenbar in der falschen Halle platziert, oder es gibt gar keine Halle, wo Modeschmuck gezeigt wird ?
So genau eruierbar ist das nicht, und sowieso zu spät.
Uns steht ein kalifornischer Stardesigner gegenüber, dessen günstigste Ohrstecker (Platinbolzen) zwölftausend Dollar kosten. Und der Edelsteinstand aus Idar-Oberstein ein paar Meter weiter hat auf 9qm einen Warenwert von 3,5 Millionen Mark ausgestellt.
Das teuerste Stück auf dem Galerie Glaswerk Stand kostet ca. 45 DM.
Die 7 Messetage bestehen zu 2 Tagen aus Gehirnwäsche (die Blicke der Besucher sind immer eine Mischung aus Unglauben, Entsetzen und Belustigung) und zu 5 Tagen aus intensiver Lektüre (ich glaube, dass in der Zeit mindestens 3 dicke Schwarten von Stephen King von mir gelesen wurden). Der Umsatz ist null komma null nichts, wir haben ordentlich draufgelegt.

Verkaufsstand mit Schmuck aus eigener herstellung

Winter-Tollwood in München

Einer der meistgemachten Fehler in der Firmenhistorie ist immer derjenige, dass man einen Weihnachtsmarkt, eine Messe oder eine andere Veranstaltung mitmacht, ohne sie wenigstens einmal als Besucher angesehen zu haben.
Mit dem Tollwood Festival verhält es sich genauso. Man hat von vielen Leuten (Besuchern) nur Gutes gehört, die Veranstaltung ist im Internet gut dargestellt, also macht man mit. Ans Wintertollwood habe ich sehr gespaltene Erinnerungen, der Verkaufserfolg war nicht sehr herausragend, es sind zu viele Importeure unter den Ausstellern, die mit einem extremen Gewinn Containerware aus Drittländern anbieten.



Modeschmuck hersteller, schmuckdesigner zur weihnachtszeit
Glasschmuck für wiederverkäufer von deutschen Glasschmuckmacher
Verkaufsstand mit Glasschmuck aus eigener herstellung
Hangemachte Schmuckgeschenke aus München zu Weihnachten
Winterliche Schmuck Kollektionen der Glaskunst Schmuckdesigner der Galerie Glaswerk








Die Verkaufszeiten sind bis spät in die Nacht und die Betreuung während der Veranstaltung seitens der Organisatoren lässt einiges zu wünschen übrig.
Aber: wenn wir dort nicht ausgestellt hätten, dann hätten wir H.W.Ebeling wahrscheinlich nie kennengelernt und wären wahrscheinlich auch nie in die Pfalz gezogen.

Das Jahr: 1998

ende der glasgalerie räumungsverkauf, galerie zu

Wir schließen das Ladengeschäft

Ein Jahr der grossen und wichtigen Entscheidungen:

In der Wilhelmsaue wird die Ladenwohnung, die an befreundete Kunsthandwerker untervermietet war, wieder frei.

Familie Schrade/Sänger baut die ehemaligen Ladenräume zur Wohnung um und zieht dorthin.

Back to the roots


Nach langem Suchen (der Mietvertrag hätte bis 2004 gedauert) übernimmt ein lybischer Friseur die Galerie in der Kantstrasse und richtet ein Nagelstudio in den Ausstellungsräumen ein.


In der Livländischen Str., unweit der Wilhelmsaue, wird eine Gewerbefläche angemietet und die "Galerie Glaswerk" als Produktions- und Messebetrieb weitergeführt. Die Galerie- und Einzelhandelszeiten sind endgültig vorbei.


Der Vertrieb von Fremdware wird aus dem Messeprogramm gestrichen, fortan wird auf allen Messen nur noch selbst hergestellter Glasschmuck angeboten.


Mit der Teilnahme an der Eurobijoux in Menorca wagt man sich -sehr erfolgreich- aufs internationale Messeparkett.

erste modeschmuck für wiederverkäufer homepage der Galerie-Glaswerk

Erster Internetauftritt der Galerie Glaswerk

Das Internet kommt... keine Frage !

Wir entscheiden uns für einen ersten Auftritt mit eigener Homepage.

Realisiert wird der Internetauftritt von Mario Schild. Mit seiner Firma Vrames Medien ist Mario ein für seine Panoramaaufnahmen bekannter Fotograf und Webdesigner aus München. Besonders geeignet auch deshalb, weil er in seinem "früheren Leben" viel mit Glas zu tun hatte, er war Inhaber eines Glasladens und ebenfalls Fusingkünstler.

Die nächsten Jahre beweist Mario all sein Können. Er realisiert Produktfotos und jeden Wunsch der weiteren Internetgestaltung. Der erste Grosshandels-Onlineshop der Galerie Glaswerk wird ebenfalls von ihm programmiert.

Der Auftritt zahlt sich aus:
Ein Jahr später wird die Homepage von der Nordelbischen Landeskirche "entdeckt" und wir erhalten unseren bisher größten Auftrag.

Bundesverband Kunsthandwerk
Bundesverband Kunsthandwerk

Bundesverband Kunsthandwerk

Rainer Schrade wird Mitglied beim Bundesverband Kunsthandwerk und beim Bund der Kunsthandwerker.






Acento Glaskunst und Schmuck Katalog Titel Bild

Acento Katalog

Klare Linie

Die Galerie Glaswerk fertigt in eigener Werkstatt modernen Glasschmuck. Der Schmuck wird traditionell vor der Glasbläserlampe gearbeitet. Bei Temperaturen von 800-1200 Grad Celsius werden Glasstabe und/oder Glasröhren verschmolzen und durch Farbglaseinschmelzungen oder unter Verwendung von Blattgold oder -silber sowie Metalloxiden verziert.


Der Schmuck wird in Handarbeit gefertigt. Luftblasen, Unebenheiten und Fabdifferenzen im Glas sind keine Materialfehler, sondern beleben das Produkt.
Die Bilder zeigen Halsketten der Seria "Square" und "Triangle" sowie der Serien "Rave" und "Midnight".

Acento Schmuck Katalog acento formschöne gebrausgläser und schmuck
Acento Katalog mit Glaskunst
Acento Schmuck im Handelsblatt der Galerie
Schmuck Katalog mit Glaskunst namhafter künstler

Schmückend

Vor der Lampe und in Fusingtechnik gearbeiteter Glasschmuck mit Blattsilber. Die Armspange aus versilbertem Tombak ist verstellbar. Der Ohrclipaufsatz ist ebenfalls versilbert und mit einem Gummipolster versehen.


Schmuckmesse Eurobijoux Spanien

Messeauftritt Eurobijoux und Frankfurt

Der erste internationale Messeauftritt und der erste Auftritt mit ausschliesslich Glasschmuck.

In diesem Jahr ist unser Messeangebot auf Eigenproduktion "reduziert".

Auf beiden Frankfurter Messen stehen wir jetzt im Areal der Kunsthandwerker und erreichen dadurch ein gutes Zielpublikum.


Zwar runzelt mancher Kunde, der uns noch mit Handelsware kennt, die Stirn und fragt sich, wie man "nur" von Glasschmuck leben kann, aber man kann !

Wir gewinnen durch die "Gesundschrumpfung" sehr viele neue Kunden, wohl auch, weil der Schmuck am Stand nun natürlich die Hauptsache ist, und nicht mehr "Beiprogramm" unter der Handelsware, wie die Jahre zuvor.

Die "Eurobijoux" findet in Menorca, Spanien, statt und beschert uns die ersten interessierten internationalen Kunden. Nach der Messe besuchen wir Freunde in Mallorca und Ibiza und natürlich haben wir unsere Muster dabei. Jetzt sollten wir nur noch Spanisch können...

Weihnachten mit Glaskunst Geschenken auf Marktbude

Weihnachten

Die Weihnachtsmärkte in der Hauptstadt sind zahlreich, es ist schon fast inflationär.

Jeder Bezirk, viele Institutionen und fast jedes Altersheim veranstaltet einen "Weihnachtsmarkt" mit mehr oder weniger weihnachtlichem Angebot.

Oft hat man den Eindruck, dass das Gebiet um einen willkürlich irgendwo in der Stadt aufgebauten Glühweinstand als "Weihnachtsmarkt" bezeichnet wird.

Da die Kaufkraft in dieser Zeit niedrig, die Arbeitslosigkeit hoch und der allgemeine Frust noch höher ist, sind die Umsätze sehr bescheiden.

Das Jahr: 1997

Ausstellungspause der Galerie Glaswerk Anzeige Künstlernamen und werke im fundus

Ausstellungspause...

Es finden keine Ausstellungen in diesem Jahr statt. Es wird zwar von Ausstellungs"pause" geredet, aber es ist klar abzusehen, dass die besseren Zeiten, auf die man hoffte, wohl nie oder jedenfalls nicht in absehbarer Zukunft kommen werden.


Die neben der Galerie befindliche Werkstatt wird in die Ausstellungsräume integriert, da sich kein Verkaufspersonal mehr finanzieren lässt. Auf dem Nachbargrundstück ist immer noch Großbaustelle und die Umsätze des Ladenbetriebs sind auf absolutem Tiefpunkt.


Noch gelingt es, die Verluste mit Messe- und Weihnachtsgeschäft einigermassen auszugleichen, aber so langsam entstehen auch die "was wäre wenn"-Szenarien im Kopf. Wäre man ohne den kostenintensiven und unlukrativen Galerie- und Ladenbetrieb besser dran ?

Das Jahr: 1996

Importware verdrängt kunsthandwerk

TOT-IMPORTIERT

Der Glasmarkt wird von Drittlandware "totimportiert".


Jede gute Idee, jedes gute Design wird gnadenlos in China und anderswo nachgestaltet.

Egal ob Aromalampen, Essig- und Oel Flaschen oder Fusingschälchen, die meisten Artikel degenerieren zur billigen Kaufhausware.

Die Ausstellungen und Weihnachtsmärkte, sowie die Messen in Frankfurt und ein 96h-Tag halten uns jedoch am Leben, obwohl der Dispokredit bei der Sparkasse regelmässig aufgestockt werden muss.

Im Januar berichtet die Presse nochmals über "Green Glass".

Zum Jahresende findet die letzte Ausstellung in der Galerie Glaswerk statt...

Ofenglas design sandguss glasgestaltung in glashütte glaswerkstatt glasseminar

Seminar bei Detlef Tanz

Kreativ Seminar für Glasgestaltung und neue Techniken der Glasveredelung
Fusingkunst und Ofenglas im Glashaus WErtheim bei Detlef Tanz

Birgit Sänger nimmt an einem 3 tägigen Seminar für Sandguss, geleitet von Detlef Tanz, teil. Hauptinhalte sind Pate-de-Verre, Sandguss Technik und der Formenbau

Das Seminar findet im Ofenglas Studio des Glashauses Wertheim statt, welches von der Familie Ittig geleitet wird. Mit 12 begeisterten Teilnehmern ist die Kapazität der Räumlichkeiten fast ausgeschöpft. Die Teilnehmer sind bereits alle von der Glasgestaltung infiziert und der Einstieg vom Kennenlernen zur Theorie bis zum praktischen Arbeiten ist schnell vollzogen. Im Glashaus Wertheim steht den Teilnehmer ein Glas- und Lampenraum, ein Schleifraum, ein Seminarraum, sowie ein Aufenthaltsraum zur Verfügung. Während den Brennzeiten werden Pausen- und Theorieblöcke eingeschoben. Verpflegung und Getränke sind in den anfallenden Seminarkosten inbegriffen.

Getreu dem Motto: "Learning by doing"...ist durch das Seminar das Verständnis für Glas und die vielfältigen Verabeitungsmöglichkeiten bei Birgit Sänger enorm gestiegen.

Glas Objekt Birgit Sänger Schachfigur Seminar Wertheim

Glasobjekte von Birgit Sänger

Schachfigur aus Glas

Inspiriert durch eine Königsfigur, die Walter Bahr an diesem Tag zufällig dabei hatte, entstand diese Arbeit. Das Objekt wurde in pat-de-verre Technik erstellt. Es wurde also eine Pat-de-verre Figur mit Flüssigglas überfangen. Die Figur musste, um eventuelle Spannungen zu vermeiden, auf ca. 500 Grad Celsius erhitzt werden um danach in flüssigem Glas eingegraben zu werden. Das Objekt hat eine Größe von 15 x 10 x 5cm und ist in 3tägiger Arbeit entstanden.

Objekt Birgit Sänger

Pat-de-verre Dosenform mit Deckel

Die Vorlage für die Wellenform dieses Objektes auf der Oberseite ist durch Bau einer Pat-de-verre Form mit Abdruck einer dekorativen Parfum Flasche entstanden. Der Grundkörper ist nach Vorlage einer rechteckigen Dosenform mit Deckel ausgearbeitet worden. Im ersten Arbeitsschritt wird die Form mit feinen Glassplittern gefüllt und dann mit Rohglas eingebrannt. Die Struktur des Materials ist ausschlaggebend für die Oberfläche. Der Grundkörper, welcher aus Gips, Schamott und Flint besteht, ist jedes Mal einmalig und muss meistens nach dem Glasbrand zerstört werden um das fertige Objekt zu erhalten. Dieser Vorgang macht aus der pat-de-verre Technik nicht nur einzigartige Kunstwerke, sondern fordert auch einen kostenintensiven Herstellungsprozess.

Glas Objekt Birgit Sänger vom Glaskunst Seminar aus Wertheim
Kunst Objekt Birgit Sänger Durchblick der Kunst von unten

Glasfinger mit Murrini Kuppen.

Dieses Objekt ist in Sandguss Technik hergestellt. Grüne Murrini Glassteine wurden in heißen Ölsand gelegt und dann mit den Fingerzapfen aus Glas in einen Hohlraum nach unten gegossen. Die gesprenkelte Struktur der Oberfläche ist ein Resultat dieser Arbeitstechnik.
Wird das Objekt von unten betrachtet, so entsteht ein visueller Durchblick bis zu den Murrini Steinen, was dem Glasobjekt ein persönliches Eigenleben verschafft. Für die Planung, Gestaltung und Ausführung dieses Objekts wurden ebenfalls 3 Tage benötigt.

Unikatschmuck Objekt Sänger Fusingtechnik mit dichroic als unikat modeschmuck

Modeschmuck von Birgit Sänger

Sämtliche Arbeiten von Biggi Sänger sind in der Fusingtechnik hergestellt. "Fusing" ist im heutigen Sprachgebrauch ein Überbegriff für die die ofengeformte Glasgestaltung. Es werden verschiedene Glasstücke bei 780–850 °C miteinander verschmolzen. Die Schmelztemperatur ist von Zusammensetzung und Dicke der Gläser abhängig. Temperaturbeständige Gegenstände, wie etwa Metalle, können mit eingeschmolzen werden.

Fusing ist in seinen Grundlagen, nach bisherigem archäologischem Wissensstand, ein mindestens 2200 Jahre altes Glasverarbeitungsverfahren. Damals wurden Glasstangen zu Glas-Schalen verschmolzen. Heute ist Glasfusing eine der modernsten Glasverarbeitungstechniken in der Glasgestaltung.

Biggi verwendet verschiedene unifarbene oder mehrfarbige Glasplatten, kleine zerstoßene Glasstücke , dünne Glasfäden und hauchdünne Glasplättchen, die unter Berücksichtigung der Kompatibilität, in speziellen Brennöfen bei einer Temperatur von 780° - 850° verschmolzen werden. Dieser Brennvorgang dauert, abhängig von der Dicke und dem Durchmesser des Glases, ca. 18 bis 22 Stunden.

Da durch zu schnelle Temperaturänderungen bei der Bearbeitung von Glas Spannungen entstehen, verwendet Biggi für den Schmelzvorgang digital gesteuerte Spezialbrennöfen.

Bei diesen Brennöfen kann eine sogenannte Brennkurve (Temperaturkurve) eingestellt werden, die dann das Glas immer für eine bestimmte Zeit auf die vorher festgelegten Temperaturen erhitzt und es am Ende sehr langsam abkühlen lässt. Die Herstellung solcher „Fusing-Stücke“ erfordert daher viele Kenntnisse der Verfahrenstechnik und einen hohen Erfahrungswert für die Glasbearbeitung. Falsch temperierte Brände würden zu instabilen Strukturen und sichtbaren Mängeln des Schmuckstückes führen. Solch ein Fusing-brand dauert über mehrere Stunden an, muss regelmäßig überprüft und eventuell die Brenntemperatur manuell geändert werden. Das fertige Produkt, kann dabei immer wieder unterschiedlich ausfallen, da jedes Glas in seiner Struktur unterschiedlich ist.

Bei den allermeisten Stücken handelt es sich hauptsächlich um gefustes, dichromatisches Glas (Dichroic-Glas), das mit verschieden farbig leuchtenden Metallen bedampft wurde und in der Form ganz unterschiedliche Strukturen aufweist. Dieses dichromatische Glas wird dann mittels Fusing mit durchsichtigem, verschieden farbigem Glas überzogen. Durch die Kombination von Fusing und dichromatischem Glas entstehen bei Lichteinfall aus verschiedenen Blickwinkeln immer wieder anders wirkende leuchtende Farben.

Green Glas Recycling Bericht Berliner Zeitung

Prost ! Zeitungsbericht über Green Glass

Prost ! Wie Flaschen zu schönen Kelchen werden.

Wie wird aus einer Sektflasche ein Sektglas? Der Designer Sean Pennrith und der Elektrotech­niker Philipp Tetley aus Südafrika hatten vor fünf Jahren die zündende Idee: Sie sägten bei Glasflaschen den Boden ab und klebten ihn am Halsende wieder an:
fertig war der Kelch !
Die findigen Südafrikaner ließen sich das Verfahren weltweit patentieren, besitzen mittlerweile eine Fabrik bei Kapstadt wo sie mit 40 Angestellten 20 000 Gläser im Monat fertigen.
Unter dem Namen "Green Glass" werden die Recycling­ Gefäße jetzt auch in Berlin verkauft:
in der Galerie Glaswerk in der Kantstraße 138 bietet Inhaber Rainer Schrade (38) die Kelche für 19,50 bis 34 Mark an.
Rohmaterial für die Trinkge­fäße sind Wodka-, Likör- und Wasserflaschen. Von jedem verkauften Glas geht ein Teil des Erlöses als Spende an den World Wide Fund for Nature (WWF) als Dankeschön dafür, daß die Umweltschutzorganisation das Flaschen-Projekt in seiner Anfangsphase finanziell unterstützte.

umwelt bericht Berliner Zeitung über Green Glass

Berliner schonen die Umwelt

Dosen und Flaschen landen seltener im Müll/ Recycling als Kunst

Die Recycling Initiative Berlin betrieb an ihrem ersten Geburtstag gestern Manöverkritik. Weil immer noch et­liche Berliner nicht wissen. daß Elek­trogeräte. Getränkedosen oder Bau­schutt kein Müll sind, will die Initia­tive weiter für die Umwelt werben. Indessen zeigt eine Galerie. daß sich beim Recycling Kunst und Kommerz gut miteinander vereinbaren lassen.

Unter dem Namen "Green Glas" werden in der Charlottenburger Ga­lerie "Glaswerk" recycelte Flaschen als Trinkgläser verkauft. Die Idee ist ebenso originell wie einfach. Statt alte Flaschen einzuschmelzen, wird ihnen einfach der Boden abge­schnitten und anschließend an den Flaschenhals angeklebt. "Erfinder" sind die beiden südafrikanischen Umweltschützer Sean Penrith und Philipp Tetley.

Unikate kommen an...

Sie experimentierten Anfang der 90er Jahre in einer Garage mit alten Flaschen. Gesponsert wird das Konzept vom World Wildlife Fund (WWF). Wurde das Glas anfangs noch aus Containern gesammelt, kaufen die beiden Umweltschützer inzwischen abgelaufene Pfandflaschen direkt von den Flaschenfabriken auf. Und die witzige Recyclingidee, die im "Glaswerk" an der Kantstraße 138 für 18 bis 34 Mark zu ha­ben ist, kommt an: Mehr als 20 000 Gläser produzieren Tetley und Penrith inzwischen pro Monat. Alle in Handarbeit und daher jedesmal ein neues und sogar spülmaschinenfestes Unikat. Das Verfahren ist als Recycling-Weltpatent geschützt. Bald soll auch in Italien eine Fabrik gebaut werden. Die meisten Berliner (97 Prozent) haben sich inzwischen daran gewöhnt, daß sogenannte Wertstoffe wie Joghurtbecher, Gartenabfälle, Getränkekartons, Flaschen, Gläser und Papier nicht in die schwarze Restmülltonne gehören. Nur knapp drei Viertel der Berliner wissen aber, daß Getränkedosen. recyclebar sind, Elektrogeräte hält nur jeder Zweite für wiederverwertbar. Das sind die Ergebnisse einer Forsa-Studie im Auftrag der Recycling Initiative Berlin. "Die Wertstoffe müssen raus aus dem Restmüll", erklärte gestern Helmut Paschlau, für Abfall zuständiger Vorstand der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) im Namen der Recycling Initiative Berlin. Zu ihr gehören auch die beiden anderen großen Berliner Entsorgungsunternehmen Alba und DASS. Alle drei Firmen wollen zusammen den für das Jahr 2005 prognostizierten Abfallberg von 2,6 Millionen Tonnen um die , Hälfte reduzieren.

Hohe Kosten

Seit einem Jahr klärt die Initiative unter anderem mit einem Info-Telefon (0130/11 99 51) über Abfallvermeidung, Wertstoffe und Recycling auf. Zwar erreichte die Kampagne 37 Prozent aller Berliner, worüber mancher Markenartikler stolz wäre. Doch trotzderm ist der Erfolg eher beschei­den: 5O Prozent aller Abfälle, die in der gelben Tonne landen, tragen keinen grünen Punkt und verursachen so hohe Folgekosten bei der Sortierung. Dennoch konnten die Unternehmen im letzten Jahr mit 412 000 Tonnen etwa 20 Prozent mehr Wertstoffe einsammeln als 1994. Das entspricht dem Restmüllaufkommen einer Stadt wie Köln. In diesem Jahr will die BSR ihren Service verbessern. Geplant sind Ansprechpartner auf allen Bezirkshöfen, verlängerte Öffnungszeiten und ein Dienstleistungsabend. Außerdem beginnt im Februar die flächendeckende Einführung der braunen Biotonne

querbeet anzeige glaswerk mit vielen glaskünstlern

Queerbeet.
Die letzte Ausstellung in der Galerie Glaswerk

Die letzte Ausstellung in der Galerie Glaswerk läuft unter dem Namen "Querbeet".
Sie findet vom 26. Oktober bis 15 Januar statt.

Erich Abel, Iestyn Davies, Helmuth Hundstörfer, Magdalena Maihoefer, Gerhard Schechinger und Jürgen Wolff gestalten diese Ausstellung.

Das Feedback der Besucher ist - in erster Linie durch unsere mitlerweile schlechten Lage - nur mäßig.

Messe Frankfurt 1996 als Großhändler für handgefertigten Modeschmuck und selbst produzierten Schmuck aus Glas

Ambiente und Tendence 1996

Die Messeauftritte werden professioneller, die Kundschaft wird internationaler.
Die allergrößten Messefehler (z.B. Ware auf Rechnung ins Ausland zu schicken, anstelle auf Vorkasse zu bestehen) werden nicht mehr wiederholt.

Ein Problem, was sich abzeichnet, sind die vielen Importe aus China.

Auch werden gut verkäufliche Artikel gnadenlos plagiiert und dann zu Dumpingpreisen wieder auf den Markt gebracht.

Glas Ohrschmuck schmuck für die Ohren aus Glas von deutschen Glaskunsthandwerkern

Weihnachten 1996

Zur Weihnachtszeit treten wir mittlerweile schon fast flächendeckend in Berlin auf.

Wir haben eine Hütte auf dem Weihnachtsmarkt in der City, teilen uns mit 6 weiteren Kunsthandwerkern ein Gemeinschaftsrondell im Forum Steglitz, eine weitere Hütte steht am Alexanderplatz und wir sind wiederholt auf dem Weihnachtsmarkt in Spandau vertreten.

Neben Glasschmuck im Angebot auch weiterhin die Arbeiten von Normann Denkel, Rolf und Dieter Schrade, Reinhard Herzog und Michael Schwarzmüller.

Das Programm umfasst die ganze Palette der weihnachtlichen Glasbläserkunst.

BSE Rinderwahn 1996

Was sonst noch geschah, historischer Kontext:

Die Regierung Grossbritanniens räumt erstmals die Möglichkeit ein, dass die Rinderkrankheit BSE (Bovine Spongiforme Encephalopathie) auf den Menschen übertragen werden kann. Dieses kann das Creuzfeldt-Jakob-Syndrom verursachen. Deutschland reagiert darauf ab dem 23. März mit einem Importstopp. Die EU-Kommission verbietet am 27. März den Export von britischem Rindfleisch weltweit.

Nach einer Volksabstimmung in Berlin und Brandenburg entscheiden die Brandenburger Bürger mit Mehrheit gegen den geplanten Zusammenschluss der beiden Bundesländer.

Die afghanische Hauptstadt Kabul wird von den radikal-islamischen Taliban-Milizen, welche sich als Vorhut eines islamischen Gottesstaates verstehen, erobert.

Frische Brötchen dürfen in Deutschland zukünftig auch Sonntags verkauft werden, da die Ladenöffnungszeiten Werktags von 06:00 - 20:00 Uhr ausgedehnt werden und das Sonntagsbackverbot aufgehoben wird.

Das Jahr: 1995

Es geht weiter...

Auf den Berliner Einkaufstagen, einer Lokalmesse, stolpern wir schon fast zufällig über ein Projekt südafrikanischer Umweltschützer, die ein Direktrecycling von der gebrauchten Flasche zum Trinkkglas praktizieren.

Da im gleichen Jahr der Internationale Umweltgipfel in Berlin stattfindet, stellen wir dieses Konzept in einer Ausstellung vor. Ein grosses Medienspektakel beginnt, es berichten alle Berliner Zeitungen, sogar in der "Welt" erscheint ein Artikel.

Auch die "Recycling Initiative 95", der Zusammenschluss der drei grossen Entsorgungsunternehmen BSR, ALBA und DASS wird auf die Ausstellung aufmerksam, was als weiterer Multiplikator wirkt. So "mietet" die Recyclinginitiative die Galerieräume für eine Pressekonferenz wo z.B. auf die flächendeckende Einführung der braunen Bio-Tonne ab Frühjahr 1996 hingewiesen wird.

tricepts Glasobjekt vom Künstler Rainer Schrade

Das alles gibt nochmals neuen Schwung, aber im grossen Ganzen dümpeln die Umsätze im unteren Bereich.


Wir können die Löcher, die der Ladenbetrieb in die Finanzplanung reisst, durch Messe- und Weihnachtsmarktumsätze stopfen und warten auf bessere Zeiten.

Biggi Sänger beginnt ein Fusingseminar bei Walter Bahr.
Rainer Schrade lernt bei Petr Novotny in der Tschechischen Rep. das Arbeiten am Studioofen.


Glasrecycling trifft Glaskunst in Berlin

DER TAGES SPIEGEL, SONNTAG, 9. APRIL 1995/ Nr. 15 235

Was passiert mit einer Flasche, nachdem ihr Inhalt geleert ist? Sie geht den Weg alles Irdischen, was für Glas heutzutage im allgemeinen bedeutet: ab in die nächste Recyclingrunde. Ausnahmen bilden Flaschen, die interessanter sind als ihr Inhalt, wie zum Beispiel das Behältnis für das walisische Mineralwasser Tynant. Auf Grund des deftigen Preises nennen die Briten solches Wasser spöttisch "designer water", doch die leuchtend blaue Flasche ist für viele eine Trophäe, die nicht im Altglascontainer, sondern gut sichtbar im Regal landet. Was macht man nun aber mit hübschen Flaschen, wenn der Bedarf an Kerzenständern oder Vasen für die einzelne Rose gedeckt ist?

Die beiden Südafrikaner Sean Penrith und Philip Tetley gingen dieser Frage nach. Tetleys Schwester Mara ist Designerin; ihr verdanken sie die Idee, die Gefäße einfach auf den Kopf zu stellen, oben abzuschneiden: Das Glas wird umweltfreundlich, weil ohne Einschmelzen, wiederverwertet, und die zwei Unternehmer können ihre wunderschönen Trinkgefäße zu niedrigen Preisen anbieten. Mehrere Jahre sollen der Elektroingenieur und sein Kompagnon in einer Garage ihr spezielles Glasschneideverfahren entwickelt haben. Obwohl es seit 1992 weltweit patentiert ist, hüten die beiden ihr Geheimnis gut. Mittlerweile besitzen sie eine Fabrik mit 40 Mitarbeitern und produzieren 20 000 Gläser im Jahr. Um die Transportkosten nach Europa zu reduzieren, ist bereits eine Dependance in Italien im Gespräch. Der Firmenname Green Glass ist einerseits eine Anspielung auf das umweltfreundliche Produkt und die Unterstützung der World Wildlife Foundation, an die Penrith und Tetley einen Teil ihres Gewinns abführen. Andererseits findet sich in der Kollektion auch einiges Grünglas wieder, von dezentem Oliv bis leuchtendem Knallgrün. Manche Modelle, wie die umfunktionierte Southern Comfort- oder Perrierflasche, haben Wiedererkennungswert. Besonders hübsch wirken die Zitrusfrüchte auf "Roses' "Lime Cordial", die Ähren auf der grasgrünen Flasche, in der Grolsch sein Bier verkauft und ein Emblem, das einen Löwen zeigt. Die Flaschenformen sind gut gewählt, von langstieligen, schmalen, eleganten Gläsern bis zu handfesten Humpen reicht das Spektrum; Wein- und Sektgläser sind ebenso vertreten wie Tumbier, Eisbecher oder Cocktailgläser. Nicht alle Flaschen wurden auf den Kopf gestellt und mit einem umweltfreundlichen Klebstoff auf dem abgetrennten Flaschenbo den befestigt, manche sind auch ganz einfach abgeschnitten. Die meisten Modelle gibt es in einer klaren und einer sehr ansprechenden matten Version, für die das Glas mit einem Sandstrahl bearbeitet wurde. Und alle sind sie spülmaschinenfest.
Rainer Schrade stellt "Green Glass" bis 29. April in seiner Galerie Glaswerk, Kantstraße 138 aus. Aus rund zwanzig Modellen können Interessierte während dieser Zeit wählen und dabei auch etwas für die Umwelt tun, denn 10 Prozent des Erlöses wird Schrade an Greenpeace weiterleiten. Die "Renner" möchte er dann auch langfristig in sein Sortiment eingliedern.

Berliner Morgenpost Presseartikel wie aus Flaschen Gläser werden

Wie die Flasche zum Glas wird

"Ich war eine Flasche" lautet das Konzept von Green Glas. Einwegflaschen werden eingeschmolzen oder zu Granulat verarbeitet. Die südafrikanischen Umweltschützer Philip Tetley und Sean Penrith kamen auf die Idee, den Flaschenboden auszuschneiden und als Fuß an die Flaschenöffnung zu kleben. So entstehen handgefertigte Gläser, die die oft prägnanten Flaschenformen beibehalten. Das Verfahren ist inzwischen weltweit patentiert. Angeboten werden 23 verschiedene Glasformen - vom Mineralwasserglas bis zum Sektkelch - in klarem oder mattiertem Glas. Vasen, Dessertschalen, Lampenschirme und Kerzenständer werden nach dem gleichen Verfahren gefertigt.

Die Gläser von Green Glas werden noch bis zum 29. April in der Galerie Glaswerk, Kantstraße 138 (Charlottenburg) vorgestellt.

Zeitung die Welt berichtet über Glasrecycling

Alternatives Recyceln von Altglas

Montag, 31. Juli 1995 - Nr 176 - 31 - Von BARBARA GEIER

Recycling ist längst nicht mehr nur. eine Frage umweltentlastender Wiederentwertung von Abfall. Beim Run auf den wertvollen Müll hat die Recyclingindustrie neuerdings eine Mitbewerberin ausgemacht, die die Branche zudem kulturell aufwertet: die Kunst. Gemeinsam mit der "Recycling Initiative Berlin 95", einem Zusammenschluß der drei großen Berliner Entsorgungsunternehmen Stadtreinigungs-Betriebe (BSR), Alba und DASS, macht Alba derzeit selbstaufmerksam auf die alternative Recycling-Sparte. In der Galerie Glaswerk (Kantstraße 138) demonstriert das Unternehmen mit Postern, Broschüren und einer Sammlung Glasscherben seine Altglas-Verarbeitungsanlage, die im vergangenen Jahr in Velten bei Berlin eröffnet wurde. Direkt daneben: kunstvoll gefertigte Trinkgläser, die von südafrikanischen Künstlern aus gebrauchten Flaschen hergestellt wurden. "Green Glass" nennen sich die Produkte, für die das Altglas nicht erst eingeschmolzen werden muß. Das Verfahren ist so originell wie einfach: Leere Whiskey-, Wasser- oder Weinbottles werden umgedreht, etwa in der Mitte abgeschnitten und auf den alten Flaschenboden aufgeklebt. 20 000 Gläser stellen die beiden Südafrikaner Philip Tetley und Sean Penrith mit ihren 40 Mitarbeitern jeden Monat her. Das Verfahren haben sie sich mittlerweile patentierten lassen. In Berlin sind die beiden durch die Galerie "Glaswerk" bekanntgeworden. Nicht nur die Herstellung ist umweltfreundlich, von jedem verkauften Stück geht ein kleiner Teil des Erlöses an den World Wide Fund for Nature (WWF), der den notwendigen Grundstock zum Anfangskapital der kleinen Kunstfabrik beigetragen hat. Die Berliner können die umweltfreundliche Idee aus dem fernen Kontinent nur mit dem Kauf dieser Gläser unterstützen. Ihr eigenes Altglas aber landet, wenn sie es einem der knapp 87 000 Container der Stadt anvertrauen, in der Veltener Alba-Anlage. 10000 Tonnen davon werden dort jeden Monat recycelt, was einer Menge von 280 Millionen Bierflaschen entspricht, wie Geschäftsführer Werner Eckler anläßlich der Ausstellungseröffnung in der Galerie Glaswerk vorgerechnet hat. Zehn Glashütten beliefert Alba bundesweit mit dem in Velten gewonnenen Granulat. Mittlerweile soll bereits jeder zweite Glasbehälter, der in Deutschland hergestellt wird, aus eingeschmolzenem Altglas bestehen. Das entlastet nicht nur die überfüllten Mülldeponien, es spart vor allem Energie bei der Rohstoffgewinnung. Dennoch: Im Vergleich zu Verwendung von Mehrwegflaschen sieht die Wiederaufbereitung von Glas immer noch alt aus. Vor allem an die Berliner richtet sich der Vorwurf gestrenger Umweltschü­zer, "Pfandflaschen-Muffel" zu sein. Die Mehrwegquote der Hauptstädter liegt gerade einmal bei 40 Prozent, bundesweit sind es immerhin schon 70 Prozent. Andererseits stößt der ökologische Vorteil von Pfandflaschen, wie ein Gutachten des Münchner Fraunhofer- Instituts herausgefunden haben will, offenbar an eine 100-Kilometer- Grenze. Mehrwegflaschen, die eine größere Entfernung zwischen Abfüllort und Verkaufs stelle zurücklegen, sind demnach nicht umweltfreundlicher als Wegwerfverpackungen.

Recyclingflasche für Whisky aus altglas durch innovative ideen

Whisky aus der Recyclingflasche

Berlin liegt beim Glas-Recycling mit 85 Prozent weit über der Anfang Juli verschärften Quote der Verpackungsverordnung, die 72 Prozent fordert. Nun soll vor allem sauberer gesammelt werden. Die Berliner bleiben offenbar Mehrwegmuffel. Mit gut 40 Prozent Pfandflaschen-Anteil liegt die Metropole noch weit unterm Bundesdurchschnitt von 70 Prozent. Ganz sicher ein Hauptgrund dafür, daß in der Einweg-Hauptstadt die Glasrecyclingquoten spielend übererfüllt werden. Rund 35 Kilo alte Flaschen und Gläser wirft jeder Berliner im Jahr in die dafür bestimmten Tonnen, von denen 89 500 auf Straßen und Höfen stehen. Damit sammelt der Berliner zwar vier Kilo mehr als der "Durchschnittsdeutsche". Aber leider fliegt auch manches in die Tonnen, was uns dort nicht hingehört, ärgert sich Wemer Eckler über Toilettenbecken, Glühlampen und sogar Kreditkarten. Der Chef des Alba-Glasrecyclingzentrums in Velten, wo sämtliche 120000 Tonnen Berliner Altglas sortiert werden, erklärt: "Wenn wir eine Tonne Glas an eine Glashütte verkaufen wollen, darf diese Menge höchstens 25 Gramm Keramik, fünf Gramm Aluminium und zwei Gramm Eisen enthalten." Auch bei der Farbe sind die Hütten pingelig. Unter tausend weißen Scherben darf nur eine grüne sein. Deshalb bittet die Recycling Initiative Berlin, Glas nur pur und so farbrein wie möglich in die Tonnen zu werfen. Ein ganz andere Recyclingvariante haben sich die beiden Südafrikaner Sean Penrith und Philip Tetley einfallen lassen. Sie zerschneiden alte Flaschen um sie in Trinkgläser zu verwandeln. Die Ergebnisse des patentierten Verfahrens sind witzige Unikate und sogar spülmaschinenfest. Aus einer in der Mitte geteilten Whisky-FIasche entstanden etwa ein Bourbon-Becher und ein Rotwein­Kelch. Wie das geschieht, verraten die Erfinder nicht. Ihre Produkte gibt es für 18,50 bis 34 Mark in der Galerie Glaswerk an der Kantstraße 138 in Charlottenburg. Von der Flasche zum Glas mit einem Schnitt und einer Klebestelle - die Technik bleibt geheim.

Berliner Zeitung

weltpatent für greenglass vorgang um innovatives glas recycling zu kunst zu formen günstig

Trinken aus der Flasche

Mit "Green Glas" erwarben Südafrikaner ein Recycling Weltpatent. Zwei südafrikanische Gebrauchskünstler machen aus leeren Flaschen Trinkgefäße und Raumkunst. In der Charlottenburger Galerie "Glaswerk" sind ab heute die Produkte ihrer "Glasphilosophie" zu sehen. Man nehme irgendeine leere Flasche, zersäge sie, klebe den Boden auf die schmale Trinköffnung, schleife die Ränder ab - und hat ein neues Glas. Vorteil der Prozedur: Die Flasche muß nicht entsorgt werden, und das Trinken wird zum ästhetischen Vergnügen. Drei Jahre ist es her, seit die beiden Südafrikaner Sean Penrith und Philip Tetley in einer Garage saßen und darüber nachdachten, wie man den gläsernen Abfallberg der Konsumgesellschaft reduzieren könnte. Sie hatten sich zufällig getroffen: der Elektroingenieur, Tüftler und Umweltschützer und das Mitglied der World Wildlife Foundation (WWF). Heraus kam das Konzept "Green Glas", und keine Flasche, ob grün, blau oder weiß, war fortan mehr sicher vor dem Erfindungsgeist der Gebrauchskünstler. Alles wurde zerlegt, neu zusammengesetzt. Und dann stand zweifellos fest: Das Jahr 1992 wird als die Geburtsstunde, des mulitifunktionalen Glases in die Kunst- und Trinkgeschichte eingehen. Der Erlös geht zu Teilen an die gemeinnützige World Wildlife Foundation und in Deutschland an Greenpeace - eine spontane Idee des Glaswerk Galeristen Rainer Schrade. Zudem soll bald neben der inzwischen auf 40 Mitarbeiter angewachsenen Firma in Südafrika eine gleichfalls lizensierte in Italien gegründet werden. "Damit", so die ,Green­Glas'- Erfinder, "auch in Europa der Flaschenmüll ein Ende hat und das Trinken wieder zum feierlichen Ritual werden kann." Das Geheimnis, wie denn nun genau die Umwandlung von Flasche zu Glas funktioniert, haben Penrith und Tetley bis heute nicht gelüftet. Patent bleibt Patent. Sage da noch einer: "Man trinkt nicht aus der Flasche!"

Jürgen Otten

Fusingkunst und Glasvase glaskünstler wertheim studioglas ofenglas

Ausstellung mit Walter Bahr, Achim Ittig und Reinhard Herzog

Eine kleine Hommage an die alte Heimatstadt Wertheim, alle der ausstellenden Gestalter sind dort (heute noch) ansässig.


Alle Aussteller zeigen vor dem Glasbrenner gefertigte Unikate, aber auch in anderen Arbeitstechniken, wie Glasfusing oder Studioglas, gefertigte Exponate.

Schmuck aus Glas dekorativer günstiger modeschmuck handarbeit deutschland

Schmuckauswahl wird größer

Die Eigenproduktion von Glasschmuck wird ständig erweitert.
Neue Serien werden gestaltet, neue Farbkombinationen entwickelt.

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Auch auf den Messen wird das Interesse an unseren Arbeiten immer grösser, die schmuckinteressierten Kunden immer zahlreicher.

Wir arbeiten mittlerweile auch die "Feinheiten" der Kollektionen aus, z.B. machen wir uns sehr viele Gedanken über Tragekomfort und Allergieverträglichkeit.


Glaskunst zu Weihnachten Windlichter Glaskugeln und Ofenkugeln, Sektkelche

Weihnachtsmarkt 1995

In Berlin werden immer mehr Weihnachtsmärkte veranstaltet und wir sind auf (fast) allen Events vertreten.


Dies ist auch dringend notwendig, denn die Löcher in unserer Finanzplanung, die mangels Kundschaft in der Galerie übers Jahr immer größer werden, können nur durch flächendeckende Weihnachtsmarkt- Präsenz und stetige Neukunden-Aquise gestopft werden.


Bundestag ist eingepackt

Was noch so passierte, historischer Kontext

Durch den Beitritt von Österreich, Finnland und Schweden wird die Europäischen Union (EU) eine Gemeinschaft von 15 Staaten.

In Oklahoma City/USA kommen bei einem Bombenanschlag 168 Menschen ums Leben und über 400 werden verletzt.

Der erste CASTOR-Behälter mit Atommüll wird aus dem Kernkraftwerk Philippsburg/Baden- Württemberg ins Zwischenlager nach Gorleben/Niedersachsen gebracht.

Ein Großaufgebot an Sicherheitskräften geht mit Wasserwerfern und teilweise auch Schlagstöcken gegen die Kernkraftgegner vor, die den Transport zu verhindern suchen.

Das Reichstagsgebäude in Berlin wird nach den Plänen der Künstler Christo (geb. 1935) und Jeanne Claude (geb. 1935) verhüllt. Die Kunstaktion, die bis zum 6. Juli dauert, entwickelt sich zu einer Publikumsattraktion und wird von etwa 5 Millionen Menschen besucht.

Ein rechtsradikaler Israeli ermordet während einer Friedenskundgebung in Tel Aviv den israelischen Regierungschef Yitzhak Rabin.

Das Jahr: 1994

Baustelle Berlin neben der Kunstgalerie für Glasobjekte

The Torture Never Stops...

Das Leben in der Hauptstadt wird immer ungemütlicher. Viele Freunde ziehen weg.

Die "jungen Bundesländer" erscheinen hauptsächlich wegen Ausländerfeindlichkeit und Rassismus in der Presse.

Die Kantstrasse degeneriert immer mehr zur Ramschmeile. Und als ob das alles nicht genug wäre:
neben der Galerie, direkt an der Ecke Kantstr./ Schlüterstr. befindet sich ein mehrstöckiges Haus, das verkauft und abgerissen werden soll. Alleine am Abriss gehen 3 Firmen pleite. Nach jeder Firmenpleite ist für Monate Bauruhe, aber die Absperrungen sind so unattraktiv, dass die wenigen Laufkunden und Touristen schon 100m vor der Galerie die Strassenseite wechseln.

Galerie Glaswerk Wegweiser 1994 Werbeflyer Kunstanfahrt



Die nächsten 4 Jahre ist Baubetrieb.

Als das Altgebäude endlich abgerissen ist, wird der Neubau unter unserem Gebäude "verankert".
Hierfür werden Bohrungen quer unter der Galerie durchgeführt. Der Lärm, der dabei entsteht ist unbeschreiblich. Die Nerven liegen blank.



Weitere Ausstellungen in der Galerie werden gezeigt. Die Frühjahrsausstellung bietet dem britischen Künstlerpaar Iestyn Davies und Beverly Jacks Raum für ihre Exponate.
Im Herbst zeigen wir die Arbeiten einer weiteren jungen Britin: Gail D. Gill.

Die große Weihnachtsausstellung steht dann wieder unter einem interessanten Thema.
Es sollen Licht- und Leuchtobjekte aus Glas gezeigt werden.
Unter dem Titel "Enlightened!" finden sich 9 Künstler, darunter auch Gerd Kruft.

Die Frankfurter Messe bringt auch internationale Kundschaft und der Name "Galerie Glaswerk" erhält einen wachsenden Bekanntheitsgrad.

davieskunst

Iestyn Davies und Beverly Jacks

Das Ausstellungsjahr beginnt mit dem Künstler(ehe)paar Iestyn Davies und Beverly Jacks. Zu dieser Zeit werden fast ausschliesslich Gefäße von ihnen hergestellt, ihr Firmenname lautet damals schon "Blowzone". Iestyn kann auch herrliche Figuren herstellen, Frösche und Engel.
Ausserdem war er auf eine herrlich erfrischende Art komplett verrückt.

Er ist im Guinness Book of Records für den längsten freigeblasenen "yard of ale" (das ist ein englischer Bierbempel mit langem Hals), den er -während ihn ein Hebekran hochliftete- zu einer Länge von über 10 Meter aufblies.

Seine jetzige Webseite, www.blowzone.co.uk ist unbedingt einen Besuch wert.

Ich kenne bis heute keinen einzigen Glasgestalter, der so ausgesprochen vielseitig arbeitet.

Gefäße Vasen Schalen und Flakons der Glaskünstlerin aus London

Gail D.Gill

Gail D. Gill ist eine beeindruckende junge Künstlerin, Schülerin von Christopher Comins, die in London ihr Studio betreibt.


Ihre Schwerpunkte sind am Studioofen gefertigte Gefäße, Schalen, Vasen und Flakons.




enlightened Lichtobjekte Ausstellung

enlightened! - Lichte Kunstwerke aus Glas

Reine Glaskunst zeigt die Galerie Glaswerk, übrigens als einzige in der Stadt, und das ohne Kompromisse.

In ihrer fast schon traditionellen November-Schau stellt sie den internationalen Standard vor.
Neun Künstler sind es dieses Mal, aus England, Frankreich, Deutschland, Tschechien, gruppiert um jenes Thema, das in der Glaskunst beinah tautologisch scheint:
"Licht und Leuchtobjekte", verschmitzt betitelt "Enlightened" - was sowohl aufgehellt als auch aufgeklärt bedeuten kann.
Kaum ein Glaskünstler kann der Versuchung widerstehen, Licht bewußt einzusetzen, gleichsam mitzuverarbeiten - zumindest muß er es, sollen die Möglichkeiten des Materials ausgeschöpft werden, mitdenken.

"Unser Gedanke war", kündigte die Galerie diesmal an, "dem Licht einen gleichen Stellenwert einzuräumen wie dem Glas." Das ist im Neon- Zeitalter ein kühnes Unterfangen.
So wirken manche der Objekte nicht nur hochkünstlich, abgehoben, stilisiert, sondern auf eine intime Art fremd und exotisch.

Zeitungsbericht Lichtkunstwerke enlightend kunst und licht ausstellung

Ohnehin fühlt man sich im "Glaswerk" oft eher in eine Kunstgalerie versetzt als in einen Laden für Gebrauchsgegenstände.
Nicht, daß es nicht auch die üblichen - allerdings oft frappierend fantasiereich entworfenen und exquisit gearbeiteten Flacons und Kerzenhalter, die Briefbeschwerer, Vasen und Weingläser gäbe. Doch der Schwerpunkt liegt dieser Tage auf hehrer Kunst.

Aus Glassockeln, wie aus dünnen hohen Baumstümpfen wachsende Gesichter von Wolfgang Klapp, die wie aus mystischen Quellen von innen aufleuchten. Verspielte fantastische abstrakte Unterwasserszenerien, die plötzlich mitten in der Bewegung angehalten, eingefroren scheinen, sind Markenzeichen Frederic Morins aus Frankreich. Und Gerd Krufts sandstrahl­behandeltes Klarglas zieht seine geheimnisvollen Grotten- und Höhleneffekte aus einer gänzlich unregelmäßigen Tiefenstaffelung willkürlicher Formen mitten in den ungemein sauber gearbeiteten Blocks - mit denen übrigens auch, wenngleich mit gänzlich anderen Effekten, der (nicht offiziell zur Ausstellung gehörende, aber gleichfalls im Glaswerk ausgestellte) Tscheche Janacek brilliert:
konstruktivistische und geometrische Formationen von derartiger Perfektion, dass sie schon wieder eine gewisse Wärme ausstrahlen, die Geborgenheit in vertrauten, zuverlässigen Formen, die lässige Souveränität absoluter Materialkontrolle.

Dass auch industrielle Formideale etwas Anheimelndes haben können, zeigt überraschend der US-Amerikaner Henner Schroeder. Glas und Metall scheint überhaupt eine zunehmend beliebte Kombination, und tatsächlich gewinnt gegen das kalte Metall vor allem farbiges Glas etwas Märchenhaftes ­so zu erleben an Martin Birzles skurril verknoteten oder aus menschenähnlichen Röhrenkonstrukten hervorwachsenden Neonobjekten oder an Michael Gauslings flachen Wandskulpturen, die wie Bilder aufgehängt werden können und oft die landschaftsartige Glasoberfläche gegen einen metallischen Hintergrund absetzen, nicht selten mit Zwischenlicht.

Immer wieder ein Höhepunkt:
Pawel Borowski mit seinen Überfanggravuren, diesmal ebenfalls beleuchtet.
Eine der faszinierendsten ist an beiden Seiten gespalten wie ein Suzi Wong-Rock, und die tiefblauen Halbzylinder enden in einer roten Zackenkrone, surreal wie die ungemein reich entfalteten Gravurszenen, in denen man sich schlicht verliert wie in einem Zauberwald.

AXEL BAUMANN

Modeschmuck aus Glas und Glasschmuck

Messekatalog
auch mit Glasschmuck

Auch das sind irgendwie "historische Dokumente". Auf folgenden Bildern sind die ersten "Messekataloge" zu sehen, die damals auf "Fotocopy"- Basis hergestellt wurden.

Die Kopierläden haben jedenfalls ganz gut an uns verdient...

Unseren Messeauftritt tätigen wir als Wiederverkäufer.
Unter anderm bieten wir auch Essig und Oel Flaschen mit folgenden Worten an:


Essig und Oel Flaschen ? Ja, auch, aber nicht nur das...

Überlegen sie die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten und weisen Sie ihre Kunden darauf hin

weißer und brauner Rum, verschiedenfarbige Liköre oder Badeessenzen, verschiedene Sirups zum Nachtisch oder Milch und Rum für den Teegenuß...und...und...und...

Das Schmuckangebot in diesem "Katalog" zeigt bereits einen sehr großen Umfang an selbst produziertem Modeschmuck.

Es wurden Glasohrringe, Fingerringe, Armspangen, Collieranhänger, Halsreifen, Broschen, Manchettenknöpfe, sowie Armketten und Unikatserien angeboten.

Oellampen aus Glas mit feuer zum licht
Objekte Unikate, wiederverkauf von Glasobjekten Glaskunsthändler Galerist
Modernes Glas design Kunstglas objekte
Vasen studioglas unikate, ofenglas glaskunst hüttenglas
Glasschmuck Modeschmuck SChmuck von Glasbläser fashion mode
katalog mit Glasschmuck für Mode und Fashion sowie broschen aus glas handgemacht








Forum Steglitz WEihnachtsmarkt Glasgeschenke dekorative glasfiguren, paperweights

Wenns Weihnachten nicht gäbe...

Neben dem Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz und Forum Steglitz, stehen wir nun auch regelmässig auf den Weihnachtsmärkten am Opernpalais unter den Linden, am Alexanderplatz, sowie in Spandau.

kunstwerke aus Glas für den Täglichen gebrauch






...dann hätten es die Kunsthandwerker bestimmt erfunden.

Das Jahr: 1993

Erste Schmuckmesse als Produzent in Frankfurt

Erster Messeauftritt in Frankfurt

Der erste Auftritt als Grosshändler auf der Frankfurter Frühjahrsmesse (der heutigen "Ambiente"). Die Kontakte zu vielen Glasstudios ermöglichen uns diese in Frankfurt zu vertreten, z.B. Chris Comins, Blowzone Glass, Will Shakspeare und viele andere (darunter auch den heutigen Staatspreisträger Michael Schwarzmüller mit seinen "Candy"- Flakons).
Unser Debut in Frankfurt klappt hervorragend.
Wir haben einen sehr schönen Messestand gestaltet, auf 5 Regalen mit je 4 Ebenen können wir die Exponate der Glasgestalter zeigen.
Grosser Anklang findet auch der von uns selbst hergestellte Glasschmuck, der zu dieser Zeit den Touch des absolut Exotischen hatte.

Wir beschliessen, auch an der im August stattfindenden "Herbstmesse"(der heutigen Tendence) teilzunehnmen.
Die nächsten 17 (!) Jahre werden diese beiden Events zum festen Bestandteil unserer Einnahmequellen.

Das Ausstellungsprogramm geht weiter, wir zeigen Gabriele Küstner (D), Pawel Borowski (D) und die Franzosen Robert Pierini, Guy Untrauer und Pierre Marion.

Biggi Sänger bricht ihr Studium ab und wird Organisations- und Vertriebsleiterin in der Galerie.

modeschmuck design mit glas und reflektierende Farben

Selbstproduzierter Glasschmuck 1993

Das Sortiment unserer Arbeiten wird ständig vergrössert.

Wir stellen Halsketten, Fingerringe, Ohrschmuck, Broschen, Armketten und Armspangen her.

In der Fusingtechnik vorgefertigte "Rohlinge" werden am Brenner nochmals nachbearbeitet, d.h. mit Klarglas überzogen und/oder die Form verfremdet.

Es entstehen sehr schöne Unikate, aber auch Klein- und Kleinstserien werden entwickelt.
Wir versuchen unsere Verkaufspreise immer nach dem Motto Schönes muss nicht teuer sein zu gestalten.

Wie auf den Bildern zu sehen ist, waren zu dieser Zeit Ketten aus Kautschuk schwer angesagt.



Unikatschmuck handgemacht aus Glas
Kette mit Unikat Motiv in Glasschmuck vom Künstler selbstgemacht
Unikatschmuck mode und fashion mit schwarz band kette kautschuk
Glasbrosche handgemacht midnight serie schmuck
Harlekin Brosche fusing technik glasbrosche figur
Grünglas Schmuck Anhänger Glaskette vom Glaskunstbläser








Französische Glaskünstler präsentieren Glasobjekte und Skulpturen in Berliner Kunst Galerie

Guy Untrauer und Robert Pierini

Im Frühjahr 1993 sind zwei grossartige Glaskünstler aus Frankreich bei uns zu Gast.
Robert Pierini aus der französischen Riviera fertigt ausgefallene Einzelstücke mit bizarren Dekors.


Guy Untrauers Schwerpunkte sind farbenfrohe Glasskulpturen.



Fusing Schalen und Glasobjekte in Fusing technik von Gabriele Küstner

Gabriele Küstner

Für die Herbstausstellung 1993 gewinnen wir Gabriele Küstner als Ausstellerin.

Sie zerschneidet farbig bemalte Glasstäbe verschiedener Durchmesser mit dem Diamantschneider in Scheiben.

Die charakteristische Wabenform ihrer Arbeiten entsteht dadurch, dass eben diese Scheiben auf einer Schamottplatte zu Mustern gelegt und im Keramikofen bei 900°C zusammengeschmolzen werden.


tabernakel glaskunst hartmut müller glaskünstler

Hartmut Müller - Tabernakel Artglass

Hartmut Müller ist ein Hamburger Glasgestalter, der seinen damaligen Arbeitsschwerpunkt in der Herstellung von Gefässen und Objekten hat.

Er fertigt u.a. großformatige Schalen aus klarem und farbigem Floatglas.

Die Füße derselben sind aus sogenannten "Knopfstangen" gefertigt.

Diese mehrfarbigen Glasstangen wurden einst für die Herstellung von Knöpfen und Glasschmuck produziert.

kunstwek aus glas borowski und Studioglas am Ofen gefertig von Pierre Marion
Glaskunst Borowski Objekt Vase Gesichter eingraviert

Ausstellung P.Borowski und P.Marion

Der damals erst 24jährige Pawel Borowski und der französische Glasmacher Pierre Marion gestalten die letzte Ausstellung des Jahres 1993.


Über diese Ausstellung wird im Berliner Tagesspiegel berichtet.


Borowski Glaskunst Tagesspiegel freie Kunst

Ein großer Glanz von Innen

Die Ausstellung P.Borowski und P.Marion in der Galerie Glaswerk.

Familiendynastien sammeln, speichern, erweitern und verfeinern ihr Erfahrungswissen - das ist bei den Champagnerfamilien nicht anders als bei Künstlern und Handwerkern. Ein noch relativ junges, aber schon weltbekanntes Familienteam ist das Vater-Sohn-Duo der in Polen gebürtigen, heute in Deutschland lebenden Glaskünstler Borowski. Die fantasiestrotzenden und atemberaubend präzisen Überfanggravuren von Vater Stanislaw sind längst fester Bestandteil vieler Museen in der ganzen Welt, und der Sohn legt bereits derart ausgefeilte und vollendete Kreationen vor, daß sie vermutlich sehr bald Seite an Seite stehen werden. Zu besichtigen und zu erwerben, wenn man sie sich leisten kann, sind sie dieser Tage in der Galerie Glaswerk in der Kantstraße 138 / Ecke Schlüterstraße.


Der Reiz der Glaskunst ist vielfältig wie kaum ein anderes Medium - vermutlich wegen jenes seltsamen Schwebezustands zwischen Gebrauchsgegenstand und Kunstwerk:
Anders als goldene Wasserhähne oder auch kostbares Porzellan ist das Material mit seinen Lichtspielen eine eigenständige Erfahrung, unabhängig vom Gebrauchswert. Pavel Borowski arbeitet mit der altehrwürdigen Überfangtechnik, das heißt:
(meist dunkles) Grundglas wird mit weiteren Glasschichten "überfangen", die dann wiederum, mit verschiedenen Techniken und je nach Mustervorgabe, abgetragen werden:
durch Ätzung, per Gravur (wie Borowski Senior es noch heute macht) oder Sandstrahl - so Pawel Junior.

Das Prinzip war schon im alten Rom bekannt, heute wird es, weil ungemein aufwendig und auch riskant (ein Hitzeriß oder ein paar Sekunden zuviel mit dem Sandstrahl können das Ergebnis von Tagen, ja Wochen, zunichte machen), nur noch selten angewandt.

Pawel hat die Tugend kompromißloser Feinstarbeit ererbt von seinem Vater, erworben und verinnerlicht, mitsamt der Neigung zu vielfach verwobenen, filigranen und detailreichen, oft surrealen Szenarien, mit Gesichtern und Fabelwesen, pflanzlichen Motiven, farblich fein schattiert, nicht selten symbolisch verspielt.

Besonderer Clou:
Pawel arbeitet die Motive von innen hinein beziehungsweise heraus. Von außen sind die Objekte glatt, das Licht wird innen gebrochen und irisiert und diffundiert damit durch die ganzen schweren Glaswände:
ein großer Glanz von innen, um einen Rilke-Spruch zu verfremden.

Eine unaufhörliche Entdeckungsreise sind diese Objekte - bei jeder Drehung offenbaren sich neue Motive und Zusammenhänge. Teils wild wuchernd, teils labyrinthhaft verwoben sind seine prallen, und trotz aller Textur und Detailarbeit (hier verschwimmt nichts, bleibt nichts diffus) oft rätselhaften Motive. Wie die Borowskis Glas behandeln, so schrieb Kafka.


Ganz anders der Franzose Pierre Marion, der in England und in den USA seine Fertigkeiten vollendete, heute ein eigenes Studio in St. Galmier betreibt, und auch in Deutschland schon in mehreren Ausstellungen zu sehen war.
Marions Motive sind höchstens in Andeutungen gegenständlich, er entwirft Formen, als wollte er Phantasiebühnen für den Betrachter schaffen.

Marion taucht seine Glasmacherpfeife, ein Stahlrohr, in flüssiges Glas, das im Schmelzofen vor sich hin brodelt (Kristallglas und verschiedene Farbgläser), bläst es auf und arbeitet in die Mehrfachschichten (eben die "Überfänge") seine Dekors ein. Gelegentlich schmilzt Marion auch mit dem Handbrenner Motive auf heißes Glas und überfängt sie, nachdem sie einge­schmolzen sind, noch einmal mit Klarglas. Gleichfalls also eine höchst aufwendige Technik, doch ohne Borowskis letzten Arbeitsgang:
den Schliff. Erinnert Borowskis Stil an Gobelins oder auch an alte Stiche, so beschwören Marions Skulpturen, Vasen, Trinkgläser eher das gestylte Ambiente eines modernen Designerstudios.
Jedem das Seine, jeder das Ihre, beide ergänzen sich:
Eine Augenweide und Verführung ist die Verkaufsausstellung, die noch bis zum 15. Januar läuft, allemal.

AXEL BAUMANN

Schmuck und Glasobjekte handgearbeitet zur Weihnachtszeit

Die Weihnachtsmärkte 1993

Weiterhin stehen wir auf dem Weihnachtsmarkt in der City, auf dem Weihnachtsmarkt im Forum Steglitz, dem Weihnachtsmarkt am Opernpalais, dem Weihnachtsmarkt am Alexanderplatz, auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt, und, und, und...

Unikatschmuck aus Glas in handarbeit hergestellt

...nicht zu vergessen:
im Kaufhaus Hertie Spandau, 1. Stock in der DOB (das heisst "Damenoberbekleidung", also echt... Wenn ich das heut so schreibe, der Wahnsinn pur.)

Auf unserem Stand am Breitscheidplatz ist eine der vielen Lautsprecherboxen befestigt, die den Platz seit Jahren mit Weihnachtsmusik beschallen.
Die AG City (Veranstalter) ist im Besitz von 2 Casetten (CDs sind damals noch nicht so verbreitet), die immer wieder gespielt werden.

Bing Crosby's "Dreaming Of A White Christmas" sorgt auch heute noch bei uns für Gänsehaut.

Das Jahr: 1992

Kunstausstellung mit Glaswerken in der Kunstgalerie

Die Stimmung kippt...

Mit Ausstellungen von Peter Layton, Will Shakspeare und Chris Comins ein überaus britisches Jahr in der Galerie. Eric Laurent ist der erste französische Glasgestalter, der seinen Auftritt in der Galerie hat.

Aber die Kundenfrequenz sinkt, die Kantstrasse ist zum für Berliner Kunden unattraktiven "NO-GO" degeneriert.

Die russische Mafia versucht durch Schutzgelderpressung Fuss zu fassen, es gibt die ersten Toten und Verletzten.

Wie die Fliegen auf der Scheisse versammeln sich die Thüringer Glasbläser in Berlin und plagiieren die Artikel der Westkollegen.

Durch die Subventionspolitik der Bundesregierung werden unsere Steuergelder zur Stärkung der Konkurrenz verwendet. Ostkollegen erhalten kostenlos Messeplätze im In- und Ausland.

Die Umsatzeinbrüche übers Jahr können noch durch die Präsenz auf den Weihnachtsmärkten ausgeglichen werden.

Aber eigentlich wird ein weiteres Standbein benötigt und man überlegt die zahlreichen und guten Kontakte zur Glaswelt für einen Messeauftritt zu nutzen.

Glaskunst ausstellung britische Künstler Berlin

Die Ausstellungen der Galerie Glaswerk

Peter Layton beginnt den "Britischen Zyklus" des Jahres 1992, gefolgt von William Shakspeare und Chris Comins.


Die Briten haben ihre ganz eigene Handschrift der Glasgestaltung und alle Ausstellungen sind gut besucht.



William Shakspeare über seine Arbeiten:

Ein sehr starker Einfluß in meiner gesamten Arbeit ist das Wirken der Menschen auf die Natur und umgekehrt. Ich versuche das Glas zu akzeptieren und seinen natürlichen Fluss sowie seine Eleganz in jedem Stück einzubringen.
Der Kompromiss besteht einerseits, das Glas tun zu lassen, was es will, andererseits gleichzeitig damit zu tun, was ich will. Die letzten Jahre hat sich der Glasguß in vielen Aspekten weiterentwickelt. Mein Wunsch war, von der geblasenen Form zu einer spontaneren Darstellung der Glaseigenschaften Fluß und Transparenz zu gelangen. In letzter Zeit waren zwei vollkommen unterschiedliche Konzepte für das Entstehen meiner Unikate maßgebend:
Das erste und bei weitem abstraktere ist das Universum und der Gedanke an Zeit, den Anfang der Zeit. Die Geburt des Universums -die "Big Bang" Theorie- eine Explosion...
Der zweite und mehr direkte Einfluß auf diese Stücke sind Felsenteiche.
Ich bin total fasziniert von den Landschaften unter der Wasseroberfläche. Die Vorspiegelung von Solidität, die in Wirklichkeit nur eine Momentaufnahme ist und im nächsten Augenblick gestört und zerstört werden kann.
In letzter Zeit nähern sich meine Arbeiten mehr architekturbezogenen Ideen, wie Brücken und Türmen, worin sich wieder das Wirken des Menschen auf die Natur spiegelt.
Ich denke auch, daß das Loch in der Mitte meiner Arbeiten diese funktionalisieren kann, "praktisch" machen kann. Damit sitze ich auf dem Zaun zwischen Skulptur und Funktionalität. Der Mensch im Gegensatz zur Natur. "Beauty of structure is beauty of line and curve, balance and harmony of masses and dimensions."

1992 ausstellung bachorik in der Glaswerk

Bachorik

In der Zeit vom 30. April - 15. Juni 1992 werden in der Galerie Glaswerk Objekte von Vladimir Bachorik ausgestellt.

Der 29jährige Tscheche ist Meisterschüler der Professoren Hanak und Vanura und steht am Anfang seiner Karriere.

Er fertigt ausschliesslich Skulpturen an und verwendet dabei auch andere Materialien wie Metall oder Sand. Den Sand vermengt er mit Glasmehl, es entstehen dadurch bizarre und sehr abstrakte Kunstwerke.

Schalen Vasen und Objekte der bekannten Glasgestalter

Eric Laurent (F) und Detlef Tanz (D)

Mit Eric Laurent und Detlef Tanz zeigt die Galerie zwei äusserst renommierte Glasgestalter.


Laurent gilt als der französische "Meister der Decors", Tanz wird in Insiderkreisen auch als "Glaspapst" bezeichnet, da er unzählige Fusing- und pate-de-verre Seminare leitet.


Der Berliner Tagesspiegel berichtet...

Glaskunst im tageespiegel bericht über glasbläser und die galerie glaswerk

Dramaturgien in Glas

Dezember 1992 bis Januar 1993

Zweckfrei soll die Kunst seit jeher sein, befreien und entlasten von der Diktatur der Zwecke, die unseren Alltag bestimmen.

Seit ein paar Jahren nun müht sich die inzwischen höchst erfolgreiche Galerie Glaswerk, in der Kantstraße, Stilbewußtsein in Sachen Glaskunst auch bei uns zu kultivieren.

Unermüdlich stellen sie die Arbeiten internationaler Künstler vor, zur Zeit ein faszinierendes Gespann:
den Deutschen Detlef Tanz und den Franzosen Eric Laurent.


Französische Glaskunst Ausstellung in Deutschland

Eric Laurent hat nie eine formale Ausbildung genossen und ist doch einer der technisch vollendetsten und zugleich phantasiereichsten seiner Zunft.
Die schweren Vasen, Schalen, Flaschen ziert meist ein wuchernder Dschungel fantastischer und farbsicher abgestimmter Muster, so genau und gekonnt ausgearbeitet, dass sie teilweise wie ziseliert wirken.

Das Spektrum reicht von tizianhaften Braun-Gelb-Rot-Tönen, die durch die ungemein feine Verästelung wie räumlich gestaffellte, dichte Landschaften im Abendsonnenlicht er- und aufscheinen.

Der Keller der Galerie hat ohnehin etwas bühnenhaftes. Das kommt dem Werk und höchstwahrscheinlich der Persönlichkeit von Detlef Tanz entgegen. Dieser vielseitige Mann war nicht nur Lektor, Verlagsleiter, Lehrer, Sozialarbeiter, sondern in ganz Europa als Theatermann unterwegs.
Seine Glasskulpturen spiegeln - bis in die Herstellung hinein - den vielschichtigen Lebenskampf mit großem inszenatorischem Geschick. Tanz ringt buch­stäblich mit dem Material, dass er bis gerade zur Formbarkeit erhitzt, um es mit den Händen in die Formen zu zwingen, die ihm dramaturgisch vorschweben. Daß das Material dabei seinen eigenen Willen hat, respektiert er. So kommt es, dass seine Werke, die jede traditionelle Kunstgalerie mit Stolz zeigen könnte, eher wie in Glas zerronnene Dramaturgien wirken, wie Handlungsszenarien, die durch das vielfach gebrochene Licht den Raum wie eine Bühne beleben. Wie wehmütig scheinen da die scheuen, zarten Farben von einem stilleren Leben zu träumen, das durch den Bewegungsgestus dieser Skulpturen immer wieder ad absurdum geführt wird. Von dieser Dynamik lebt das Werk des Detlef Tanz. Die Ausstellung läuft noch bis zum 15. Januar.


AXEL BAUMANN

Birgit Sänger dichroic und fusingschmuck aus Glas

Weihnachtsmärkte 1992

Wie jedes Jahr stellen wir an der Gedächtniskirche und im Forum Steglitz aus, auch auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt und auf der Domäne Dahlem sind wir vertreten.

glasschmuck selber hergestellt

Zusätzlich beteiligen wir uns auf dem Adventsmarkt am Mexicoplatz.

Auf dem Bild sind einige Schmuckstücke aus dieser Zeit zu sehen.
Die Organisation der Auftritte ist wie jedes Jahr eine logistische Meisterleistung, es müssen Verkäufer gefunden, eingearbeitet und betreut werden.
Jeden Tag müssen die Verkaufsstellen mit Nachschub versorgt werden.

Birgit Sängers Organisationstalent wird maximal gefordert !


Erfolgreiche Bewerbung Frankfurt

Um die Umsatzeinbrüche auszugleichen, wird beschlossen sich auf der Frankfurter Messe um einen Standplatz zu bewerben.

Plan ist, für die zahlreichen Glasgestalter, die wir im Laufe der letzten Jahre kennenlernten, eine Messepräsenz zu ermöglichen. Im Klartext und nach den Gegebenheiten der freien Marktwirtschaft:
wir wollen die Messemuster der Künstler (welche wir für den Betrag x DM einkaufen) auf der Frankfurter Messe ausstellen (für den Betrag zwei mal x DM plus Versand und Steuer ). Im Wirtschaftsdeutsch heißt das Zwischenhandel. Eigenproduktion soll natürlich auch gezeigt werden.

Angeblich sind die Wartelisten lang, wenn man sich um einen Ausstellungsplatz bewirbt. Am Telefon teilt man uns mit, dass wir mit 2-3 Jahren Wartezeit rechnen müssen.

Vollkommen überraschend dann zum Jahresende die Zusage für ein 20qm Areal auf der "Frühjahrsmesse" (der heutigen Ambiente), die im Februar 1993 stattfinden wird. Glück gehabt.
Planungen für den Messeauftritt, das Warenprogramm und die Standgestaltung fallen ins Weihnachtsgeschäft:
eine hektische Angelegenheit.

Was sonst noch passierte, historischer Kontext

Im August 1992 brennt in Rostock-Lichtenhagen ein Flüchtlingswohnheim. Mehrere hundert Rassisten und Neonazis bewerfen aus einer Menge von zeitweise 3000 applaudierenden Schaulustigen heraus das Gebäude, in dem sich 150 verängstigte Vietnamesen aufhalten, mit Molotowcocktails. Die Polizei fordert erst dann Verstärkung an, als schon ausländische Medien von dem andauernden Krawall berichten.

Insgesamt vier Tage dauert das Pogrom - nach Hoyerswerda der nächste Höhepunkt jener nationalistischen und rassistischen Welle, die nach der Wiedervereinigung braun und brutal durch Deutschland, vor allem den Osten, schwappt.

Zudem eskalieren in Ostberlin die Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und der Hausbesetzerbewegung.
Im November wird der 27jährige Antifaschist Silvio Meyer in einem U-Bahnhof von Nazis ermordet.

Thorsten Lamprecht, genannt Lampe
(geb. 1969; ges.† 11. Mai 1992 in Magdeburg),
wird im Zuge eines Angriffs rechtsextremistischer Jugendlicher im Stadtteil Magdeburg-Cracau getötet.

Das Jahr: 1991

Wirtschaft in der Kantsraße wird weniger

Kantstraße vor dem Exitus

Das Strassenbild der Kantstr. ändert sich dramatisch.


Hauptstadtbeschluss und Regierungsumzug entfesseln eine unglaubliche Gier der Hausbesitzer.

Die Mietverträge der Geschäfte werden nur noch gegen Verdrei- oder Vervierfachung des Mietpreises verlängert.

Die kleinen Boutiquen, Strassencafés und Fachgeschäfte verschwinden und werden durch "offene Zollager" ersetzt, wo hauptsächlich Polen und Russen HiFi- und Videoelektronik anbieten.


Das "Laufpublikum" und die Touristen beginnen die Kantstrasse zu meiden.



Zeitungbericht Kantsraße Glasgalerie

Das wars mit der Kantstraße

Es ist noch nicht allzu lange her, da bevölkerten vorwiegend polnische Landsleute die Charlottenburger Kantstraße.
Sie hatten es hauptsächlich auf die zahlreichen Im- und Exportgeschäfte abgesehen, in denen es Massenware wie Fernseher, Radio- und Videorecorder zu günstigen Preisen gab. Die Situation schien sich durch die Einführung der Visumspflicht für polnische Staatsbürger zu entschärfen.Doch der Schein trog.

Mehr und mehr Im- und Exportläden öffnen in der Kantstraße ihre Pforten. Nach Angaben des Bezirksamtes sind es inzwischen 45, darunter ein Großteil, die als offenes Zollager betrieben werden. Zwar freuen sich die Betreiber der Geschäfte über die guten Umsätze, doch dieser Boom hat viele Nachteile.

So haben sich die Gewerbemieten in den letzten Wochen fast auf bis zu 180 DM pro Quadratmeter verdreifacht. Dies wiederum hat extreme Auswlrkungen für die vielen Geschäftsinhaber in der Kantstraße, die beim Preispoker nicht mehr mithalten können. Wirtschaftsstadtrat Helmut Heinrich ist besorgt: "Selbst Apotheken geht inzwischen die Luft aus, und wenn die letzten alteingesessenen Geschäftsleute mit ihren Läden das Handtuch werfen, ist es zu spät."

Stadtrat Heinrich äußerte in einem Gespräch mit dem CITYBLATT weiterhin die Ansicht, dass solche Läden in einem gemischten Wohn- und Gewerbegebiet nichts zu suchen haben. Nach einem Gutachten des Rechtsamtes könne sogar jeder Bezirk auf Grundlage des Baurechts die blühenden Exportgeschäfte untersagen. Baustadtrat Claus Dyckhoff (SPD), der diese rechtlichen Mittel in seinen Händen hält, hat bis vor kurzem von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht, was viele Bürger und Geschäftsleute rund um die Kantstraße erzürnt hat. Doch offensichtlich haben die Proteste sowohl von seiten der Anlieger, der bezirkIichen CDU und nicht zuletzt vom Wirtschaftsstadtrat etwas bewirkt: Einem ersten Betreiber ist der Im- und Exporthandel in der Kantstraße auf Grund der »Nutzungsänderung« untersagt worden. Der Betreiber hat nun die Möglichkeit, gegen die Untersagung Einspruch einzulegen.

Es wird für die zukünftige Struktur der Kantstraße entscheidend sein, wie Politiker und auch Juristen in diesem speziellen Fall entscheiden. Stadtrat Heinrich erklärte dazu abschließend: "Der Charakter der Straße mit seiner bunten Vielfalt muß unbedingt erhalten werden. Die Kantstraße darf nicht zum alleinigen Großhandelsumschlagplatz für elektrische Geräte verkommen."

Glaskunst Jörg F. Zimmermann

Umbau des Kellers beendet - Ausstellung Jörg F. Zimmermann

Der Umbau der Kellerräume ist beendet und die neue Lokalität wird mit der Ausstellung von Jörg F. Zimmermann eingeweiht.

(ca. 30 min bevor die ersten Kunden kommen, wird der Teppich noch schnell verlegt und ein massiver Kurzschluss der Niedervoltbeleuchtung behoben... Jörg Zimmermann bleibt cool und tut das einzig Richtige: er geht einen Kaffee trinken und lässt uns in Ruhe rumstressen. Als er zusammen mit den ersten Ausstellungsgästen wieder eintrifft, sind alle Widrigkeiten beseitigt).

Unglaublich, aber wahr:


Es gibt kein einziges Foto vom Keller. Echt. Wir haben alles durchsucht, es ist keines zu finden. Sollte jemand eines haben, bitte, bitte uns zusenden.

Bericht im Flacon Collectors Magazin

Mitte des Jahres nehmen wir an einer Flacon Collectors Ausstellung in Mannheim teil und im Clubmagazin wird folgender Artikel veröffentlicht:

GLASWERK

Im Dezember 1990 erfuhr ich durch eine "„Live-Reportage" des SFB von der Flaconbörse im Berliner Interconti Hotel. Nicht nur durch den Rundfunkbericht angeregt -ich bin Glasbläser und Inhaber einer Galerie für Glaskunst - fuhr ich hin und war doch sehr beeindruckt. Zum einen über das überaus rege Interesse des Publikums (vor dem Veranstaltungsraum warteten mindestens 250 bis 300 Personen auf Einlass (der Raum selbst war hart an der Grenze seines Fassungsvermögens). Zum anderen beeindruckte mich die schier unendliche Vielzahl der unterschiedlichen Formen der Flacons. Bis dato hatte ich mit Flacons eher unter dem Aspekt des künstlerischen Ausdrucks verschiedener Glasgestalter zu tun gehabt, deren Arbeiten frei geformt und geblasen sind. Wie Sie vielleicht wissen, kann Glas ja auf verschiedene Weisen bearbeitet werden. Die Industrie-Miniaturen und Probefläschchen werden z.B. maschinell hergestellt. Hierbei wird das flüssige Glas in Kohle- oder Metallformen gepreßt. Natürlich ist die hohe Tagesproduktion einer solchen Flaconagenfabrik nicht zu vergleichen mit der Stückzahl, die ein manuell arbeitender Glaskünstler herstellt. Die frei arbeitenden Glasgestalter arbeiten entweder am Studio-Ofen (sog. "Hüttentechnik") oder vor der Lampe. Lassen Sie mich Ihnen diese zwei grundlegend verschiedenen Techniken kurz beschreiben:

Article 1

Hüttentechnik:


Hier arbeitet der Künstler mit flüssigem Glas, welches er dem im Schmelzofen befindlichen Schmelztiegel entnimmt. Die Schmelze wird aus Glasbrocken oder direkt aus den Bestandteilen hergestellt. Das geschmolzene Glas bleibt etwa zwischen 900 und 1250 Grad Celsius verarbeitungsfähig. Mit einer "Glasmacherpfeife" wird dem Tiegel das Glas entnommen, unter ständiger Drehung etwas aufgeblasen und danach auf einer Arbeitsplatte weiterverarbeitet. Hierbei können vorbereitete Farbglasstücke, färbende Metallsalze oder ausgestreutes, buntes Glaspulver eingewalzt oder aufgebracht werden. Durch mehrmaliges Einbringen der Masse in den Ofen bleibt das Glas flüssig und somit verarbeitungsfähig. Bei Bedarf kann es auch mit einer weiteren Lage von flüssigem Glas "überstochen", werden, um z.B. Dekorpartien in der Wandung einzuschließen. Anschließend wird das Stück zu seiner endgültigen Form ausgeblasen, von der Glasmacherpfeife abgetrennt und danach "abgekühlt". Hierbei versteht man einen langsamen Abkühlprozess (5 Std. bis teilweise einige Tage) in einem speziell konstruierten Kühlofen. Lässt man ein Glasgefäss nämlich an der freien Luft auskühlen, entstehen Spannungen, durch die es bei der leichtesten Beanspruchung springt. Das erkaltete Glas kann danach mit verschiedenen anderen Techniken weiterverarbeitet werden. (mattieren mit Säure, sandstrahlen, schleifen, gravieren , polieren etc.)

Flakons Fachbericht

Lampentechnik:


Hierbei arbeitet der Glasgestalter mit industriell vorgefertigten Glasröhren und -Stäben, die vor der sog. "Glasbläserlampe" (Brenner, der mit Gas-Sauerstoffgemisch die Schmelztemperatur des Glases erreicht) erhitzt und anschließend geblasen oder geformt werden. Auch hier können durch Verwendung von Metallsalzen, farbigem Glasgranulat oder -pulver verschiedene Dekors erzielt werden. Der technische Aufwand dieser Technik ist wesentlich geringer, der Kühlvorgang aber wie bei der Hüttentechnik ebenso erforderlich.


Abb. l zeigt einen in Hüttentechnik gefertigten Flacon von Stanislaw Borowski. Er lebt und arbeitet in Hennef bei Bonn. Während seiner Ausbildung in Krosno (Polen) konnte er sämtliche Produktions bereiche der Glasgestaltung durchlaufen, bis er sich 1995 als freischaffender Künstler selbständig machte. Abb. 2 zeigt mehrere in Lampentechnik geblasene Flacons. Sie stammen aus der Werkstatt der "Galerie Glaswerk", Berlin. (Entwurf N. Denkel). Abb. 3 zeigt ein in Lampentechnik hergestelltes Zierfläschchen, welches in eine vorgefertigte Kohleform geblasen wurde (Entwurf: Dieter Schrade). Das Dekor aus mehrfarbigen aufgeschmolzenen Glasfäden und Granulat wurde vor der Formgebung gearbeitet. Falls ich Ihr Interesse an solchen handgearbeiteten Zierfläschchen und Flacons -"lampengeblasen" oder in "Hüttentechnik" gefertigt-geweckt habe, dann möchte ich Sie auf die nächste Sammlerbörse in München verweisen. Die "Galerie Glaswerk" wird dort mit einigen Arbeiten vertreten sein. Bis dahin also.

Glass And Sculptural Works Galerie Glaswerk

International Unblown Glass And Sculptural Works

Die Galerie Glaswerk zeigt im Spätjahr die "International Unblown Glass And Sculptural Works" mit 30 Künstlern aus 7 Nationen.
Thema ist -wie der Name schon sagt - "ungeblasenes" Glas, also gegossenes oder in anderen Arbeitstechniken hergestelltes Glas, vornehmlich Skulpturen und Kleinplastiken.

Kunstobjekt aus Glas Modell Seguso


Das Ausstellungsthema ist auch deshalb interessant, weil es sich so grundlegend von den vorher gezeigten Ausstellungen, die den Schwerpunkt eher auf Funktionalität legten, unterscheidet.

Es beteiligen sich u.a. Livio Seguso, H.W.Hundstorfer, Pavel Hlava, Jiri Karel, Magdalena Maihoefer und Gerhard Schechinger.

Noch nie waren in Berlin so viele bekannte Namen der Glasgestaltung unter einem Dach versammelt.

Die neuen Kellerräume sind für die Exponate exzellentes Forum und schon bei der Ausstellungseröffnung können diverse "rote Punkte" verteilt werden.

Die Presse ist begeistert, jedoch ist dieses Event zum Teil nur noch "Hintergrundsrauschen" vor den täglichen Nachrichten zum Thema "Wiedervereinigung, Währungsunion, Stasi, Mauerfall, Bespitzelung" und was sonst noch so alles in der Hauptstadt und im wiedervereinigten Deutschland passiert...

Glaspoesie Zeitungsbericht Glaskunst

Zeitungsbericht: Poesie in Glas

Eine Ausstellung zeitgenössischer Arbeiten.

Wenn das Größte einmal nicht pompös daherkommt, darf man es getrost als solches ehren. Eine derart umfangreiche und hochkarätige Ausstellung zeitgenössischer Glaskunst hat Berlin noch nicht gesehen.

Dreißig Künstler aus sieben Ländern, darunter praktisch alle der international bekannten Namen, drängen sich dieser Tage in der "Galerie Glaswerk" in der Kantstraße 138, die mit dieser Präsentation ihr drittes und erfolgreichstes Jahr krönt.

Wer hätte nicht schon einmal in Barcelonas Kunstmuseum, im Corning Museum oder im Victoria & Albert begehrlich vor Hlava- Skulpturen gestanden mit ihren atemberaubenden Farb- und Formspielen in massivem und doch, durch die gewitzte, fast verschmitzte Räumlichkeit, scheinbar schwerelosen, beinahe tänzelndem Glas ? Wer könnte sich der Magie der - an Brancusi erinnernden - kühnen Schwünge und präzisen Eleganz Livio Segusos entziehen?

Bei König(inn)en sind wir seltener zu Gast, doch Peter Laytons lässig-laszive Plastiken fänden wir dort in den Privatgemächern. Ausschliesslich ungeblasenes Glas wird diesmal ausgestellt:

Diverse Schmelzverfahren, Pate de Verre, Schliff, Formguß, Bleiverglasung, Glasmalerei und freie, skulpturelle Gestaltung sind zu sehen -ein Schatzhaus für den Kenner, der, ganz wie in anderen Künsten, die Eigenart und Wirkung des Verfahrens als formbestimmend zu würdigen, ja zu genießen weiß.

Glas zählt, wie Edelsteine, zu den ältesten Schmuckmedien; ja selbst als magisches Material wurde es lange Zeit empfunden- selbst Gebrauchsobjekte behielten lange etwas von dieser Qualität:

Fing doch das Glas das Licht ein, zähmte und entlockte ihm Erscheinungsformen, wie sie in der Natur nie vorkommen.

Viele der Techniken, die hier zu sehen sind, waren schon im alten Rom bekannt:
Schliff, Gravur, Zwischengold- und Mosaiktechnik, mit denen Gebrauchsgläser veredelt wurden - über die venezianische Glaskunst der Renaissance, ihre Blüte im Barock und Rokoko in Deutschland bis hin zu jener verschwenderischen, kultivierten Sinnlichkeit des Jugendstils verfeinerten sich die Methoden mit jeder neuen Mode.

Anfang dieses Jahrhunderts war Glas ein derart universeller Werkstoff geworden, daß Kulturkritiker vom "gläsernen Jahrhundert" zu sprechen begannen. Als reines Kunstmedium freilich beginnt Glas gerade sich von der Zwangsvorstellung eines bloßen Gebrauchsmaterials zu emanzipieren. Seit Mitte der sechziger Jahre gibt es die sogenannte Studio- Bewegung (in den USA wurde ein tragbarer Schmelzofen entwickelt, der die Künstler von den Institutionen unabhängig machte).
Binnen kürzester Zeit haben die explosiv sich verbreitenden handwerklich vorzüglich ausgebildeten Nachwuchskünstler ein Oeuvre vorgelegt, das an das alte Attribut für den Klassiker Galle erinnert:
seine Werke seien "Poesie in Glas".

Wer beim Begriff "Glaskunst" noch immer weniger an Kunst als ans Kunsthandwerk denkt, an Nippes und dergleichen Nettigkeiten, dem sei ein eiliger Besuch der Galerie Glaswerk an sein -lernfähiges, so ist zu hoffen - Herz gelegt.

AXEL BAUMANN

Weihnachtsmarkt Berlin

Weihnachtsmarkt in der City

Auch dieses Jahr sind wir wieder mit einem Stand auf dem Weihnachtsmarkt in der City an der Gedächtniskirche vertreten.

Es ist eine gute Möglichkeit Werbung für die Galerie zu machen, da die Kundenfrequenz in der Kantstrasse deutlich nachlässt.

Zusätzlich zum Weihnachtsmarkt in der City nehmen wir auch auf dem Spandauer Weihnachtsmarkt und auf den Adventsveranstaltungen der Domäne Dahlem teil.

Weiter Infos aus gleicher Zeit

Jorge João Gomondai
(geb. 27. Dezember 1962 in Chimoio, Mosambik; †ges. 6. April 1991 in Dresden)
wurde das erste Todesopfer eines fremdenfeindlichen Überfalls in Dresden nach der Wiedervereinigung.

Im September 1991 kommt es in Hoyerswerda zu tagelangen Angriffen auf zwei Wohnheime von Asylbewerbern und Gastarbeitern.

Ein Mob von Neonazis und Bürgern terrorisiert die Bewohner der beiden Heime, bis schließlich eine Evakuierung nötig ist.
Die Sicherheit der in Hoyerswerda lebenden Migranten ist nicht mehr gewährleistet.

Das Jahr: 1990

Einblick in die Galerie

Das Jahr der Wiedervereinigung

In Deutschland herrscht Wiedervereinigungseuphorie, Partystimmung allerorten.


In der Galerie Glaswerk werden die ersten internationalen Ausstellungen organisiert.


Mit Dieter Hackebeil wird der erste "Ostler" in der Galerie Glaswerk gezeigt.


Zum Jahreswechsel zeigen wir "British Glass Artists in Berlin".


Neben der Galerie, getrennt durch eine Hofeinfahrt, werden die Lagerräume der Firma "Foto Leisegang" frei.


In diesen Räumen richten wir unsere Werkstatt ein

Ausstellung Glaskünstler Hackebeil

Hackebeil Ausstellung

Dieter Hackebeil ist der erste "Ostler" im Glaswerk, ein wahrer Künstler (weil Autodidakt), Karikaturist und riesig sympathisch.

Außerdem muss jemand, der Hackebeil heißt und dazu noch am Galgenberg wohnt, ja auch ein spannender Mensch sein.

Unvergessen die Vernissage: die "Ostgäste" und "Westgäste" glucken in Grüppchen und selbst der verbale Austausch will nicht so richtig in Schwung kommen.


Es ist halt alles noch sehr frisch mit der Vereinigung...

Wir haben Dieter danach lange aus den Augen verloren, aber plötzlich und unerwartet steht er Mitte 2000 auf unserem Messestand in Frankfurt und seither verbindet uns wieder eine "innige Beziehung".

Britische Glaskunst

British Glass Artists in Berlin

In der Gemeinschaftsausstellung "British Glass Artists in Berlin" zeigen wir 16 Glasgestalter aus Grossbritannien, darunter die damalige "creme de la creme" der Britischen Studioglasbewegung;

Peter Layton, Anette Meech, Fleur Tookey, Christopher Williams

Wieder ist uns die Aufmerksamkeit der Medien sicher.

Aber es wird klar, dass die Räume der Galerie für unsere Ausstellungen langfristig viel zu klein sind.

Tagesspiegel berichtet über Glaskunst

Artikel im Tagesspiegel

Britische Glaskunst

Höchstens als Einzelstück und Ornament gestatten wir der Kunst ein Eckchen unseres Alltags, gleichsam um diese zu versüßen, wie Zuckerguß die Pille. Um so verdienstvoller ist es, daß sich die Galerie Glaswerk in der Kantstraße mit Stilgefühl an die ästhtetische Erziehung des deutschen Alltags wagt. Hier stellen die beiden Brüder Schrade ihre eigenen Arbeiten vor, arrangieren aber auch regelmäßig Ausstellungen bekannter Glaskünstler des In- und Auslands. Eine der schönsten,"Britsh Glass-Artists", ist dieser Tage bis zum 14. Januar zu sehen; britische Künstler, deren Arbeiten in der ganzen Welt längst in Museen stehen. Manch preisgekröntes Werk reiht sich da unauffällig unter Dinge, vor denen man sich oft verwundert fragt, warum sie immer nur Ausstellungstücke bleiben sollen. Art-Deco-­Liebhaber werden von den schweren, feinflächig geschliffenen und farblich raffiniert abgestimmten Vasen und Schalen des Anthony WasseIls begeistert sein. Und Freunde viktorianisch gestylt-kruder Handwerklichkeit finden in Patrick Sterns metallbeschlagenen Krügen jene britisch anheimelnde Gemütlichkeit ohne Kitschkomponenten. Christopher Williams, vom Corning Museum, USA, preisgekrönten, trotz der Größe leicht und anmutig geschwungenen Karaffen mit ihren hauchartig eingefärbten Henkeln sind zum Klassiker prädestiniert, ebenso wie die massiven enghalsigen Flaschen und weit offenen Vasen Peter Laytons, der auf verhalten dunkelgelbe Grundtöne vielschichtige zarte Netzmuster aufbrennt - zahllose zarte Farbfäden wirbeln das wie wilde Nebelschleier - ein paradoxer Eindruck schwereloser Gewichtigkeit entsteht. Iestyn Davies auslandende Fruchtschale ist von strenger Sinnlichkeit: auf mattgoldenem Grund schwer­fällig schwingende, tiefrote - ja Fruchtstreifen fast. Es ist genau jene Kunst, die nicht in Vitrinen gehört. Schönheit im Alltag, das ist eine Art Verhaltenstherapie. Man hebt die Früchte aus der opaken, irisierenden Schale mit einer anderen Geste, als aus dem Bastkorb, und aus den exquisiten Schalen, Gläsern, Kelchen trinkt man nicht nur, man zelebriert Genuß. Rainer Schrade hat hier liebe- und mühevoll und mit sicherem Stilgefühl ausgewählt- ­allein eine solche Ballung von Künstlern ist eine hehre Kunstleistung.

Axel Baumann

Werbeflyer Glaswerk von 1990

Werbeflyer Galerie Glaswerk

Der erste Werbeflyer der Galerie geht in den Druck.

Im DIN A 4 Format mit Mittelfalz haben wir auf 4 Seiten Platz für die Darstellung.


Wir zeigen eine Innenansicht des Ausstellungsraumes, die Rubinmontagen von Herbert Böhm-Dores , sowie Anthony Wassells berühmte "New Delta Vase".

Falt Anzeigen Blatt

Die Galerie Glaswerk wurde im August 1988 eröffnet. Neben Kleinserien bekannter Ofen- und Lampenglasbläser bietet die Galerie eine reichhaltige Auswahl von anspruchsvollen Gebrauchs- und Ziergläsern, Objekten und Unikaten, die teilweise in der eigenen Werkstatt hergestellt werden. Zusätzlich finden mehrmals im Jahr Einzel- oder Gruppenausstellungen internationaler und deutscher Glasgestalter statt.


In unserer ständigen Verkaufsausstellung präsentieren wir Arbeiten von W. Bahr, H.Böhm-Dores, S.Borowski, U.Edelmann, P.Layton, S.Matejka, A.Meech, H.Müller, G.Schechinger, L.Seguso, F.Tookey, U.Ullmann, C.Williams, F.J. Zimmermann, der Wertheimer Glaskunst und viele mehr.


Kellerräume der Galerie Glaswerk in Berlin

Megaprojekt

Für sehr viel (wirklich viel) Geld wird der sich unter den Verkaufsräumen befindliche Kartoffelkeller zum Ausstellungsraum umgebaut. Höhe des Raumes vor Umbau: ca. 1,65m.

Wir graben den Keller aus, unterfüttern das Hausfundament, bauen eine Wendeltreppe zum Verkaufsraum ein, schaffen Fluchtwege mit Brandschutztüren, und, und, und...


Das Vorhaben zieht sich endlos hin, über Monate wird gewerkelt, unvorhergesehene Probleme werden gelöst, aber letzendlich fertig sind die Räume erst im Frühjahr 1991.

Klangpyramiden Erfinder

Bruder Dieter Schrade unterstützt Galerie-Glaswerk

Dieter Schrade, der jüngste Bruder des Schrade Clans kehrt aus den USA zurück.
Er hat dort mehrere Jahre als Quarzglasbläser an der Westküste gearbeitet und möchte nicht wieder nach Wertheim zurück.
Kurzerhand mietet er sich eine Hinterhofwohnung in der Kantstr. 138 und richtet sich ebenfalls in der Werkstatt der Galerie mit ein.

Glasobjekt in der Galerie

Alles wird dadurch einfacher, da er Hohlglas viel besser verarbeiten kann, als sein älterer Bruder.


Schliesslich ist er ausgebildeter Glasapparatebläser.


Rainer Schrade kann sich ausschliesslich der Glasschmuckherstellung und dem Galeriemanagement widmen, Dieter Schrade fertigt die Hohlgläser.


Weihnachten Forum Steglitz

Weihnachtsmärkte in Berlin

Die Aussteller auf dem Weihnachtsmarkt im Forum Steglitz werden immer hochkarätiger.

Die Neubewerber werden über eine Warteliste jährlich neu ausgewählt.

Glaskunst zu Weihnachten

Über lange Zeit ist das Forum Steglitz ein wirkliches "Forum für Kunsthandwerk", zumindest über die Advents- und Weihnachtszeit.

Es sind fast alle denkbaren Gewerke vertreten: Glas, Holz, Leder, Textiles, Schmuck uvm.

Unser Weihnachtsmarktauftritt an der Gedächtniskirche ist schon fast Routine. Die Standdekorationen werden immer aufwendiger und schöner. Da wir inzwischen einen "Stammplatz" haben (direkt neben Zocher's Bratwurstbude mit dem verrückten Grillmeister Hermann) können uns die Kunden, die "nur" zur Weihnachtszeit bei uns einkaufen, immer wieder schnell finden.

Historischer Kontext

In Deutschland herrscht Wiedervereinigungseuphorie ?

Partystimmung allerorten?

Partystimmung herrscht auch bei den ostdeutschen Skinheads und Nazis.

Amadeu Antonio Kiowa
(geb. 12. August 1962 in Quimbele, Angola; ermordet 6. Dezember 1990 in Eberswalde)
ist ein aus Angola stammender Arbeiter, der eines der ersten Todesopfer rassistisch motivierter Gewalt in Deutschland nach der Wiedervereinigung wird.

Das Jahr: 1989

Preview 1989 der Galerie Glaswerk

Galerie Glaswerk: ein Erfolg

Das Galerie Glaswerk Konzept schlägt ein. Von Anfang an die einzige Galerie in Berlin(West), die ausschliesslich Glas zeigt, von Anfang an überzeugt die Galerie mit einem interessanten Ausstellungsprogramm. Trotzdem wird auch immer "Bezahlbares" angeboten: ein Konzept, das auch von den Medien nicht unbeachtet bleibt.


Das Ausstellungsprogramm 1989 beginnt mit Walter Bahr, einem Wertheimer Glasgestalter.


Anschliessend werden Arbeiten von Herbert Böhm-Dores gezeigt.


Den krönenden Abschluss zum Jahresende bildet das "Kunckel Memorial", eine Erinnerung an die Tatsache, dass die Rezeptur des Goldrubinglases 1689 von dem Alchemisten Johann Gottlieb Kunckel auf der Berliner Pfaueninsel entwickelt und dokumentiert wurde.


Der direkte Berlinbezug sichert uns ein überwältigendes Echo in der Presse und im Fernsehen.

Walter Bahr Glaskunst

Walter Bahr - Alte Kunst mit neuer Technik

Eine Ausstellung des Glasbläsers Walter Bahr

Jahrtausende alt ist die Technik des Glasblasens, der sich auch Walter Bahr aus Wertheim verschrieben hat. Siebzig seiner preisgekrönten Arbeiten sind jetzt in der Galerie Glaswerk ausgestellt. Zierliche, langstielige Gläserkreationen, auf die, von einem Grundton ausgehend, Silberfarbe oder auch buntes Glas aufgetragen werden, sind aus eine Spezialität des Kunsthandwerkers.

Seine Kunst besteht auch darin, auf die Röhre, die das Ausgangsmaterial bildet, Fäden aufzulegen und daraus Wellen zu kämmen, um schwungvolle, verschwimmende Effekte zu erzielen. Eine Vorliebe für Kobaltblau und Goldrubin ist hier nicht zu verhehlen. Aber auch schwarze Gläser und Vasen, gegen die sich in reizvollem Kontrast grüne, weiße oder gelbe Phantasie­landschaften abheben, gehören zum Bahr-Repertoire. Gemeinsam ist ihnen ein dunkel­gelber Punkt, der die Sonne symbolisiert.

Interessante Wirkungen ergeben sich aus Walter Bahrs Technik des Scherbenaufschmelzens. Ein Glasstück wird in einer anderen Farbe gewälzt und zu einer großen Kugel geblasen. Deren zerschlagene oder zerschnittene Teile werden einem anderen Objekt aufgeschmolzen. Beim Aufblasen zeichnen sich dann die Umrisse der Scherbe deutlich ab, die sich so als Variation in einer Grundfarbe einfügt. Bahr arbeitet mit dieser Technik vorwiegend bei Vasen, aber auch Briefbeschwerer erhalten damit eine wunderbare Tiefenwirkung.

Die Ausstellung in der Galerie Glaswerk, Kantstraße 138, Ecke Schlüterstraße in Charlottenburg, wird noch bis zum 31. August gezeigt; geöffnet ist Montags bis Freitags von 10 bis 18 Uhr, Sonnabends 10 bis 13 Uhr.

U.E.

Glaskünstler Walther Bahr

Walter Bahr Pressemitteilung

Pressemitteilung der Galerie Glaswerk

Phantasie schafft Faszination - und wenn das dann auch noch mit dem geheimnisvollen Werkstoff Glas bei Temperaturen um 1000 Grad Celsius passiert, farben -und -formschöne Unikate entstehen, kommt der Betrachter aus dem Staunen nicht mehr raus. Einer, der dieses Kunsthandwerk perfekt beherrscht, ist der 40 Jährige Walter Bahr aus Wertheim / Baden-Württemberg, der eine Kollektion seiner Werke ab 2.Juni 1989 in der "Galerie Glaswerk", Kantstraße 138, zeigt.
Walter Bahr war in der Glasbläser-Hochburg Wertheim aufgewachsen, absolvierte dort auch eine Lehre als Glasbläser (1963 -1967), besuchte die Glasfachschule (1973-1975) und machte sich 1978 als Glaskünstler selbsständig. Durch perfektes Können, unerschöpfliche Kreativität und grenzenlose Experimentierfreude hat Walter Bahr seither Objekte geschaffen, die ihm einen hervorragenden Platz unter den berühmtesten Glaskünstlern dieser Zeit einbrachte.
So gehört Walter Bahr auch mit zu jener Generation von Künstlern, die seit Mitte der sechziger Jahre die jahrtausend alte Glasbläserkunst als künstlerisches Medium unserer Zeit aufleben ließ. Denn durch die Mechanisierung der Glasproduktion Ende des letzten Jahrhunderts waren die von den Syrern um 3000 v.Christus Kunstglastechniken weitgehend in Vergessenheit geraten.

Walter Bahrs Werke sind Kompositionen in Form und Farbe. Sie zeichnen sich durch seinen besonderen Stil aus. Irisierende, zarte Farben der Gläser, Becher, Schalen, oder die Glasmontage, oft Tiefschwarz mit Blattgold oder weißen Phantasiemotiven reich geschmückt.
Walter Bahrs Schaffen wurde durch zahlreiche Preise und Auszeichnungen "belohnt" : Preis der deutschen Kunsthandwerker 1980, Kunsthandwerker Baden Württemberg 1980, 1982, 1984, 1986, 1987, Förderpreis des Kulturpreises Wertheim 1987. Ausstellungen in Moskau, Riga, Stuttgart, Karlsruhe und im Corning Museum of Glass/USA.

Die Berliner Abendschau berichtet über die Walter Bahr Ausstellung:

Glaskunst ist Mitte der 80er Jahre für die Medien so neu, so frisch, so exotisch...


Und die Galerie Glaswerk besticht durch die "Avantgarde" (sowohl der Inneneinrichtung der Galerie als auch durch die Auswahl der Exponate).


Die kleine Reportage in der Berliner Abendschau erhöht den Bekanntheitsgrad um ein Vielfaches.


In dieser frühen Zeit der Galerie Glaswerk liegt unser Ausstellungsschwerpunkt auf vor dem Glasbrenner hergestellten Exponaten.


Sehr schön in diesem Report zu sehen sind die Podestlandschaften, auf denen die Gläser ausgestellt sind.

Pressebericht Herbert Böhm Dores

Dores Zeitungsartikel

Lichtzerbrechliche Kunstwerke

Ein uraltes Handwerk hat auch heute noch Konjunktur: Glasblasen. Ungefähr 5000 vor Christus muss es passiert sein. Ein verträumter Töpfer ließ eine noch ungebrannte Keramik fallen, die im Ofen mit kalkhaltigem Sand und Natron bedeckt, heiß wurde. Es entstand das erste Glas, dessen Hauptbestandteile - Sand, Natron, Tonerde, Pottasche und Kalk - sich bis heute kaum geändert haben.

Aus diesem zerbrechlichen Werkstoff bläst, schmilzt und formt der Künstler Herbert Böhm-Dores wunderschöne Vasen in komplizierter Montagetechnik, die für einen Kunstglasbläser eine große Herausforderung darstellt. Montieren bedeutet verschieden farbige Glasteile aneinander zu schmelzen. Die farbige Glasröhre, Spitze genannt, wird vor einem Glasbrenner erhitzt. Sobald sie einen bestimmten Schmelzpunkt erreicht, setzt der Glasbläser das geschmolzene Ende der Spitze auf einen ebenfalls erhitzten Glaskörper. Die beiden Glasmassen verbinden sich. Je nach Design wird der Vorgang beliebig oft wiederholt.

Manchmal montiert Böhm-Dores über 50 verschiedene Stücke ineinander. Durch gezieltes Blasen, Verdrehen, Trennen und erneutes Verschmelzen verformt er die gewünschten Glasflächen zum bestimmten Motiv, und das dauert seine Zeit.

"Wenn ich gut gelaunt bin und viel zu tun habe, dann verbringe ich bis zu 60 Stunden in meiner Werkstatt" verrät er.

Der in Thüringen geborene Künstler verspürte schon als Kind die Veranlagung zum Modellieren und Zeichnen. Mit 14 besuchte er bereits die Glasfachschule in Lauscha.
"Dort brachten uns die Lehrer das richtige Gefühl für das Material bei, denn Glas ist nicht gleich Glas."
Seine Farbe und seine Stärke spielen gerade bei der Montagetechnik eine wichtige Rolle:
Die verschiedenen Gläser beginnen alle bei unterschiedlichen Temperaturen zähflüssig zu werden, und das ist es, was die Verarbeitung so schwierig macht.
"Während das blaue Montagestück in einer Vase stehenbleibt, sich also nicht verformt, zerläuft das Rote." Durch nachträgliches Verschmelzen des Rohglases mit Metalloxiden und speziellen Granulaten leuchtet es bei Kobalddioxiden blau, Eisenoxid lässt das Sand-Natron-Gemisch grün werden. Das Färben ist aber nicht die Aufgabe des Glasbläsers; Der ist für die Verarbeitung zu Mustern und Motiven zuständig.
Böhm-Dores verwendet einige wenige intensive Farben. In die meist weiße Grundfläche hinein montiert er sparsam blaube und grüne Farbkleckse, hier und da leuchten Rot und Orange. Keine seiner Vasen wirkt bunt oder überladen; Durch eine Grundfläche aus Klarglas schafft er einen schwebenden Charakter, der Ruhe und viel Phantasie ausstrahlt. "Ich drücke die Atmosphäre aus, die ich zum Arbeiten brauche", sagt Böhm Dores. Nachdem er für einige Zeit als kaufmännischer Betriebsleiter tätig war, weiß er heute was er nicht verkraften kann: Hektik und Stress.
"Wenn es mir mal zuviel wird in meiner Werkstatt, dann gehe ich nach oben und trinke eine Tasse Kaffee, bevor ich mich wieder ans Glas setze."
Woher stammt das Material mit einzigartigem Durchblick, das den Künstler täglich umgibt ? Ich kaufe es in röhrenform im Glaswerk.
Dort wird es in einem riesigen Hochofen geschmolzen. Dabei müssen die Arbeiter einiges aushalten können: Bis zu fünfzig Meter werden die Glasröhren in unerträglicher Hitze gezogen. Böhm-Dores ist schon in seiner Werkstatt heiß genug: Erst 600 bis 900 Grad Celsius reichen in der Flamme aus, um dem Glas "Beine zu machen"

Wer sich das Ergebnis solch stundenlanger Kleinarbeit, Herbert Böhm Dores Glasmontagen, anschauen möchte, der hat noch bis zum 20. Oktober in der Kantstraße 138 Ecke Schlüterstraße in Berlin 12 dazu Gelegenheit: Die Galerie ist Montag bis Freitag von 11 bis 18.00 Uhr und Samstag von 10.00 - 14.00 Uhr geöffnet.

Werkstoff

Herbert Böhm Dores Pressemitteilung

Pressebericht der Galerie Glaswerk

Mit dem einzigartigen Werkstoff Glas arbeitet der Künstler Herbert Böhm-Dores. Seine Vasen strahlen Ruhe aus, sind organisch in Struktur und Form. Die vor der Lampe geblasenen Objekte entstehen in Montage-technik, welche die größte Herausforderung für den Kunst-Glasbläser darstellt. Montieren bedeutet in der Fachsprache verschiedene farbige Glasteile aneinanderschmelzen. Die farbige Glasröhre, Spitze genannt, wird vor der Lampe, d.h. vor dem Glasbrenner erhitzt. Sobald die Spitze einen bestimmten Schmelzpunkt erreicht hat, setzt der Glasbläser das geschmolzene Ende der Spitze auf den ebenfalls erhitzten Glaskörper. Die beiden Glasmassen verbinden sich, werden aneinandergeschmolzen.

Je nach Design wird der Vorgang mehrmals mit verschiedenen Gläsern wiederholt. Manche dieser Kunstwerke bestehen bis aus über fünfzig aneinandermontierten Stücken. Durch gezieltes Verdrehen, Blasen, Trennen, erneutes Verschmelzen formt der Glasbläser die eingeschmolzenen Farbflächen zum gewünschten Motiv.
Die Herstellung eines Glasgefäßes in dieser Technik dauert - je nachdem aus wie vielen Teilen das gefertigte Objekt besteht auch Tage.

Herbert Böhm-Dores arbeitet mit einigen wenigen, klaren Farben. In die meist weiße Grundfläche seiner Vasen montiert er sparsam blaue und rote Farbkleckse, die wie Zellen wirken. Schwarze Linien durchziehen den weißen Vasenkörper. Während des Arbeitsvorganges muss der bearbeitete Glaskörper ständig erhitzt bleiben, denn die weißen, blauen, roten und schwarzen Gläser haben verschiedene Schmelzpunkte, die bei vorzeitigem Erkalten Spannungen erzeugen und das Gefäß zum Zerspringen bringen würden.

Nicht nur Phantasie und ein Gespür für Formen und Farben braucht der Glaskünstler, sondern auch perfektes handwerkliches Können, das er sich nur im jahrelangen Umgang mit Glas erwerben kann.

Seine Ausbildung zum Glasbläser begann der damals 14 Jährige 1958 an der Glasfachschule in Lauscha. Aber schon nach drei Jahren orientierte sich Herbert Böhm-Dores beruflich um. Nach einer Umschulung arbeitet er bis 1973 als kaufmännischer Betriebsleiter. Doch der Wunsch seine, künstlerische Kreativität zum Beruf zu machen und zum Glasblasen zurückzukehren, bewog ihn in Jahr 1974 ein eigenes Glasstudio zu eröffnen. Inzwischen hat Herbert Böhm-Dores mit seinen Objekten internationalen Erfolg errungen, Ausstellungen in Nürnberg, München und Japan geben davon Zeugnis. In den Glasmuseen Ebelthoft, Dänemark, in Wertheim und im Kitaza-Museum of Art, Japan sind seine Arbeiten ständig zu sehen.

Gesichter in Berlin, Galerie Glaswerk exclusiv im RIAS TV:

Inzwischen war auch der RIAS TV auf die neue Galerie aufmerksam geworden.


Im damaligen Vorabendprogramm wurden interessante Berliner Bürger porträtiert und unter dem Titel "Gesichter in Belin" dem Zuschauer näher gebracht.


Nebenbei bemerkt: das damalige Lieblingshemd des Galeristen ist noch heute in seinem Besitz, nur passt es ihm nicht mehr.


Es war eine interessante Erfahrung, man drehte das Interview in den RIAS TV Studios, vorher wurde man in der Maske geschminkt geschminkt und schon nach ca. 3 Probeläufen wurde das Interview aufgezeichnet...





Glaskünstler auf dem Kunstmarkt Berlin

Kunstmarkt in Berlin 1989

Die Auftritte auf dem Kunstmarkt, Straße 17. Juni, werden immer professioneller.

Das Sortiment wird ständig erweitert.
Wir haben hier die Möglichkeit einem breiteren Publikum unsere Glaskünste zu präsentieren.

Unsere Ohrringe und die ersten eigenen Halsketten aus Glas sind zu dieser Zeit bereits nicht mehr vom Kunstmarkt wegzudenken.

Rubinglas Ausstellung Berlin

Johann Gottlieb Kunckel Memorial

Mit der "Johann Gottlieb Kunckel Memorial" - Ausstellung erinnern wir an die "Erfindung" des Goldrubinglases (1689 auf der Berliner Pfaueninsel).


12 deutsche Glasgestalter zeigen Arbeiten, die allesamt aus rotem Glas hergestellt wurden.


Mit Stanislaw Borowski und Jörg F. Zimmermann nehmen die ersten "schon richtig berühmten" Glaskünstler am Ausstellungsprogramm der Galerie Glaswerk teil.


Gerhard Schechinger, einer der "Altmeister" des Glasschliffs ist mit Exponaten aus massivem, echten Goldrubinglas vertreten...




Zeitung berichtet Glas lebt im Licht

Zeitungsbericht der Berliner Morgenpost

Glas lebt im Licht - 1989

Goldrubinglas wurde in Berlin erfunden.
Eine Ausstellung von zwölf Künstlern zeigt Arbeiten dieser Tradition.
Wer weiß schon, dass vor 300 Jahren auf der heute sogenannten Pfaueninsel, damals "Kaninenwerder" ein gewisser Johann Kunckel eine Technik erfand, die dem Gebrauchswerkstoff Glas eine Magie verlieh, die es bis heute nicht eingebüßt hat: das sogenannte "Goldrubinglas".
Was die Berliner Heimatmuseen, sonst um den Lokalpatriotismus hochverdient, einfach übersehen haben, die junge "Galerie Glaswerk" in der Kantstraße hat sich zur riskanten und lohnenden, wie man schnell sieht, Aufgabe gemacht, die verschüttete, weltberühmte, aber längst anonyme Tradition und Technik vorzustellen.

Techniken, Glas rot zu färben, waren seit dem 15.Jahrhundert bekannt. Man benutzte ein Kupferoxid, obgleich das Goldglas schon im Mittelalter zur Herstellung künstlicher Rubine Verwendung fand. Doch den vielgerühmten Streueffekt der klasssischen Goldrubingläser verdankt man den Ende des 17.Jahrhunderts entwickelten Techniken des Johann Kunckel. Vom Großen Kurfürsten, in dessen Diensten er in jenen Jahren stand, wurde von Kunckel die Pfaueninsel als Labor und Produktionsstätte übereignet. Schon wennig später freilich, unter Friedrich III., Sohn und Nachfolger des Kurfürsten, fiel Kunckel in Ungnade, wurde aber sogleich vom schwedischen König berufen und zum Bergrat ernannt, ja dort geadelt. Kunckel kehrte schließlich nach Deutschland zurück, tauschte die Pfaueninsel gegen ein Rittergut bei Niederbarnim, wo er 1703 starb. An sein Wirken auf der Pfaueninsel erinnert heute ein Findling mit Inschrift, nicht fern von seiner ehemaligen Experimentierhütte, deren Fundamente erst vor ein paar Jahren durch Grabungen wiederentdeckt wurden.
Zwölf international bekannte Glaskünstler aus dem Bundesgebiet hat die "Galerie Glaswerk" zusammengebracht ( das alleine ist ein kleines Kunststück ), die mit der erstaunlichen Vielfalt ihrer Exponate bezeugen, dass die Möglichkeiten des Rubinglases noch lange nicht ausgeschöpft sind. Die Wenigsten arbeiten mit Gold . Es gibt heute ungemein verfeinerte chemische Prozesse, die dem Effekt des Goldrubinglases sehr nahe kommen.
Glas hat ganz eigene Faszination, anders als Porzellan. "Poesie in Glas" nannte Baudelaire die Produkte von Gallé . Porzellan kann verspielt, fein, wuchtig oder elegant sein - wie Glas auch.
Doch Glas spielt mit dem Licht, vor allem, wenn die Ornamente nicht aufgetragen, sondern eingearbeitet sind. Textur, Farbe, Opazität sind bei jedem Eindruck ein Experiment, das Resultat unvorraussagbar. Wer je eine Vase, ein Weinglas oder ein Lampenschirm aus opakem Glas vor dem fahlen Abendlicht stehen sah, wie es die letzten matten Strahlen irisiert und zum Leuchten bringt, das Glas wie von innen erstrahlen lässt, der wird dem Zauber nie mehr entkommen. Es scheint als sei das Licht dann selbst der Künstler, als würde es die Form gestalten, entstehen lassen. Porzellan ist bloße Form, Glas lebt im Licht.
Wer diese Kelche, Schalen und Champagnergläser in der Hand hielt, der will nie wieder auf Billigangebote zurückgreifen. Essen und Trinken sind eben syn-ästhische Erfahrungen - keiner unserer Sinne genießt für sich allein. Dass Berlin etwas zur Sinnenkultur beizutragen vermag, ist eine kleine Sensation - greifbar belegt in dieser Ausstellung .
Galerie Glaswerk , Kantstraße 138 Berlin.

Axel Baumann

RIAS TV Bericht über das Kunckel Memorial

Der direkte Belinbezug des Memorials war Anlass für eine umfangreiche Reportage des RIAS-TV über Johann Kunckel, sein "Studio" auf der Pfaueninsel, die Entwicklung des Golrubinglases und natürlich auch über die Ausstellung in der Galerie Glaswerk.


Sehr schön herausgearbeitet und mit alten Stichen und Dokumenten belegt wurde dabei das Leben und Wirken von Kunckel.


Die Geschichte der einheitlichen Färbung und die Herstellung von rotem Glas wird erläutert.

Rainer Schrade bringt 12 Glasgestalter in seiner Berliner Glasgalerie zusammen und zeigt mit der Gedenk Ausstellung eine große Auswahl von Arbeiten die aus rotem Glas gefertigt sind.

Neben Objekten von Künstlern wie Rolf Schrade , Walter Bahr und Stanislaw Borowski wird in erster Linie funktionales Gebrauchsglas in Rubinrot gezeigt. Auch werden die Zuschauer über die im vergleich zu den Objekten, kostengünstige und hauseigene Glasschmuck Herstellung informiert.

Nach der Ausstrahlung entdecken viele Interessenten die Galerie in Berlin und überzeugen sich selber von der einzigartigen Schönheit des Rubinglases.

Der Galerist trägt übrigens wieder sein Lieblingshemd...

Fusingschmuck von Birgit Sänger

Birgit Sänger - Vordergründig im Hintergrund

...dabei kann nicht oft genug unterstrichen werden, dass ohne Biggi das alles doch irgendwie den Bach runtergegangen wäre.

Auch wenn es vordergründig so aussieht, dass nur Rainer Schrade im Rampenlicht steht, doch Tatsache ist, dass ohne ihre Rückendeckung, ihr Verständnis für die Situation, ihre Zeit für Paul E. das alles nicht so möglich gewesen wäre, wie es möglich war, weil SIE es möglich machte.

Die klassische Rollenverteilung hat zugeschlagen, daran führte kein Weg vorbei.

Vielen Dank für diese Zeit, die für uns beide, aber speziell für sie, nicht einfach war...

Glasschmuck zu Weihnachten dekorieren

Weihnachtsmarkt an der Gedächniskirche

Inzwischen ist der Verkaufsstand der Galerie Glaswerk auf dem Breitscheidplatz auch mit Podestlandschaften in unterschiedlichen Höhen ausgestattet.

Für die Dekoration erhalten wir in diesem Jahr eine Auszeichnung.

Es wird uns der 3. Preis für die Gestaltung des Standes zuerkannt.

Urkunde für Dekoration Weihnachten











Die Rückwand unserer Marktbude verkleiden wir mit gespannter Wolle und lenken die Aufmerksamkeit der Betrachter mit kleinen Highlights, wie z.B. einem Weihnachtsmann mit Sonnenbrille in der Ecke oder von der Decke herab schwebende Glaskugeln und Windlichter. Unsere Beleuchtung lässt das Glas und den ganzen Verkaufsbereich in einem hellen Glanz erscheinen.

In diesem Jahr bekommen wir wieder viel positives Feedback für den selbstgefertigten Glasschmuck.

Kunst Präsentation Berlin
Glaskunst Gestaltung
Glaskunst dekoration
Glaskunst Präsentation

Wie unschwer auf den Bildern zu erkennen ist bekommt diese kurzerhand eine sehr zentrale Position: - ganz Vorne.
Eine weitere, bis dato unbekannte Marktneuheit sind die Essig und Oel Flaschen von Erich Abel. Leider werden auch diese wenige Jahre später gnadenlos in Tschechien plagiiert. Auch der Geschmacksmusterschutz nützt vor Gericht nicht viel. Aber das gehört in eine andere Vita.

Kunstverkauf Forum Steglitz

Forum Steglitz

Im Einkaufscenter Forum Steglitz bieten wir weihnachtlichen Glasschmuck z.B. als Glaskugel, Paperweight oder Kerzenständer an. Durch unser vielseitiges Angebot stößt können wir weitere Werbung für die Galerie in der Kantstraße machen. Neu im Sortiment haben wir zu dieser Zeit die ersten gefusten("fusing") Schalen. Auch unsere angebotenen Glasbonbons, auf den ersten Blick täuschend echt, waren 1989 ein beliebtes und kostengünstiges Weihnachtsgeschenk.

Bericht über Glas der Rhein Neckar Alb Zeitung

Reutlinger Weihnachtsmarkt - Region Neckar Alb Zeitung

Wir nehmen auch am Reutlinger Weihnachtsmarkt teil und werden in der Neckar Alb Zeitung erwähnt.

Ein "Gastspiel" auf dem Reutlinger Weihnachtsmarkt mit "live" Vorführung ist Anlass für die Neckar Alb Zeitung einen kleinen Bericht zu verfassen.

Zu den Ständen, die oft viele Schaulustige versammelten- hier ist es eine ganze Kindergartenschar-, zählte jener eines Berliner Glaswerkes. Der kunsthandwerkliche Betrieb zeigte in Reutlingen auch das Blasen der farbenfrohen Christbaumkugeln samt Haken.

Das Jahr: 1988 - Eröffnung der Glasgalerie

Eröffnung der Galerie-Glaswerk 1988

Galerie-Glaswerk Kantstr. 138

In der Kantstr. 138 / Ecke Schlüterstr. wird ein geeignetes Ladenobjekt gefunden.

Umbau der Galerie

Dann, nach langem, 4-monatigem Umbau und langer Renovierung....
(ohne die Hilfe von Reiner Sänger hätte das NIE geklappt, nochmals Danke, Danke, Danke !!!)


... wird im August 1988 die Galerie Glaswerk eröffnet.

Neueröffnung Glasgalerie Glaswerk
Kunst und Design in Glas








Das obere Bild zeigt Rainer Schrade mit seinem Schwager Reiner Sänger, der mit seiner Erfahrung als freischaffender Messebauer den Innenausbau überhaupt ermöglichte.

Umbau der ersten Berliner Glasgalerie

Ladenumbaum
Umbau der Galerie
Berlin Schmuckgalerie
Glasbläser Handwerk
Schmuck Shop
Kantstraße 138 Berlin
Showroom der Glasgalerie








Für die damalige Zeit war unser Innenausbau schon ein "Eyecatcher". Wir haben uns eng an den Messestand der "Wertheimer Glaskunst" angelehnt und einige "Gimmicks" in den Ausstellungsräumen verarbeitet. Halb eingemauerte Puppen, eine freischwebende Vitrine und eine Podestlandschaft mit zahlreichen Präsentationsebenen sollten der Kundschaft einen "Erlebniseinkauf" bieten...

zeitungsartikel über glaskunst

Neue Galerie präsentiert Zerbrechliches - erster Medienauftritt

DONNERSTAG, 18. AUGUST 1988

Gläser sind nicht nur zum täglichen Gebrauch da. Sie können auch dekorative Kunstwerke sein. In der neueröffneten "Galerie Glaswerk" an der Kantstraße 138 zeigt die Ausstellung "Glasstadt Wertheim" Kostbarkeiten aus dem zerbrechlichen Material. 50 Unikate von den Künstlern Walter Bahr und Reinhard Herzog sowie den Initiatoren der "Wertheimer Glaskunst", Rolf Schrade und Thomas von Koch, sind bis Ende September zu sehen. Während Bahr seine Vasen und Kelche in Schwarz mit kräftigen Farben gestaltet, brennt Herzog Aquarellandschaften in seine Arbeiten ein. Rolf Schrade, Bruder des Galerieinhabers Rainer, hat sich auf verspielte Muster in dunklen Tönen spezialisiert.

Article 1

Mit seinem Partner von Koch entwirft er außerdem witzige Objekte: Da krabbelt eine Ameise an einem Sektkelch hoch, eine Spinne sitzt auf der Weltkugel, oder ein fleißiges Insekt knabbert an einem umgeknickten Weinglas. Eine andere Motivserie zeigt ein vergolde­tes Männlein mit Glasunikaten: "Der Näher" übt sich emsig an einer zerlöcherten Vase, "Der Topfgucker" klettert in eine Dose mit Deckel, "Der Angler" fischt in einer Konfektschale, und "Der Kunsthandwerker" hämmert an einer kaputten Vase.

Die Galerie präsentiert neben der Ausstellung auch Kollektionen aus der eigenen Wilmersdorfer Werkstatt. Rainer Schrade, gelernter Krankenpfleger, hat sich autodidaktisch das Glasblasen angeeignet. Er produziert Ohrringe und Miniaturvasen. Sein Partner Normann Denkel fertigt Schalen, Parfümflakons, Kerzenständer und Gläser an. Die "Galerie Glaswerk" hat Werktags von 10 bis 18 Uhr, Sonnabends von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Martina Häusle

Zeitungsartikel filigrane Kunst

Die filigrane Kunst des Glasblasens

Die erste Ausstellung der Galerie Glaswerk war eine Hommage an die (damalige) Glasstadt Wertheim/Main

Reinhard Herzog strebt nach Harmonie von Farbe und Form in jahrhundertealter Technik "Glas ist ein Kind des Lichts, geboren aus der Phantasie des ­Menschen," Der 40jährige Reinhard Herzog aus Wertheim am Main präsentiert jetzt seine filigrane Kunst in der Galerie "Glaswerk". Das Spiel mit den Farben ist für Reinhard Herzog die wichtigste künstlerische Komponente. Seine flachen Schalen, bauchigen oder schmalen Vasen, Kugeln und Lampenschirme sind überwiegend vor der Lampe geblasen, eine Glasblastechnik, die schon die alten Ägypter kannten. Im Unterschied zum "Hüttenglas", bei dem flüssiges Glas aus einem Schmelztiegel im Ofen entnommen wird, benutzt Herzog"kaltes Glas".

Er verarbeitet Glasröhren, die über einem Glasbrenner, der aussieht wie ein kleiner Flammenwerfer, bei Temperaturen bis zu 2000 Grad Celsius erhitzt werden. "Vor der Lampe blasen" ist ein Ausdruck, der noch aus der vorindustriellen Zeit stammt, als das Glas mit Öllampe und Blasebalg erhitzt wurde. Das röhrenförmige Glas dreht der Künstler über der Flamme, durch die ständige Drehbewegung wird das flüssige Glas in Form gehalten und die Farben aufgetragen, die in das Glas einschmelzen. Auf die Grundfarbe kommen dann die Muster, die für Reinhard Herzog charakteristisch sind: Landschaften mit Wolken in zarten Pastelltönen, Zweige und Blüten in kräftigem Rot und Orange, Meeresgischt in Blau- und Grüntönen mit einem besonderen Markenzeichen vom Künstler- einem runden Fleck am Horizont. "Eigentlich wollte ich unseren Planeten aus der Perspektive des Mondes auf einer Vase wiedergeben, weil mich dieser Anblick auf Fotos immer fasziniert hat. Beim Experimentieren mit Glassplittern und Farben entstand dann dieser kleine Planet, der auf vielen Arbeiten zu sehen ist", erklärt der Künstelr seine Impressionen, die er zu Motiven auf den Gegenständen verarbeitet. Nach der farbigen Gestaltung beginnt die Formgebung des Stückes. Durch das Einblasen von Luft, Drehen, Ziehen und Stauchen wird das flüssige Glas in die gewünschte Form gebracht. So sind in der Galerie lange Sektkelche mit geschwungenen Stielen, Vasen mit Holzmaserungsmustern und unregelmässigen Rändern zu sehen. "Das Gefühl für die richtige Proportion ist entscheidend", so Herzog," denn neue Formen kann man nicht erfinden, das alles hat es schon einmal gegeben. Aber die Komposition von Farben, die Harmonie mit der Form: das ist die Kunst".

Gabriele Böhling

Historisches Dokument ! Der erste TV-Auftritt der Galerie Glaswerk.

WIE sehr die Galerie die Medien beeindruckte, beweist der erste TV Auftritt in der Berliner Abendschau.


Das Drehteam war für die ca. 2minütige Reportage fast einen halben Tag Gast in der Kantstr. 138. Die Nervosität des Galeristen ist auch bei heutiger Beschau noch deutlich spürbar.

Es muss aber erwähnt werden, dass das Interview schon auf Anhieb im 1. Dreh geklappt hätte, wenn die nette Reporterin etwas größer gewesen wäre. Im zweiten "take" hat sie sich auf zwei Telefonbücher gestellt...


Der Auftritt im Fernsehen wurde von uns auf VHS mitgeschnitten und lagerte über 20 Jahre in Schränken und teilweise feuchten Kellerräumen.

Unser riesengrosses Dankeschön an dieser Stelle an Dietmar Deißler, der alle VHS Mitschnitte dieser Seite mit viel know-how "restaurierte".



Kunstmarkt Forum Steglitz

Weihnachtsmarkt 1988 - Forum Steglitz Berlin

Das Forum Steglitz ist eine "SHOP IN SHOP MALL" in der Steglitzer Schlossstr. Der Bezirk Steglitz (und die angrenzenden Bezirke) gelten als "gutsituiert" und "einkommensstark". Jährlich findet in der ersten Etage ein Weihnachtsmarkt statt.

Während auf anderen Weihnachtsmärkten in Berlin das Angebot von Handelsware und Kunsthandwerk mehr oder weniger bunt durchmischt sind, legen die Veranstalter im Forum Steglitz mehr Wert auf kunsthandwerklich orientierte Aussteller, die Eigenproduktionen statt Massenware anbieten. Ein Konzept, das bei den Besuchern ausgesprochen gut ankommt..

Glasobjekte zu Weihnachten in Berlin in der City

Weihnachtsmarkt an der Gedächniskirche

Der Weihnachtsmarkt in der City auf dem Breitscheidplatz, direkt neben der Gedächniskirche, ist für Berliner und Touristen ein zentraler Ort um Weihnachtseinkäufe zu erledigen.

Wir stehen dort von November bis anfang Januar in einer 4 Meter langen Verkaufshütte und zeigen weihnachtliche Glaskünste, schon damals nach dem Motto: Erschwingliches für Jedermann.

In einem Teil der Hütte wurde auch die Kunst der Glasgestaltung dargeboten und von Normann Denkel oder Rainer Schrade demonstriert.

Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz Berlin
Marktbude Berliner Weihnachtsmarkt
Ausstellung in Berlin
Glaskunst zur Weihnachtszeit
Kantstraße 138 Berlin
Schmuck von Glaskünstler in Berlin








Auf dem letzten Bild zu sehen sind vor der Hütte Biggi Sänger und innen Paul E. Sänger, Rainer Schrade und dessen Mutter, die immer zur Weihnachtszeit anreiste um die Versorgung ihres Enkels zu gewährleisten.

Das Jahr: 1987

Paul E.Sänger

Paul E. Sänger wird geboren

Das Jahr der Jahre.

Das Abitur ist bestanden und man ist vor dem Studium "mal eben schnell nochmals nach Asien verreist".


3 Monate "on the road" und schon ist man (bzw. Frau Sänger) schwanger.

Nach der Rückkehr Teilnahme an der "750 Jahr Feier" in Berlin, die Str. des 17.Juni wird zum Marktplatz für Kunsthandwerker und Schausteller, organisiert von Jule Hammer.

Auf dem Bild sehen Sie die Familie Sänger/Schrade nur wenige Tage nach der Geburt. Ein neues Gefühl für die junge Familie... Aus 2 mach 3 !



Berlin 750 jahre

Wohin führt der Weg ?

Das Studiensemester beginnt im Oktober (Umwelttechnik für Rainer Schrade, Sonderschulpädagogik für Biggi Sänger). Im November wird Paul E. Sänger geboren (Made in Thailand, delivered in Berlin), im Dezember beginnt der Weihnachtsmarkt und im Januar wird immer klarer: das mit dem Studium wird unter diesen Voraussetzungen nix.

Man beginnt, über Alternativen zum Studium nachzudenken...

Martin Norman Denkel beschliesst, nach Portugal auszuwandern...

Rainer Schrade und Birgit Sänger suchen nach einem Ladengeschäft in der besseren Innenstadtlage...

Ohrring aus Glas als Modeschmuck

Selbst hergestellter Ohrschmuck

Rainer Schrade fertigt Ohrringe aus Glas in verschiedenen Motiven und Farben.
Jedes Stück ist an einer en 925 Sterlingsilber Montur befestigt.

Neben der klassischen Tropfenform in der dieser Ohrschuck hergestellt wurde, fertigt Rainer Schrade auch verschiedene Variationen dieses Klassikers, sowie eigene Ohrring-Unikate vor dem Glasbrenner.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, dem Ohrläppchen schon.


Die Preisspanne dieser Unikate ist kundenfreundlich gehalten. Sie sind ein gerne gekauftes Geschenk für jeden Anlass.

Rainer Schrade fertigt die Modelle paarweise passend, was nicht immer einfach ist.

Glasohrring selber hergestellt
Glasohrring selbst produziert
Ohrring aus Glas










Polizei kippt Auto

Historischer Kontext

Dem Einen oder Anderen mag dieses Postkarten Motiv eventuell noch bekannt vorkommen. Rainer und Biggi waren nicht weit entfernt, als dieses Bild entstand. Die Stadt Berlin (West) hatte zu dieser Zeit einen eigenen Rhythmus, ungestört von den Problemen des restlichen Deutschland. Bekannt aus dieser Zeit sind auch die legendären 1. Mai "Feiertage" in Berlin, wo die autonome Szene die Stadt in Atem hält.

1986 - Das zweite Jahr Glaswerk

Denkel Glaskunst

Wilmersdorfer Werkstatt

In der Wilmersdorfer Werkstatt wird geübt.
Nämlich das Glasblasen.

Martin Normann Denkel entwickelt sich in Sachen Hohlglas zum Naturtalent.


Rainer Schrade fertigt schon damals fast ausschliesslich Glasschmuck.


Das Abitur rückt näher, Rainer Schrade und Birgit Sänger sind innig verliebt.

Auf dem Bild sehen Sie, wie Normann Denkel die Kunst des Glasblasens demonstriert. Auf dem Markt werden Flakons und Objekte aus eigener Herstellung, sowie Glasobjekte von Rolf Schrade aus Wertheim angeboten. Glaskunst ist zu dieser Zeit eine unbekannte Rarität und viele Menschen kommen hier zum ersten Mal mit der Materie in Kontakt.

Zitty Zeitungsartikel

Wer formt hier wen: der Bläser das Glas oder umgekehrt ?

Ein Glasbläser in Aktion ist wie der Busfahrer während der Fahrt, auf keinen Fall anzusprechen. Das flammenspeiende Ungeheuer, hinter dem der Glasbläser Rainer Schrade mit dunkler Schutzbrille hockt, duldet keine Kaffeepause. In Sekundenschnelle wird aus festen Glasröhren eine amorphe Masse, die gedreht, gedrückt und von einer Seite eingeblasen wird. Das bläuliche Gas-Luft-Sauerstoffgemisch reguliert Schrade dabei wie eine Näherin über das Fußpedal. Vor ihm liegen kleine Farbgranulate, in die er das weiche Klümpchen eindrückt. Daraus entstehen nach nochmaligem Schmelzen erstaunlich genau geplante Ornamente auf den fertigen Objekten.

Die Röhren kommen aus einem Hüttenwerk der "Glasstadt" Wertheim am Main, wo noch von Hand aus dem Schmelztiegel gezogen wird,
"Vor der Lampe geblasen" wie es in vorindustriellem Deutsch heißt. Neben Produktionsstellen für Thermometer, Flachglas und Optikerbedarf findet sich dort auch das größte Glaskunstgewerbe-Museum Deutschlands. Von dort stammen einige der Künstler die Rainer Schrade in der Galerie Glaswerk neben dem Verkauf seiner eigenen Werke ausstellt.

Die ganze Palette der Bläser-Kunst wir vorgeführt:

Filigrane Sherry-Gläser mit Jugendstil Ornamenten, Vasen die an römische Kelche oder chinesische Aquarelle erinnern, Spiegel mit Bleifassungen in Form eines Hahnenkamms, Ohrringe, Broschen, Parfüm-Flakons, kugelrunde Briefbeschwerer mit geheimnisvollem Innenleben aus Goldstaub und reflektierenden Splittern, die wie Erzmaserungen aussehen. Neben diesen funktionalen (die oft ihren Nutzen verleugnen) stehen reine Unikate der Glas"Plastik" : Eine Gottesanbeterin zerbeißt ein hohes Glas, Titel : Wirtschaftswunder, ein Näher versucht sich am Zusammenflicken einer zerbrochenen Vase, ein langstieliges Sektglas sinkt in der Mitte wie in großer Müdigkeit ein; die schönste Beschreibung des Verhältnisses zwischen dem Glasbläser und seinem Material ist ein Exponat von Thomas von Koch und heißt "Kunsthandwerker". Ein winziger goldener Mann ist durch einen schmalen Stab mit dem großen Kelch verbunden, mit der Linken schwingt er einen Hammer um auf den Stab zu schlagen, durch den er an das Glas gekettet ist.

Vorführung Glasblasen

Glasverkauf auf Handwerkermarkt

Um den Stand auf dem Weihnachtsmarkt in der City ansprechender zu gestalten, bzw dem Publikum eine kleine "Show" zu bieten, leihen wir uns einen original Wertheimer Glasbläser für unseren Auftritt aus:
Herrman "Igor" Sührer führt auf dem Weihnachtsmarkt live die Kunst des Glasblasens vor.


Immer interessierte Zuschauer, die sich in dieser Zeit enorm viel Fachwissen und Fertigkeiten aneignen sind natürlich Normann Denkel und Rainer Schrade.



Historischer Markt

Die Präsenz auf den (wenigen) Events, wo man die hergestellten Arbeiten verkaufen kann, wird erweitert.


Wir sind jetzt auch auf Stadtfesten zu sehen (mit Kostümzwang, wie man auf den Bildern sehen kann, hierbei handelte es sich um die Teilnahme am "Historischen" Parkfest in Mariendorf).

1985 - Das erste Jahr Galerie Glaswerk

Kunstmarkt 1985 in Berlin

Kunstmarkt, Str. des 17. Juni

Wöchentliche Teilnahme am "Kunstmarkt, Str. des 17.Juni" in Berlin Charlottenburg. Über die Teilnahme am "Berliner Weihnachtsmarkt in der City" erschliesst man sich ein größeres Publikum.
Auch andere "Events" in der Hauptstadt, z.B. das "Turmstraßenfest" oder "Domäne Dahlem Märkte" fördern den Bekanntheitsgrad.

Rückblick

Richard Weizsäcker ist Bundeskanzler, Athen wird Kulturhauptstadt. In Berlin werden bei Wahlen zum Abgeordnetenhaus die Koalition von CDU und FDP unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen (CDU) erneut bestätigt.

Glaskunst der Galerie-Glaswerk

Kunstmarkt Berlin

Auf dem Kunstmarkt wurden bereits die ersten eigenen Arbeiten aus Glas präsentiert. So wurden Ohrringe in Tropfenform angeboten. Desweiteren konnten Kunden eine breite Auswahl an Objekten der Wertheimer Glaskunst erwerben.

Rainer Schrade und Birgit Sänger büffeln zu dieser Zeit weiter an ihrem Abitur auf dem Berlin Kolleg und genießen das vielfältige Leben in Berlin.

Wertheimer Glaskunst

Wertheim am Main entwickelt sich zur neuen Metropole für Glaskunst in Deutschland. Rainer Schrade ist selber in Wertheim aufgewachsen, wo sein Bruder, Rolf Schrade, die Wertheimer Glaskunst GmbH mitbegründet hat.
Rolf Schrade ist gelernter Glasbläser aus Wertheim mit einer ähnlich umfangreichen Vita wie dieser.
Auch Dieter Schrade, der jüngste der drei Brüder arbeitet ebenfalls mit Glas und fertigt Kugeln, Vasen und Flacons.

Der Anfang: 1984

Verkaufsraum mit Glaskunst Objekten

So fing alles an

Das "Glaswerk Wilmersdorf" wird gegründet. Rainer Schrade beschliesst, nach längerer Zeit des Reisens, "mal wieder eine Weile in Deutschland zu bleiben".

Er besucht das Berlin Kolleg um auf dem 2.Bildungsweg sein Abitur nachzuholen.

Dort lernt er Birgit Sänger kennen.

Sein mageres Bafög bessert er durch Glasverkäufe auf Berliner Strassenfesten und Kunstmärkten sowie auf dem Berliner Weihnachtsmarkt auf. Verkauft werden die Arbeiten seines jüngeren Bruders Rolf Schrade, seines Zeichens gelernter Glasbläser und Mitbegründer der "Wertheimer Glaskunst GmbH"

Zusammen mit Martin Normann Denkel wird in der gemeinsamen Ladenwohnung der Wilhelmsaue 137, Berlin-Wilmersdorf, ein Verkaufsraum und später eine kleine Werkstatt eingerichtet.

Der Grundstein wurde gelegt, der erste Schritt war getan.

Glaskunst in Berlin Wilmersdorf

Glaskunst in 1000 Berlin 31 (Wilmersdorf)

Im Wilmersdorfer "Glaswerk" gab es neben dem Verkaufsraum (mit Schaufenster) zweieinhalb weitere Räume nebst Küche und Badezimmerchen. Und einen grossen Keller, der über eine Bodenklappe zu erreichen war.
Hinter dem Verkaufsraum war ein wenig Platz für die Arbeitsplätze.
Die Abluftanlage, die wir einbauten, führte die verbrauchte Luft einmal quer durch den Keller und zum Kellerfenster unter dem Schaufenster wieder hinaus.

Schaufenster Wilhelmsaue 137

In der Wilhelmsaue hat es alles angefangen. Angesichts der Tatsache, dass die Strasse alles andere als eine "Einkaufsstrasse" war, haben wir uns aber damals ganz gut behauptet.
Durch unsere wöchentlichen Auftritte erst auf dem "Trödel"- später auf dem "Kunstmarkt" an der Str. des 17. Juni konnten wir uns etwas dazuverdienen. Es waren jedoch auch noch zahlreiche Nachtdienste als Krankenpfleger notwendig, um über die Runden zu kommen. Nichts desto trotz:
die Grundlagen der Selbstständigkeit, der "trial and error"-Autodidaktismus auf allen Ebenen hatte in der Wilhelmsaue 137 seine Wurzeln.

Kontakt zur Galerie Glaswerk / Online Shop

Glasverkauf der Galerie-Glaswerk

Postanschrift:

Galerie Glaswerk | Kirchstraße 2 | 76726 Germersheim
TEL: +49 7274 779157 | FAX: +49 7274 779178
www.galerie-glaswerk.de

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glas-handwerk Shop

Fachhändler mit großer Auswahl an Glaswerk Schmuck

Bitte beachten Sie, dass Glas-Handwerk.de den Schmuck zu Endverbraucher Preisen anbietet, auf die Galerie Glaswerk keinen Einfluss hat.

Der Glas-Handwerk Shop ist Fachhändler und Plattform von Glasschmuck und Glaskunst. Sie werden dort keine Importware, Fabrikware und Massenware finden.

Also wo Glas-Handwerk draufsteht, da ist auch Glas-Handwerk drin.

Impressum und Rechtliche Hinweise

Haftungsausschluss

Galerie-Glaswerk | Kirchstraße 2 | 76726 Germersheim
TEL: +49 7274 779157 | FAX: +49 7274 779178
Umstatzsteuer Identifikationsnummer: DE-812966899

Email: post@galerie-glaswerk.info

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Galerie Glaswerk Homepage

1. Inhalt des Onlineangebotes

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